ghostdog83
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ghostdog83TeilnehmerBayonetta 3 scheint sehr gut zu sein:
ghostdog83TeilnehmerUnd durchdacht war das wohl auch nicht wirklich (Dinge verheimlichen, die eh dann rauskommen ist nicht smart).
Vermutlich hatte sie nicht erwartet, dass ein Journalist wie Jason Schreier sich des Themas annimmt, der innerhalb der Branche gute Beziehungen und Kontakte besitzt, für seine investigative Arbeit bzgl. der Aufdeckung von Missständen innerhalb der Branche bekannt ist, dementsprechend eine hohe Reputation besitzt. – Zitat Taylor: “Die Industrie ist mächtig, sie hat auch mächtige Journalisten.” Sie vermutet dagegen eine Verschwörung gegen sich…
I will post the 14 charities, so that you can donate to charity, instead of buying this game from corrupt, greedy people.) There are people who are attempting to throw shade and discredit what I say. The industry is powerful, they have powerful journalists too.
— Hellena Taylor (@hellenataylor) October 24, 2022
ghostdog83Teilnehmer@genpei
Mit so was muss sich Kamiya bei Twitter herumschlagen:
ghostdog83TeilnehmerMal schauen, wie die Frau reagieren wird, sollte das Spiel am Ende ein Erfolg sein – wünschen würde ich es dem Entwicklerteam und Jennifer Hale.
ghostdog83Teilnehmer[postquote quote=1750562][/postquote]
Seine Reaktion auf die User, so wie ich das mitbekommen habe, soll aufgrund der vielen Anfeindungen seiner Person gegenüber gefallen sein.
Twitter ist für mich mittlerweile bis auf bestimmte Bereiche, wo es sachlich und faktenbasiert zugeht, eine Seuche. Was da an Gedanken geäußert werden, ist schlicht zum Übel werden.
ghostdog83Teilnehmer[quote quote=1750558]Die ganze Geschichte stinkt mir aus beiden Richtungen ( Entwickler und Sprecherin), aber wie andere Beispiele zeigen ( Sarkeesian Debatte, Gender, Equal Pay etc.) wird die Zeit zeigen, ob der misslungene Hilferuf ( oder Bash…) der Frau zu konstruktiveren Bedingungen in der Branche führen wird, oder von beiden Seiten ein ungewollt-dramatisch inszeniertes Drama veranstaltet wird, von dem ich schwer glauben mag, dass in der Form, wie es ausgetragen wird, irgendwer davon groß profitieren wird.[/quote]
Woher nimmst du diese Annahme? Das Studio selbst hat eine Mitteilung veröffentlicht, die in keiner Weise dramatisch inszeniert ist, im Gegenteil zu Besonnenheit aufruft:
Wir von PlatinumGames möchten uns bei allen bedanken, die im Laufe der Jahre zur Entwicklung der Bayonetta-Reihe beigetragen haben, sowie bei der Community, die ihr als Grundlage diente.
Wir geben Jennifer Hale als neue Baynonetta unsere volle Unterstützung und stimmen mit allem, was sie sagt, überein.
Wir bitten darum, von weiteren Kommentaren Abstand zu nehmen, die Jennifer oder andere Mitwirkende der Serie verunglimpfen würden.
https://twitter.com/platinumgames/status/1583302996749787137/photo/1
ghostdog83TeilnehmerIch würde mir wünschen, dass diese Person nicht länger diese Aufmerksamkeit erhält – sie hat nicht die Wahrheit gesagt bzw. hat sie Informationen vorenthalten, die nicht zu einer solchen Reaktion geführt hätte. Hinzukommt, dass sie ihre Nachfolgerin angegriffen hat, ihr das Recht abspricht, diese Rolle bekleiden zu können. Hier zeigt sich doch, dass es nur um sie selbst geht, nicht darum, für die Branche etwas zu verbessern. Dazu passt auch, dass sie sich Wochen vor Release an die Öffentlichkeit wendet und zum Boykot aufruft. An die Menschen, die ebenso von dem Projekt ihren Lebensunterhalt bestreiten wollen, denkt sie offensichtlich nicht.
Hätte sie die 15.000 Dollar für diese Sitzungen angenommen, wäre das für einen Stundenlohn sehr viel Geld gewesen (auch für die Branche). Das Problem hier ist wohl eher, dass sie nicht oft gebucht wird, um es mal vorsichtig auszudrücken, um nur als Synchronsprecher den Lebensunterhalt bestreiten zu können – soll das dann eine wesentlich höhere Gage rechtfertigen wie manch andere im Netz fordern, weil sie keine regelmäßige Beschäftigung als VA hat? Wo soll das hinführen Soll jeder, der nur einmal im Jahr einen solchen Auftrag an Bord holen kann als Ausgleich eine 6-stellige Summe erhalten? Das ist doch quatsch. Sie ist ja auch anderweitig tätig (aus eben jenen Grund). Wenn sie als VA keinen Erfolg hat, muss sie halt umdisponieren. Nach der Nummer hat sie wohl auch gar keine andere Wahl.
ghostdog83TeilnehmerVGC bestätigt den Bayo 3-Bericht von Bloomberg unter Berufung auf eigene Quellen
– Platinum wollte sie letzten Sommer wieder anstellen
– $3K-$4K pro Sitzung (4-5 Sitzungen) = $15K insgesamt
– “Signifikante Erhöhung” gegenüber ihrem Gehalt für B2
– Kann die Restansprüche bestätigenVGC corroborates Bloomberg's Bayo 3 report, citing its own sources
– Platinum wanted to re-hire her last Summer
– $3K-$4K per session (4-5 sessions) = $15K total
– "Significant increase" over her pay for B2
– Can confirm the residuals claimhttps://t.co/dbHBimIs8N pic.twitter.com/gU7blwzifn— Nibel (@Nibellion) October 18, 2022
ghostdog83TeilnehmerJason Schreier:
“Wie ich in dem Artikel und auf Twitter sagte, habe ich schriftliche Beweise dafür gesehen, dass Hellena Taylor mindestens 15.000 Dollar für ihre Arbeit an dem Spiel angeboten wurden.”As I said in the story and on Twitter, I have seen written evidence of Hellena Taylor being offered at least $15,000 for her work on the game.
— Jason Schreier (@jasonschreier) October 18, 2022
ghostdog83TeilnehmerDas Taylor Drama geht in die nächste Runde:
Im Fall von Bayonetta 3 schien der Entwickler entschlossen zu sein, Taylor wieder einzustellen, wie zwei Personen, die mit den Verhandlungen vertraut sind, und von Bloomberg eingesehene Unterlagen berichten. Hier unterscheiden sich ihre Darstellungen: Platinum Games wollte Taylor für mindestens fünf Sitzungen anheuern, die jeweils 3.000 bis 4.000 Dollar für vier Stunden im Studio kosteten, so die Personen, die nicht genannt werden wollten, weil sie nicht befugt sind, über private Vertragsverhandlungen zu sprechen. Damit würde sich die Gesamtsumme für das Spiel auf mindestens 15.000 Dollar belaufen. Daraufhin habe Taylor eine sechsstellige Summe sowie eine Gewinnbeteiligung an dem Spiel gefordert, so die Personen. Platinum lehnte ab und suchte nach langwierigen Verhandlungen einen neuen Schauspieler. Später bot Platinum Taylor einen Cameo-Auftritt in dem Spiel für das Honorar einer Sitzung an, was sie jedoch ablehnte, so die Personen.
In einer E-Mail bezeichnete Taylor diese Darstellung als “absolute Lüge” und sagte, Platinum versuche, “ihren Arsch und das Spiel zu retten”. Sie sagte, sie stehe zu allem, was sie in dem Video gesagt habe. “Ich möchte dieses ganze verdammte Franchise hinter mir lassen und ganz offen mit meinem Leben im Theater weitermachen”, schrieb sie. Vertreter von Platinum Games und Nintendo reagierten nicht auf Bitten um eine Stellungnahme. Hideki Kamiya, der Executive Director von Bayonetta 3, nannte Taylors Anschuldigungen in einem Twitter-Post “traurig und bedauerlich”.
ghostdog83TeilnehmerUnabhängig davon, wie ihre politische Haltung ist, hat sie sich 2 Wochen vor Release an die Öffentlichkeit gewandt, um neben ihrer Kritik an der Bezahlung zum Boykott aufzurufen und ihre Nachfolgerin verbal anzugreifen. Auf mich hat das nicht den Eindruck, einen konstruktiven Diskurs führen zu wollen, was die Bedingungen in der Branche anbelangt, sondern das sie sich destruktiv verhält, versucht, die Gegenseite zu schädigen. Warum hat sie sich bspw. nicht schon viel eher zu dem Thema geäußert, eine andere Kommunikationslinie gefahren, die nicht auf eine solche Zuspitzung hinausläuft?
ghostdog83Teilnehmer[postquote quote=1749970][/postquote]
Sie hat sich damit eine erneute Zusammenarbeit mit Nintendo endgültig verbaut. Die Kritik an der Bezahlung wäre sicherlich nicht das Problem, wenn man sich später doch noch bei einem anderen Projekt einigen könnte. Aber ja, sie spricht selbst davon, dass sie mit ihrerm Verhalten nichts zu verlieren hat.
Kazutaka Kodaka:
“Es ist nicht schwer nachzuvollziehen, warum die Synchronsprecher Geld wollen, aber zu einem Boykott aufzurufen, zeugt von mangelenden Respekt gegenüber den Schöpfern, die jahrelang an diesem Spiel gearbeitet haben, und es ist unprofessionell, dies überhaupt öffentlich kundzutun.”声優さんのお金が欲しい気持ちはわからないでもないが、ボイコットを呼びかけるなんて、この作品に何年も費やして作り上げたクリエイター達の事にまったくリスペクトないし、そもそも公に言う時点でプロ意識が低い。 https://t.co/IieMd3YZB2
— Kazutaka kodaka/小高和剛 (@kazkodaka) October 16, 2022
Ich stimme dir zu, was die Bezahlung betrifft. Dahingehend dürfte in dieser Diskussion ein Konsens herrschen. Hoffe ich zumindest.
ghostdog83Teilnehmer[postquote quote=1749929][/postquote]
Bei allem Verständnis für eine faire Bezahlung – mit dem Aufruf zum Boykot schadet sie sich im Endeffekt nur selbst, was zukünftige Arbeitgeber anbelangt, die so was nicht gerne sehen wollen. Ebenso hinterlässt es den Eindruck, den eigenen Stellenwert zu überschätzen. Hinter dem Spiel stecken auch noch viele andere Menschen, die mit dieser Entscheidung nichts zu tun haben, durch einen Boykott zu schaden kommen würden – und seihen wir mal ehrlich, niemand kauft sich das Spiel primär wegen ihrer Stimme. Auch wenn es ärgerlich ist, zählt am Ende immer noch das Gameplay.
ghostdog83TeilnehmerAnscheinend zogen sich die Dreharbeiten sogar über insgesamt drei Jahre, was auch manche Inkonsistenzen im Aussehen der Schauspieler erklärt.
Interessantes Detail. Danke.
ghostdog83Teilnehmer[quote quote=1749933]Smile hat ne nette Prämisse und alles von der Normalität Abweichende ist eh immer schon verstörend, weil das, was passiert, nicht mit der Erwartung übereinstimmt. Diese Holzhammer-Akustikuntermalung macht aber schon wieder einiges von der Stimmung kaputt. [/quote]
Um ehrlich zu sein, war nur eine einzige Szene für mich wirklich Jump Scare würdig – und diese kündigt sich im Grunde auch an (ist im Trailer bereits zu sehen). Grundsätzlich vermittelt der Film dem Zuschauer durch den Aufbau der jeweiligen Szene eine gewisse Sicherheit dafür, worauf es hinauslaufen wird, wenn die Kamera bspw. eine Position einnimmt, die eine Erwartungshaltung für einen solchen Moment weckt, der dann auch eintritt.
[quote quote=1749933]Diese Holzhammer-Akustikuntermalung macht aber schon wieder einiges von der Stimmung kaputt.[/quote]
Den Sound würde ich jetzt nicht in diese Kategorie einordnen. Der Sound passt zu dem, was der Zuschauer aus Sicht der Protagonistin durchleben soll, in Hinblick auf ihre psychische Verfassung. Das rangiert dann zwischen dezent bis nervenaufreibend.
Für mich war der Film leider nicht das, was ich mir erhofft habe. Andere Werke, die vergleichbare Bahnen einschlagen wie ein It Follows, holen auch ihrer Thematik mehr raus, ohne jetzt selbst frei von Schwäche zu sein. Bei Smile bleibt das Feature erstaunlich häufig im Hintergrund, während der Rest das Gewohnte abspult, was für mich schon etwas ermüdend ist. Erst im letzten Drittel gelingt es dem Film die für mich richtige Spannung aufzubauen, die in ein Finale mündet, welches bereits die Voraussetzungen für einen möglichen Nachfolger ebnet.
Über die Inszenierung und Schauspielleistung kann ich nur wenig klagen, die Hauptrolle war gut besetzt. Der Film wurde auf einem soliden hohen Niveau produziert. Wäre das Drehbuch nur etwas ausgefallener gewesen.
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