ChrisKong
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ChrisKongTeilnehmerHab diesen Boss auch inständig gehasst, aber irgendwann dann doch geschafft. Das beste was man in Souls Spielen machen kann ist Glitches nutzen, nur Spass, nein, die vorhandene Deckung nutzen. Beim Flamelurker kann man eigentlich nur so Energie tanken, weil der Wichser verdammt schnell ist. Das Problem von vielen Spielern ist, dass sie sich zu wenig bewegen. Die schwierigsten Soul-Bosse hab ich meist dann geschafft, wenn ich das konsequent umgesetzt habe. In Bewegung bleiben, lieber mal davonrennen, weiträumig umkreisen, hinrennen, zuschlagen und wieder weg. So kommt man auch mit Lowskills wie meinen durch das Spiel. Profis gehen oft nah ran und weichen im richtigen Moment aus. Mir fehlts da an Timing, besonders auf engem Raum kann die Kamera dann noch mühsam werden.
ChrisKongTeilnehmerHab Split immer noch nicht gesehen. Hab den erst mit Splice verwechselt, scheiss ähnliche Titel. Klingt auf jeden Fall mal als interessante Variante.
Jetzt will ich von Shane Black ein Crossover von Die Hard und Lethal Weapon. 🙂
ChrisKongTeilnehmerLangweilig wird dir da bestimmt nicht. Wünschte hätte auch mal wieder Zeit, Ordnung zu machen.
Auf dem einen Bild hab ich sofort deine Star Trek Sammlung erkannt. Schade gibt man sich bei aktuellen Serien nicht soviel Mühe bei der Umsetzung.
ChrisKongTeilnehmerDas Vermächtnis des Weisswedelhirschjägers
Coming of Age vor Naturkulisse oder warum Josh Brolin Opfer von Typecasting werden könnte. Einmal mehr spielt er den eigensinnigen Betonkopf. Das macht er durchaus nuanciert und wird dabei flankiert von einem recht zurückhaltenden Danny McBride und einem guten jungen Talent, Montana Jordan.
Die Jagd darf hier als Katharsis amten und gleichzeitig Vater und Sohn einander näherbringen. Dabei spart der Film auch nicht mit so manchem Klischee. Neue Facetten werden hier nicht entwickelt, aber es macht natürlich auch Spass, ausgetrampelte Pfade neu zu entdecken. Das Genre leidet eh nicht an einer Überflutung von Filmen. Insofern nehm ich natürlich gerne solche Vertreter mit. Um in der oberen Liga mitzuspielen, fehlt es dem Film letztlich am Ausloten der Grenzen. Zu sehr bewegt er sich in der Komfortzone des Wohlfühlfilms, ohne wirklich einer zu sein. Das macht ihn leider etwas seicht. Der Schlussgang wirkt auf mich etwas überhastet und hätte eher eingeläutet werden sollen.Fazit: Unterm Strich kann man mit dem Streifen nicht viel falsch machen. Aber ein eindrucksvoller Beweis für die Vielfalt von A24, dem aktuell favorisierten Studio von Ghostdog. Die haben noch einiges, was mich interessiert, ich aber noch keine Zeit für hatte. Vertreiben auch andere Produktionen wie beispw. Green Room, den ich wirklich empfehlen kann. Eine der spannendsten Tour-de-Force-Geschichten der letzten Zeit.
ChrisKongTeilnehmerNett. Haste auch Bilder der Filmsammlung?
ChrisKongTeilnehmer@NikeX
Was für eine Deutung denn? Jacobs Ladder löst sich am Ende eindeutig auf, da muss nichts gedeutet werden.
Finde auch die Abgrenzung komisch, gehobene Popcorn-Unterhaltung. Demnach ist alles, was nicht gleich Arthouse schreit, Popcorn-Unterhaltung? Arthouse hat den Vorteil, dass es sich jeglicher Wertungsversuche entzieht, indem es die Interpretation oft ganz dem Zuschauer überlässt. Das kann eine erfrischende Abwechslung sein oder einfach nur einschläfernd. Je nachdem, ob einem die Motive und Themen zusagen. Dabei spielt der eigene Erfahrungsschatz, Assoziation und Kulturkreis sowie Weltbild eine entscheidende Rolle.
Daraus folgere ich auch, dass es unsinnig wäre Arthouse-Filme generell mit anderen zu vergleichen auch nicht mit anderen Arthousefilmen, da Intention oft nicht bekannt und Rezeption sich gängiger Mechanismen entzieht.
Ich hab mal ein paar deiner Filme notiert, probiere gerne solche Sachen aus, und seis auch nur, um den Horizont zu erweitern.
ChrisKongTeilnehmerJacobs Ladder ist auch sowas wie der Vorläufer zu Inception und Shutter Island und auch Sixth Sense im weitesten Sinn, da er die Auflösung vorwegnimmt. Aber fraglos jeder Film für sich lohnenswert. Das subtile Streuen von Hinweisen ist da ein beliebtes Element. Und genau so was fehlte mir in Silent Hill, bezw. gabs da eben keinen Aha-Effekt, der sich aber allein schon von der Thematik her angeboten hätte.
Aber mit Rampage wurde der Thron der besten Videospielverfilmung sowieso neu besetzt. XD
ChrisKongTeilnehmerIch hoff du bist nicht ganz so humorlos, natürlich war die Empfehlung zur Scheidung ein Scherz.
Zitat: Dir ist eben offensichtlich etwas anderes wichtig als “nur” gut unterhalten zu werden.
Das stimmt so nicht. Aber ich differenziere bei der Beurteilung eben stärker. Wenns dir nur darum geht unterhalten zu werden, ist für dich damit automatisch ein Film gelungen? Sry, das finde ich ehrlich gesagt nicht grad eine differenzierte Sichtweise und hat auch beileibe nichts mit Geschmack zu tun.
Im besten Fall trifft ein Film meinen Geschmack und ist gut gemacht. Nur unterscheid ich das für mich. Gibt genug Filme, denen attestiere ich ein sehr gutes Handwerk, aber thematisch sprechen sie mich nicht an oder auch vom Stil her. Dann gibts wiederum Streifen, die sind simpel und schnörkellos und wollen auch nicht mehr sein. Das reicht mir vollkommen. Im Gegenteil, oft wirkt heute so vieles einfach nur aufgesetzt.
Im Übrigen teile ich weitestgehend die Auffassung der internationalen Kritik an Silent Hill. Gans versteht es wirklich, einzelne Motive gekonnt zu inszenieren. Leider haperts mMn am Überbau, der alles zusammenhält und in sich stimmig wirken lässt. So verfehlt er eben zuweilen seine angedachte Wirkung. Das tut der Atmosphäre freilich keinen Abbruch, aber nach Ansicht des Streifens fiel mir als erstes verschenktes Potential ein.
Vielleicht haben Videospieler da einfach eine gesenkte Anspruchshaltung. Das verwundert mich aber auch nicht, weil Videospiele da eigentlich noch ziemlich am Anfang einer Entwicklung sind und es eher Ausnahme denn Regel ist, mit einer gut erzählten Geschichte aufzuwarten, die erstens bewegt und zweitens auch zum Nachdenken anregt.
Tendenziell bin ich sowieso kritischer eingestellt als der Durchschnitt und feiere nicht gleich alles ab, nur weils besser ist, als das Übliche.
Ich stimme dir allenfalls zum, dass unter verminderter Erwartungshaltung, die man gegenüber Videospielverfilmungen zurecht haben kann, Silent Hill zu den gelungeneren zählt. ^^
ChrisKongTeilnehmerSilent Hill zu den Lieblingsfilmen? Habt ihr schon Kinder? Falls nein, dann würd ich die Scheidung einreichen. 🙂 Das ist im Übrigen auch kein Argument, dass es viele andere Hollywood-Filme gibt, die miese Effekte haben. Der Punkt hierbei ist, dass es die Immersion nachhaltig stört. Und Silent Hill ist ja auch ein Hollywood-Film, zumindest eine Co-Produktion.
Abgesehen davon hock ich nicht vergnazt vor der Röhre, um mich über irgendwelche Streifen zu ärgern. Nur taxier ich talentfreie Produktionen nicht mit dem Label gelungen oder gut, wenn sies nicht sind oder relativiere es zumindest, wie z.B. Super Mario Bros.^^
Man merkt dem Film auch sein Entstehungsjahr an. Heute würde, wie schon erwähnt, kein Studio mehr sowas produzieren, sondern lieber die gepflegte Langeweile von der Stange produzieren, eben was so ziemlich den Rest aller Videospielverfilmungen darstellt.Und nein, eine Zeichenbegrenzung gibt es nicht. Aber tu Dir selber einen Gefallen und teile es auf oder fasse es auf ein eträgliches Mass zusammen, das erleichtert eine Diskussion ungemein. Oder immer gut, dem Ganzen eine gewisse Struktur geben, Fett- und Kursivdruck, Zwischentitel usw. verwenden.
ChrisKongTeilnehmerEine Diskussion, die von der Zeit eingeholt werden wird.
ChrisKongTeilnehmerUnd auch noch ziemlich übel vorgetragen. Oo
Hat ich gar nicht mehr auf dem Radar, dass Kurylenko gleich in zwei grottigen Videospielflics mitgewurschtelt hat.
Was man auch sagen kann, dass es def. ein Karrierebremser sein kann.
ChrisKongTeilnehmerJa, ich kenn mehr als genug. Und nein, aus einer rein filmischen Perspektive gibts da nicht mal ansatzweise einen guten Vertreter. Das heisst ja nicht, dass unter gegebenen Umständen akzeptable, gar unterhaltsame Vertreter darunter sind.
Die Gründe dafür sind eigentlich so gut wie immer die gleichen. Es gibt im Grossen und Ganzen eher Vertreter, die weniger schlecht sind als andere, aber das ist nun nicht wirklich ein Qualitätskriterium, was erstrebenswert ist. Zu den meistgenannten Gurken, die irgendwo noch eine Fanbase haben zählt wohl Silent Hill. Atmosphärisch gar nicht mal so verkehrt, sind es aufgesetzt wirkende Schocks und miese Effekte (Pyramidhead), die jede Bemühung wieder zunichte machen. Die Formelhaftigkeit, die das Horrorgenre eh schon zur genüge hat, kulminiert in einem weiteren mehr oder weniger belanglosen Vertreter.
Von der Resi-Reihe fand ich Teil 2 am erträglichsten und auch am ehesten Resilike, weil er Teil 3 relativ gut adaptiert vom Setting her. Mit jedem weiteren Teil wurde die Reihe immer mieser was Cast, Drehbücher und Atmosphäre anging.
Letzte Woche noch Hitman gesehen, den mit Olyphant. Gibt Schlimmeres, aber liefert auch keinen Anreiz sich die Direct-to-DVD-Fortsetzung zu geben. Bei Max Payne bin ich froh, dass es bei dem einen Ausrutscher blieb.
Dass Peter Jackson seinerzeit die Finger von Halo gelassen hat, kann man ihm nicht verdenken.
Need for Speed ist nicht der Rede wert.
Tomb Raider 1 und 2 nehmen sich nicht viel, als hätte man die Indiana Jones Filme durch einen Steamer gejagt und von jeglichem subtilen Grusel befreit und eine Art Light Version Destillat aller verfügbaren Abenteuer Filme gemacht. Den neuesten kenn ich noch nicht, wird aber noch nachgeholt. Wird sicher genau das sein, was zu erwarten ist…
Assassins Creed geht auch so ziemlich an der Vorlage vorbei, daran ändert auch der Cast nichts.
Die ganzen Boll-Werke laufen schon fast ausser Konkurrenz. Der Typ ist der Inbegriff eines guten Lehrers. Boll scheint vom Filmen und vom Business durchaus Ahnung zu haben, aber kann dieses Wissen nicht gewinnbringend für sich und seine Filme einsetzen. Auch der von einigen gelobte Postal ist eine krude Abfolge von Parodien, die nie so richtig zünden. Far Cry und Alone in the Dark sind grenzwertig und in erster Linie einfach nur langweilig. Von Blood Rayne hab ich die Finger gelassen, glaube nicht, da Filmperlen verpasst zu haben.
Prince of Persia reiht sich nahtlos in die Serie von kann man sich geben, muss man aber nicht, ein.
Bei Dead or Alive ist tatsächlich das Spiel seichter als der Film, aber nur ganz hauchdünn. Immerhin zusammen mit Streetfighter zumindest sowas wie unfreiwillig komisch.
Mortal Kombat ein Auffangbecken für Knallchargen. Trotzdem nicht der schlechteste Film von Christopher Lambert, der hat schon in richtig unterirdischen Sachen mitgespielt.
Doom fehlts an Grusel, hätte man schon was draus machen können.
Double Dragon ist mindestens so peinlich wie die ersten Turtles Verfilmungen, aber leider nicht annähernd so unterhaltsam.
Zu den ganzen Videospiel-Animes kann ich nix sagen, da Animes nicht wirklich mein Genre sind.
Und die Urmutter aller Versuche, ein Videospiel für die grosse Leinwand umzusetzen? In gewisser Weise finde ich tatsächlich den Supermariobros-Film den besten Vertreter. Der Cast ist gespickt mit guten Charakterdarstellern, der Soundtrack ein richtiger Filmscore und nicht nur eine Ansammlung von Populärmusik wie leider oft der Fall. Das Resultat ist alles andere als überzeugend, aber der Film macht etwas, was er allen Nachfolgewerken fraglos voraus hat, er interpretiert den Stoff völlig neu und zum Teil ziemlich gewagt. Gerade weil ja die Zielgruppe die Vorlage so gut kennt. Ich glaube heute würde kein Studio mehr diesen Mut aufbringen. Wie gesagt, macht das den Streifen nicht zu einem wirklich gelungenen Film, aber der Trashfaktor lässt ihn doch in guter Gesellschaft mit Filmen wie Krieg der Eispiraten, schon erwähntem Tank Girl, Space Truckers u.a. verweilen.
Zu den Gründen, warum da auch selten oder nie was besseres rumkommen wird, hab ich mich schon mehr als genug an anderer Stelle geäussert. Nur so viel, wenn der Ausgangspunkt der Überlegung einen Film zu drehen, der ist, Geld aus einer vorhandenen Fanbase rauszupressen, engagiert man in erster Linie Befehlsempfänger. Ist ja nicht so, als würden die Künstler sich um die Verfilmungen reissen und uns dann mit ihren Versionen überraschen. Der Fachbegriff heisst wohl runterkurbeln. So sieht es aus, fühlt sich so an und schmeckt auch so. Auf die Ausnahme, welche die Regel bestätigt, warte ich noch immer.Lass dich davon nicht abhalten, einen solchen Thread aufzumachen, bin ja gespannt, was du unter welchen Kriterien als gelungen erachtest. ^^
ChrisKongTeilnehmerNeue Impulse? Na gut, bei Frankenstein hats auch funktioniert, warum auch nicht bei dieser Leiche? 🙂
ChrisKongTeilnehmerNein, im Offtopic gibts sowas nicht, soweit ich weiss. Im Gamestalk eher was ähnliches. Aber da es keine wirklich guten Videospielverfilmungen gibt, könnte da der Diskussionsbedarf auch nicht wirklich hoch sein. Wohl eher son was man sonst noch so alles kacke findet. 🙂
ChrisKongTeilnehmerInteressant, aber liest sich zuweilen komisch, weil für mich nicht immer ersichtlich ist, ob es jetzt aus der Sicht des Autors oder aus der Sicht eines der Personen ist, die beteiligt waren. Manche Abschnitte lesen sich nämlich so.
Erinnert ein wenig an die Entstehungsgeschichte von Tank Girl, wo eigentlich vieles ziemlich schief lief, aber das Resultat am Ende gar nicht mal so verkehrt war. -
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