ChrisKong

Verfasste Forenbeiträge

Ansicht von 15 Beiträgen - 2,806 bis 2,820 (von insgesamt 31,096)
  • Autor
    Beiträge
  • als Antwort auf: Stand up for stand-up #1608072
    ChrisKongChrisKong
    Teilnehmer

    Oft etwas zu brav für meinen Geschmack. Auf Louis CK hab ich keinen Bock. Erstens verwendet der illegal meine Initialen und zweitens ist er ein Wichser. 🙂

    als Antwort auf: Stand up for stand-up #1608015
    ChrisKongChrisKong
    Teilnehmer

    Ja, deutsche Comedy ist wirklich schwer zu ertragen, insbesondere, was als Premium verkauft wird. War ja in Schottland in den Ferien und dort am letzten Abend auch wieder in einem Standup Comedy Programm. 5 Künstler, 2,5h beste Unterhaltung für schmales Geld. Bei uns Fehlanzeige. Meist auf Event aufgeblasene Sachen, die viel kosten und kaum witzig oder gar einseitig sind.
    Vor kurzem auf Netflix Chelsea Peretti gesehen und Chapelle. Aber oft ist mir das Angebot schon wieder zu gross, sodass ich gar nicht weiss, was schauen. Je schwärzer der Humor, desto besser. Darf so richtig bös sein. Falls jemand Tipps in der Richtung hat, immer her damit.

    als Antwort auf: Der Film und Fernseh Thread #1607898
    ChrisKongChrisKong
    Teilnehmer

    Amateur

    Ebenfalls auf Netflix gesehen, gehts in diesem Streifen um die Thematik von Nachwuchstalenten, die Teile eines Big Business sind, welches alle Teilnehmer fett bezahlt, ausser die Athleten selbst. Gab auch mal eine Last Week Tonight Episode dazu.
    Der Film vertieft die Thematik zwar nicht allzu stark und bleibt auf das junge Talent fokussiert, aber das schadet ihm in keinster Weise. Der Film hält natürlich ein paar Stereotypen parat, wie den Team-Bully und so, aber weitestgehend werden die Klischee-Klippen elegant umschifft und man zeichnet ein sehr viel ambivalenteres Bild der Sportler und deren Beziehungen nach aussen.
    Fazit: Mit Sicherheit eine Bereicherung im Genre der Sportfilme, besonders in dem der Basketballfilme. Wobei zu sagen ist, dass gerade in dem Sport es sehr viele persönliche Geschichten gibt, die mit dem Sport verwoben sind und für viele Athleten einen Ausweg aus prekären Verhältnissen darstellen.
    Klare Empfehlung von mir für den Film.

    als Antwort auf: R.I.P. #1607895
    ChrisKongChrisKong
    Teilnehmer

    Vor rund einer Woche wieder ein mal Larry Flint angeschaut und mich gefragt, was Milos Forman (Regisseur des Films) wohl so macht. Glaub sein letzter Streifen, den ich von ihm gesehen habe war Goyas Geister. Und nun hat er alles Irdische hinter sich gelassen. Sein Film Oevre ist zwar quantitativ gesehen nicht riesig, aber dafür steckt umso mehr Qualität drin. Kenne aber auch nicht alle seine Werke. Einer flog übers Kuckucks Nest gehört natürlich zu meinen Favoriten, aber auch bei seinen anderen Werken wie Amadeus und eben Larry Flint spürt man jederzeit die inszenatorische Brillanz von ihm. Die dramatischen Finale seiner Filme wusste er sehr packend umzusetzen. Gehörte sicher auch eher zur Actors-Directors Zunft, schliesslich kein Geheimnis wurden viele Darsteller in seinen Werken für Preise berücksichtigt und fabrizierten ein paar der besten Darstellerleistungen ihrer Karriere.
    R.I.P.

    als Antwort auf: Der Film und Fernseh Thread #1607893
    ChrisKongChrisKong
    Teilnehmer

    Annihilation / Auslöschung

    Gestern den Streifen gesehen. Hat mich eher zwiespältig zurückgelassen. Die ungewöhnliche Optik fand ich interessant. Die Idee im Grunde auch, ebenso die Atmosphäre, die mich an Filme wie Event Horizon und Sunshine erinnert hat. Dazu noch ein wenig the Myst und Monsters, fertig ist die Mischung. Der philosophische Überbau hat hier mMn nur ein Problem, die Figuren machen ihn nur wenig greifbar und werden bis auf Portmans Figur kaum nennenswert charakterisiert oder irgendwie plausibel gemacht. Alles wirkt so irgendwie aus der Luft gegriffen.
    Die Spannung selbst kommt in erster Linie davon, dass man wissen möchte, wohin die Reise geht. Das gelingt stellenweise auch recht gut. Leider misslingt das Aufbauen von Spannung hingegen bei den Monsterattacken. Ich kann mich noch gut an die Kritik damals an Jurassic Park erinnern, wo es hiess, wie konnte man die Raptoren so intelligent machen, dass sie Türen öffnen können, sie aber nicht die Kinder erwischen. Fand ich irgendwie zu gesucht als Kritik. Aber wie würden diese Kritiker wohl die Szenen hier beurteilen, wie z.B. die Bärenattacke? Die Stelle ist mMn schlecht geschrieben und inszeniert und funktioniert für mich gar nicht. Leider auch ein Überhang von CGI, die zu stark eingesetzt wird.
    Das Ende ist dann schon fast in guter Tradition, wenn man es positiv formulieren will oder halt auch nichts Neues am Horizont, bleibt man eher kritisch.
    Mein Fazit: Nicht der wirklich grosse Wurf. Hatte mir da deutlich mehr von versprochen. Zeigt aber auch, dass sehr viel mehr solcher Filme kommen müssen, denn mit der Vielzahl steigt auch die Möglichkeit, einen modernen Klassiker serviert zu kriegen. Atmosphärisch sehr gut und mit hauptsächlich mit Frauen besetzt durchaus eine wünschenswerte Variante, die jedoch gerade zum Ende hin sich zu sehr an anderen Streifen orientiert. Für Sci-Fi-Fans aber ein No-Brainer.

    als Antwort auf: Smalltalk #1607886
    ChrisKongChrisKong
    Teilnehmer

    Kurzfassung des Weltgeschehens:

    D00M ist wütend, der Rest irgendwie auch, warte im VAULT 55 bis die Scheisse vorüber ist und schmier mich schon mal mit Sonnencreme Lichtschutzfaktor 90000 ein.

    als Antwort auf: Kalki time #1607567
    ChrisKongChrisKong
    Teilnehmer

    Naja, manche schreien ja nach der Form von Aufmerksamkeit. Aber klar, die Schmerzgrenze ist da schnell mal erreicht. Gibt ja eigentlich genug Arschgeigen, die ihr Fett wegbekommen sollten.

    als Antwort auf: Kalki time #1607531
    ChrisKongChrisKong
    Teilnehmer

    Das Problem ist, dass Medienkritik heute auch Bestandteil von Satire ist, weil es diese schon zu penetrant oft gibt. Ehrlich, mit den meisten Comedy-Shows kann man mich mittlerweile jagen, gerade auf deutschen Sendern. Das einzige, was ich regelmässig verfolge ist Last Week Tonight. Zwar in der Rezeption auch stark repetitiv, aber doch immer wieder geniale Einfälle, um am System Amerika zu rütteln. Hat in gewissen Fällen sogar wirklich was gebracht, auch wenn man es nicht überbewerten sollte.
    Von Kalkofe hab ich sogar mit Sicherheit noch ne DVD.
    Das witzige, ist dass das meiste TV auch unkommentiert als Satire funktioniert, weil es so grotesk absurd ist, dass man nicht ernsthaft annehmen kann, es sei ernst gemeint.
    Zurück zur Realität, die Programme gibt’s wohl nur, weil es eben doch ernst genommen wird. Mit der Grund, warum bei mir die Röhre zu Hause die meiste Zeit schwarz bleibt. Ohne Livesport würde ich wohl gar kein TV mehr schauen.

    als Antwort auf: Kalki time #1607487
    ChrisKongChrisKong
    Teilnehmer

    Hab früher jeweils seine Kolumne in der TV-Spielfilm gelesen. Seine Kommentare waren zwar oft überspitzt, aber im Kern der Sache zutreffend.

    als Antwort auf: Smalltalk #1607032
    ChrisKongChrisKong
    Teilnehmer

    Ich kann jedem, der gerne wandert, klettert, biked und zeltet, Schottland wärmstens empfehlen.

    als Antwort auf: Der Film und Fernseh Thread #1606787
    ChrisKongChrisKong
    Teilnehmer

    Uwe Boll wäre ein super Film-Dozent. Aber wie bei Dozenten üblich, versteht er viel von der Materie, kann sie aber selber nicht gewinnbringend einsetzen.
    Der Rampage-Vorwurf ist aber sichtlich am Thema vorbei. Aber, Warner, das sind kleinhodige Pimmelgesicht-Kotzbrocken, jeder Rant gegen Warner ist ein guter Rant.

    als Antwort auf: Gernseh-Serien #1606562
    ChrisKongChrisKong
    Teilnehmer

    Warum redest du eigentlich immer von Film Monty? Ist das Absicht? Von der gesamten Laufzeit könnte das sogar hinkommen.

    als Antwort auf: Gernseh-Serien #1606455
    ChrisKongChrisKong
    Teilnehmer

    Konnt mich irgendwie zu wenig fesseln. Manchmal findet man den Zugang zu den Figuren manchmal nicht. Was fandest du denn besonders stark?
    Irgendwie wars auch abrupt. Schaus mir nochmals an, vielleicht lohnt ein zweiter Blick.

    als Antwort auf: Gernseh-Serien #1606350
    ChrisKongChrisKong
    Teilnehmer

    Und da war da ja noch Zoo

    Am Ersteindruck hat sich nicht viel geändert. Anstatt in die Richtung einer Sy-Fy-Serie zu gehen und sich nicht selbst zu ernst zu nehmen, macht die Serie das aber grösstenteils. Dabei pfeift man auf Plausibilität wos nur geht. Seiten werden gewechselt, ohne dass es nachvollziehbar ist, das alles ist so, als hätte es ein 12jähriger geschrieben.
    Die Viecher kriegen alle den “trotzigen” Blick. Wat fürn schwachsinniger Begriff. Den trotzigen Blick hatte ich die meiste Zeit auch, was das angeht.
    Gegen Ende macht man dann noch einen ähnlichen Schlenker wie bei Maze Runner und ändert Szenario und Genre. Das muss jetzt auch nicht kritisch gesehen werden, aber man spürt deutlich, dass sich das Thema irgendwie erschöpft. Die Schnitzeljagd nach der Lösung wird unnötig aufgebläht, wirklich interessante Nebenhandlungen werden gar nicht erst aufgebaut.
    Die vermeintlich eingebrachte Härte bei den Attacken der Tiere wirkt irgendwie auch fehl am Platz und passt auch nicht unbedingt zum restlichen Tonfall der Serie, der bisweilen naiv anmutet, als würde man sich Seaquest mit Löwen anschauen.

    Unterm Strich sollte man einfach nicht zuviel über die Handlung nachdenken.

    als Antwort auf: Gernseh-Serien #1606343
    ChrisKongChrisKong
    Teilnehmer

    Diesmal zwei Serien von der Insel:

    The End of the Fucking World

    Teenager, der sich selber als Psychopath sieht, sucht sich sein erstes Mordopfer, aber natürlich kommt alles anders. Wer derben, schwarzen Humor erwartet, der ist hier grösstenteils falsch. Für mich ging das zu sehr in Richtung Coming of Age Romanze, wenn auch mit Abgründen. Durchaus sehenswert, aber letzten Endes nicht bissig genug, um mich vollends zu überzeugen. Mehr Brit-Humor hätte ich besser gefunden, das Ende fand ich gar etwas lasch. Trotzdem eine Abwechslung im Serienallerlei und mit der ersten Staffel ist man an einem längeren Nachmittag auch durch.

    White Gold

    Dafür bietet die Serie sehr viel britischen Humor in bester Tradition. Es bereitet einfach diebisches Vergnügen, den drei Losern dabei zuzusehen, wie sie sich in allerlei Sachen rein- und wieder rausschwatzen. Die unterhaltsamen Dialoge passen perfekt in das nostalgische Szenario rein. Dieses wird zum Glück nicht totgeritten und bietet im Hintergrund immer wieder nette Details, inkl. VHS-Raubkopie von Kinoklassikern. ^^
    Wer Filme wie the Full Monty, Trainspotting und dgl. mag, der dürfte Gefallen an der Serie finden, eine klare Empfehlung. Leider ist diese erste Staffel auch im Nu vorbei. Hoffe da kommt noch mehr.

Ansicht von 15 Beiträgen - 2,806 bis 2,820 (von insgesamt 31,096)