ChrisKong
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ChrisKongTeilnehmerVielleicht traut sich ja mal wieder ein Studio an Michael Endes Unendliche Geschichte ran. Heute wäre eine adäquate Verfilmung sicher sehr viel einfacher zu bewerkstelligen. Seinerzeit war der erste Film gar nicht so verkehrt, liess halt aber die komplette zweite Hälfte des Buches weg. War eins meiner ersten Bücher, die ich gelesen habe. Da hat man sich damals schon vorgestellt, wie das wohl so in echt aussehen würde. Gab ja da auch nette Illustrationen drin und die bildhaften Beschreibungen Endes. Das Thema wäre heute irgendwie sogar noch aktueller und liesse sich sehr gut ins Hier und Jetzt transportieren.
Wie sind eigentlich so die neuen Jim Knopf-Filme? Taugen die was?
ChrisKongTeilnehmerBoogie Nights gehört durchaus zu meinem erweiterten Favoritenkreis. Diese Milieu-Studien sind immer wieder Brutstätten für gute Drehbücher und Darstellerleistungen. The Wrestler fand ich auch ganz stark.
ChrisKongTeilnehmerJau, den hab ich in der Kindheit geschaut und heuer als Mediabook gekauft. Wär auch noch zum Nachholen. Und wenn wir schon dabei sind, Explorers. Kennt heute auch kaum noch jemand. Da weiss ich gar nicht, was es für Auswertungen gibt oder ob die noch aktuell sind, Stichwort Ablauf von Lizenzen.
Aus der Zeit stammen ein paar gute Filme für Jugendliche, die ich in der Form heute stark vermisse. D.A.R.Y.L. mit Oliver Barrett wäre auch noch so ein Kandidat. Die üblichen Verdächtigen wie Goonies und Stand by me kennt eh jeder.
Die Magie von damals lässt sich mMn auch nur schwer reproduzieren. Filme wie Super 8 versuchen das, aber kriegens mMn nicht wirklich hin. Auch die vielgerühmte Serie Stranger Things meint mit dem blossen Reinpacken von gefälligen Elementen, dieses Gefühl zu erreichen. Klappt bei mir zum Teil in der ersten Staffel, in der zweiten irgendwie so gar nicht. Die schaffen in 10 Episoden nicht, was Stand by me in 90 Minuten schafft.Würd mich in 10, 20 Jahren interessieren, was die Jugendlichen von heute dann sagen werden, was so ihre prägenden Filme gewesen sind. Harry Potter? MCU-Filme??? Ob die sich dann überhaupt noch an was erinnern werden? Welche Szenen werden haften bleiben?
ChrisKongTeilnehmerAuf den bin ich auch schon sehr gespannt. Hier kann es aber gut sein, dass der in der Originalfassung mehr zündet, weil er scheinbar Modernes mit Shakespear gekonnt mischt. Zumindest wird das behauptet. Wie viel davon in der Synchro noch übrig bleibt, weiss ich nicht.
Eine Vielzahl an Nominationen sagt auch nicht zwingend was aus, zumal er nie alle 10 hätte gewinnen können. Wie in der Vergangenheit auch, schickte er in einer Kategorie gleich zwei Anwärterinnen ins Rennen (Beste Nebendarstellerin). Weiter sind Kostümdramen oft schon bei Maske/MakeUp, Art Direction usw. gesetzt, wenn sie am Oscarrennen teilnehmen.Auf dem Radar ist auch Blaze von Ethan Hawke aufgetaucht, der bei den Oscars nicht dabei war, aber weil viele Kritiker meinen zu Unrecht, hoffentlich auch sein Publikum findet. Allein darum lohnt es sich das Geschehen mitzuverfolgen, weil eben auch die vernachlässigten Sachen Gehör finden können.
@Spartan
E.T. war mein erster Kinofilm. Der Film hat auch heute noch einen Soundtrack, der Gänsehaut verursacht. Aber ich müsste den auch wieder mal sehen, das letzte Mal ist ne gefühlte Ewigkeit her.
ChrisKongTeilnehmerWeisst du, was an Philadelphia wirklich interessant ist? Denzels Figur sagt im Schlussakt, dass es überhaupt nicht um AIDS geht, sondern um Homophobie, Schwulenhass und das der eigentliche Grund ist, weswegen Hanks Figur entlassen wurde. Trotzdem assoziieren den alle mit AIDS in erster Linie und Bruce Springsteens Welthit.
Aber gut, erwähnst du Dallas Buyers Club, damit hast du meinen nächsten Film ausgesucht, den ich mir ansehen werde, sofern nix auf Netflix dazwischen kommt.Heute gabs nochmals einen Kriegseinsatz,
American Sniper
von Clint Eastwood. Der Film lässt mich ein wenig zwiespältig zurück. Er geht irgendwie den halben Weg auf die Psyche der Figur Chris Kyle zu und bleibt dann merkwürdigerweise stehen. Nicht so, als wäre die Figur nicht dazu fähig, seinen Gefühlen mehr Ausdruck zu verleihen, sondern Eastwood selbst.
Handwerklich ist er ganz ok, interessant auch. Aber die Intensität anderer Werke von Eastwood erreicht er irgendwie nicht. Das Ende kriegt dann auch noch ne feiste Portion Pathos mit auf den Weg, der Abspann verzichtet gar auf den Einsatz von Filmmusik. Eastwood hat wieder selber Stücke zum Score beigesteuert.
Ausser Cooper und Sienna Miller gibts kaum nennenswerte Darsteller. Auch der Bruder bleibt etwas zu blass und wird nur sporadisch eingesetzt. Hier hat der Film auch ein paar Chancen verpasst. Bradley Cooper macht aber wirklich das Beste aus der Rolle und geht in ihr auf. Man wünscht sich einfach, dass er mehr von der Leine gelassen wird. Miller ist zu Beginn interessanter als gegen Ende, wo sie zum konfliktbefreiten Heimchen am Herd mutiert. Ihr Leidensdruck kommt auch ein Stück weit zu kurz, wird aber dennoch thematisiert.
Das Ende wird dann irgendwie sogar hingebogen.
Fazit, gut aber nicht herausragend. Bradley zeigt sein Potenzial, Eastwood verschenkt seines.
ChrisKongTeilnehmerDa hast du wirklich so einiges verpasst. Einiges davon wird sich aus heutiger Sicht eher zäh spielen.
Bei Sega gabs oft das arcadigere Gameplay, drum denke ich, sind da viele Titel sogar besser gealtert als die aufm SNES. Ich würde zu Emulation raten, auch wenn du eine Sammlung aufbauen willst. Dann kannst du wenigstens die Spreu vom Weizen trennen. Das Gute ist, dass man ziemlich schnell merkt, ob ein Spiel einem taugt und nicht wie heute bei manchen erst Stunden reinspielen musst, um festzustellen, dass es nicht besser wird.
Also herzlich willkommen.
ChrisKongTeilnehmerAlso ist jede Sexszene der Filmgeschichte plakativ und dient nur dem Zweck, Aufmerksamkeit zu erreichen?
Sag ich zu keinem Zeitpunkt.
Bequemerweise bist du nicht auf meinen Kririkpunkt der schlecht geschriebenen Dialoge eingegangen.
Warum soll ich drauf eingehen? Hat nichts mit Bequemlichkeit zu tun, ich teile deine Ansicht nicht, ganz einfach. Würde auch nicht sagen, dass das die tollsten Dialoge sind.
Es gibt auch Beispiele für Filme, die mit der Aids Thematik der heutigen Zeit angemessen umgegangen sind und bei Kritikern sowie Zuschauern erfolgreich waren. Mir fällt diesbezüglich Dallas Buyers Club ein.
Sry, der Vergleich ist unsinnig, da der Film halt nicht Aids zum Thema hat oder den Krankheitsverlauf thematisiert. Wie ich sagte, ist nicht Wunschkonzert. Das ist genauso müssig wie die überflüssigen Diskussionen zu Buchverfilmungen, was gehört rein, was nicht. Es gibt keine vollständigen Biopics. Frage ist jetzt, ob man mit dem Fokus einverstanden ist oder nicht. Ich hab auch nie geschrieben, dass es das perfekte Freddie Mercury Biopic ist, sondern für Queenfans. Ich versuch mich generell so auf einen solchen Film einzulassen, dass ich akzeptiere, dass die Auswahl und der Schwerpunkt des Films ja festgelegt sind und ich keinen persönlichen Massstab anlege, was den Inhalt betrifft. Mir kommts auf die Umsetzung an. Das ist meine Ansicht, die von niemanden geteilt werden muss.
warum mein Glas halb leer sein sollte. Mit 6/10teln des möglichen Inhalts ist es doch mehr als halb voll. Wenn man aber Filme erst ab einer 8/10 als sehenswert einschätzt, kann ich verstehen, warum es bei meiner Wertung zu Verwirrung kommt.
Das bezog sich nicht auf deine Wertung, die mir egal ist, wie jede andere Wertung auch. Fühl dich also nicht angegriffen oder beleidigt, ist wirklich nicht persönlich gemeint. Eine Zahl sagt nichts aus, ich weiss ja nicht was bei dir eine 10 bedeutet oder bei jemand anderem. Und auch dann bedarf es einer Vergleichbarkeit, die es auch kaum gibt. Darum verzichte ich schon seit geraumer Zeit auf diesen nichtssagenden Quatsch. Wenn jemand aus einem Text nicht schlau wird, kann er nachfragen. Auch Wertungen in Kriterien sind Unsinn, da die Gewichtung daraus auch nicht ersichtlich wird.
Bei dir ist das Glas halb leer, weil du in erster Linie schreibst, was bei dem Film fehlt, nicht was er bietet. Das hätte thematisiert werden sollen und das hat gefehlt. Wie gesagt, du hast da eigentlich einen Anspruch, denn du sowieso nicht erfüllt kriegen wirst. Das ist leider oft der Fall, wenn man am Thema interessiert ist, die Buchvorlage kennt usw. Und genau aus dem Grund lös ich mich von dieser inhaltlichen Anspruchshaltung, denn die Vision der Macher ist deren Sache, sprich, was sie zeigen wollen. Ich urteile nur für mich, ob sie das mMn gut oder schlecht gemacht haben. Ich kann auch einen Film als gelungen beurteilen, mit dem ich mich sonst nicht identifizieren kann, nur geht das eben nicht mit üblichen Wertungsscchemata. Die Subjektivität lässt sich schwer auseinanderdividieren oder die persönliche Be- oder Entgeisterung von der handwerklichen Beurteilung trennen.Einen Fokus auf ein ausgeprägtes Sexualleben hingegen schon. Das definiert zumindest die zeitliche Gestaltung der frei verfügbaren Zeit und den sozialen Umgang, womit es die charakterliche Entwicklung prägt.
Wie gesagt, mir reichen die Andeutungen über die Ausschweifungen völlig, ich seh da keinen Zugewinn, das in voyeuristischer Manier speziell auszuleuchten, wenn es nicht das Thema ist. Und das Thema wird von den Machern bestimmt, wenn man so will. Man hätte natürlich den Schwerpunkt dorthin verlagern können, hat man aber nicht. Darum für mich ein obsoleter Kritikpunkt.
Vermutlich gehen wir einfach ganz unterschiedlich an Filme ran. Daran ist ja auch nichts verkehrt. Wie gesagt, thematisch/inhaltliche Diskussionen haben meist ne geringe Halbwertszeit. Aber über die Qualität können wir gern streiten. Nur damit wir uns nicht falsch verstehen, der inhaltliche Teil kann durchaus auch ein Teil der Qualitätsdiskussion sein, wenn klar ist, was der Macher aussagen will und ob das inhaltlich kongruent ist. Leider fehlen dafür oft überhaupt Informationen, respk. wird die Absicht eines Films nicht immer verdeutlicht, und das oft auch mit voller Absicht.
Ich greif mal dein Beispiel auf, wenn der Film eine Aussage über Mercurys ausschweifendes Leben sein soll, dann gehört es mMn sicher dazu, das zu zeigen. Sonst wäre das wie ein Rambo-Streifen ohne Bodycount (ab Rambo 2 freilich). Nur gibt die Einleitung keinen Anlass zu glauben, es wäre so. Immerhin war es ja die Band, die den Film abgesegnet hat, also deren Vision.
Interessant wäre sicher Baron Cohens Film gewesen, der deutlich anders fokussiert gewesen wäre. Und genauso legitim wäre.
ChrisKongTeilnehmerIch versteh das nicht, vor ewig langer Zeit hatte ich das auch mal, seither nie wieder. Dafür führen die Forenlinks immer wieder zu Warnseiten vor Phishing. Generell wurde im Forum rein gar nichts von den bekannten Problemen behoben. Noch immer landet man bei allen älteren Threads auf Seite 1 oder 2 des Threads, wenn man seinen Kommentar speichert, bei der neuesten ungelesenen Antwort irgendwie schon gar nicht. Gabs früher alles, was sehr praktisch war. Aus welchem Grund hat man die Kommentarvorschau auf der Hauptseite entfernt? Gehts da echt nur darum, mehr Klicks zu erreichen?
Aber ist wie mit den ganzen Verschlimmbesserungen im Videospielsektor, irgendwann wirds zur Gewohnheit und man erinnert sich nur noch vage, dass es mal besser war und sein könnte. 🙂
ChrisKongTeilnehmerDie meisten leben wohl mit der falschen Vorstellung, dass ein Biopic einem Menschen überhaupt gerecht werden kann. Das kann es nie, niemals. Schon gar nicht Spielfilmlänge. Von daher wird gemacht, was immer gemacht wird bei diesen Filmen, sie konzentrieren sich auf gewisse Aspekte und versuchen dort das Wesen der Person ein wenig zu verdichten.
Und hier kann man klar nicht davon sprechen, dass die Essenz von Queen nicht wiedergegeben würde. Da könnte man bei jedem Biopic immer schreiben, warum wurde dies, warum wurde jenes weggelassen. Beispiel homosexuelle Szenen, was gewinnt denn der Film gross dadurch, dass wir Freddie beim Sex mit Männern sehen? Ich seh in Homosexualität auch keinen Charakterzug und halte eine Reduzierung darauf für unsinnig und könnte bei irrigen Annahmen sogar noch negativ konnotiert sein. Der Film macht das hier eigentlich sehr geschickt, dass er den nihilistischen Teil, der aus dem schwulen Umfeld, sprich falsche Freunde, kommt mit den positiven Aspekten seiner neuen Beziehung aufwiegt und obsolet macht.Ich hätte mir zum Beispiel am Ende den Kampf mit der auch heute noch sehr ernst zu nehmenden Krankheit gewünscht.
Einerseits kritisierst du Rührseligkeit, willst dann aber ein zweites Philadelphia? Nein, ich bin froh, dass der Film den Fokus nicht hierauf legt, das Thema aber auch nicht ausspart. Ich glaube auch nicht, dass es in Freddies Sinn gewesen wäre, sich so an ihn zu erinnern, der Schlusspunkt mit Liveaid, dem Konzert mit dem grössten Publikum, der grössten Bühne wenn man so will, das passt perfekt.
Ob die Aussöhnung mit den Eltern so, wie im Film ablief, bezweifle ich mal stark, aber die Szene war hochgradig emotional und hatte was Hoffnungsvolles.
Von mir aus können die ganzen Stänkerer sich ruhig über den Film auslassen und von ihrem Wunschkonzert träumen, dass es sowieso nie geben wird. Die Essenz von Queen wurde mMn perfekt rübergebracht, das elektrisierende ihrer Performance wunderbar eingefangen und Malek zu recht der Oscar überreicht. Aber für manche ist das Glas halt halb leer statt halb voll. ^^
ChrisKongTeilnehmerKein Anspruch auf Vollständigkeit.
Ich bezweifle, dass es hier jemanden gibt, der die alle gesehen hat. Insbesondere, da es auch mehr als genug Filme gibt, die man vielleicht kennt, aber nicht direkt King zuordnet.
Würde mal sagen, ich kenn eine ziemlich grosse Menge, aber allein schon die ganzen Trash-Fortsetzungen zu den Kurzgeschichten und Romanen, wos keine Buchvorlage gibt, übersteigt das sprichwörtlich gesunde Mass. Man denke nur an the Mangler plus Fortsetzungen, Kinder des Zorns, da gibt es glaub ich mittlerweile 7 Filme zu dieser Kurzgeschichte, usw.
ChrisKongTeilnehmer@Oscars
Die boten naturgemäss nur wenig Überraschungen. Warum man Filme dann auch noch in 2 Kategorien führen muss wie z.B. Roma, erschliesst sich mir nicht. Dann kann man generell Foreign Language und Animated auch weglassen und alles in einen Best Picture Pott werfen. Nur dann wird da ein solcher Film auch kaum je wirkliche Chancen haben beim Voting.
Die Show ohne Moderation oder kleine Schmankerl war wohl die langweiligste Darbietung, seit ich die Oscars schaue. Es gab nicht mal mehr irgendwelche Themen, die filmisch aufbereitet wurden, keine Ehrenoscars – die Zeremonien sind ja ausgelagert, aber die Preisträger und kurze Ausschnitte gabs trotzdem. Das Armutszeugnis schlechthin, gibts doch mittlerweile so viele mögliche Kandidaten für eine Moderation. Das Intro mit Queen war sehr nett, aber Adam Lambert als Performer, Jesses, ne lieber nicht noch mal.
Ich hoffe zudem, dass die Kategorie des Popular Film nicht nur verschoben sondern gleich beerdigt wird und es nächstes Jahr wieder was Gscheiteres gibt, das man tatsächlich auch Show nennen kann. Die werden sicher mit Feedback eingedeckt werden, denn das war wirklich schwach.
ChrisKongTeilnehmerLone Survivour
Mark Wahlzwerg ist Teil einer Eliteeinheit, die den Kopf einer Taliban-Gruppe ausschalten soll. Der Einsatz geht gründlich schief und schon sitzen die Soldaten im Kugelhagel, ein Überlebenskampf beginnt. Der Film erfindet nichts neu, insbesondere der erste Teil des Films ist Business as usual. Im letzten Teil dürfen dann Paschtunen helfend eingreifen. Wer hier reine Political Correctness vermutet, der sieht sich getäuscht. Das Bonusmaterial und auch der Abspann des Films enthüllen, dass Marcus, so der Name des Soldaten, wirklich nur dank deren Hilfe überlebt hat. Peter Berg, der Regisseur des Films, ist bei einem Gespräch mit Gulab zu sehen, der damals entschieden hat, den Ehrenkodex der Paschtunen anzuwenden und seinen “Gast” zu beschützen.
Klar kann man dem Film den üblichen Pathos vorwerfen, der Film hat nicht wenig davon, aber die ergänzenden Elemente hebt ihn dann ein wenig ab und stimmt sogar ein wenig hoffnungsvoll, dass in den Krisengebieten der Welt auch Barmherzigkeit seinen Platz hat.
Regisseur Peter Berg muss man zugute halten, dass in all seinen Filmen, die Konflikte behandeln, auch deren Direktbetroffene eine Stimme haben, auch wenn der Film in erster Linie die Ami-Sicht der Dinge darstellt.
Bild und Ton sind ausgezeichnet, manchmal fehlt es etwas an Wumms, dafür stimmt die Direktionalität.Bohemian Rhapsody
Auf den Film war ich als Queen-Kind – bin mit der Musik aufgewachsen und waren auch meine ersten Musikkassetten – sehr gespannt. Die Presse im Vorfeld war zum Teil etwas negativ geprägt, wohl auch wegen der eher turbulenten Entstehungsgeschichte, dem Rauswurf Singers, der Einmischung der Band Queen usw. Oft wirken solche Filme dann halt etwas unrund.
Ich kann aber in der Hinsicht wirklich Entwarnung geben. Ich war regelrecht begeistert. Die elektrisierende Performance von Mercury wird genial eingesetzt, die Schattenseiten seines Erfolgs nicht ausgespart, die Entstehung diverser Queen-Hits näher gebracht. Also für Fans von Queen ist wirklich sehr viel Queen drin.
Davon ab funktioniert der Film auch als Biopic wirklich sehr gut, wird gegen Ende sogar ein wenig rührselig, was ihm aber gar nicht schadet. Am Ende bleibt eigentlich nur ein persönlicher Wermutstropfen, diese Band mit Mercury nie live erlebt zu haben.
Wenn die Oscar-Jury heute Nacht Malek nicht den Oscar gibt, hat sie sich in meinen Augen schlicht disqualifiziert. Die reine Spielfreude und Energie, die Malek auf den Punkt bringt.
Wer Biopics mag, kriegt hier ein sehr gutes, wer Queen mag, ein perfektes. Auch toll, wie die ganzen anderen Darsteller passen, der Humor bei aller Tragik nicht zu kurz kommt und die Stadionatmosphäre toll eingefangen wird.
ChrisKongTeilnehmerYou – Du wirst mich lieben
Interessanter Abschluss der Staffel, der div. Möglichkeiten für die nächste bietet. Einerseits konsequent, andererseits wirkt es stellenweise auch unglaubwürdig, einen Hauptverdächtigen so unbehelligt zu lassen.
Staffel 2 könnte eine ganz andere Dynamik entwickeln, die Gefahr ist, dass ein neues Konzept auch auf Ablehnung stossen könnte. Wird aber weiterverfolgt.The Sinner Staffel 2
Noch um einiges besser als Staffel 1. Bill Pullman überzeugt auch hier als Ermittler mit Gewissen. Der vorliegende Fall ist wieder reichlich komplex und verworren und offenbart nach und nach seine Leichen im Keller. Auch die Vergangenheit der Ermittelnden erhält neue Facetten. Der gesamte Cast kann absolut überzeugen, insbesondere auch Elisha Henig als Mittelpunkt der Ermittlungen. der als 13jähriger des Mordes verdächtigt wird. Wie so oft ist das erst der Beginn von zahlreichen Ereignisketten. Die 8 Folgen sind wie im Flug vergangen. Gerne eine weitere Staffel, wenn das Niveau gehalten werden kann.
23. Februar 2019 um 19:18 als Antwort auf: Welches Spiel/Spiele habt ihr euch als letztes gekauft? #1636941
ChrisKongTeilnehmerStimmt, die Japan NES Tiles sind ja nur halb so lang.
23. Februar 2019 um 15:29 als Antwort auf: Welches Spiel/Spiele habt ihr euch als letztes gekauft? #1636935
ChrisKongTeilnehmerWas ist denn das 500 in 1? Kanns von Form und Grösse her nicht recht einordnen.
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