ghostdog83
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ghostdog83Teilnehmer
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ghostdog83TeilnehmerKeine Ahnung ob Fake oder echt, und eigentlich bin ich für solche Streiche nicht zu haben, aber das hier ist einfach nur irre.
– “Who is champ?
– THAT QUESTION WILL BE ANSWERED THIS SUNDAY NIGHT”“[youtube]wRRsXxE1KVY[/youtube]
ghostdog83TeilnehmerIch habe in den letzten Tagen Crysis 3 nachgeholt (welches sich mit einigen anderen noch ungespielten Spielen bei mir noch stapelte) und mich stellenweise über die teils miesen Dialoge und Charaktere geärgert, was bei den anderen Teilen in der Form nie so gewesen war.
Psycho war dank Warhead der bis dato interessanteste Charakter der Reihe gewesen. Bei Crysis 3 ist die Figur einfach nervig, der große Wutausbruch im Verlauf der Handlung schwach und albern inszeniert, seine Gespielin mit ihren Gemütschwankungen und ihrer Hysterie das Gleiche.
#Spoiler#
Crytec hat es geschafft, Cliffhanger am Ende der vorherigen Teile jeweils unbefriedigend aufzulösen, indem sie sich mit Zeitsprüngen und Design Reboots (Aliens, Eis: Crysis 1 vs Crysis 2) unbefriedigend aus der Affaire gezogen haben (ähnlich ist Guerilla Games mit dem Killzone 3 Cliffhanger umgegangen).
Die Körperübernahme aus Teil 2 hätte ein guter Ansatz sein können, um der Story eine interessante Richtung zu geben, was den moralischen Konflikt angeht, vielleicht ein innerer Disput mit seinem früheren Besitzer aber nein, wir alle müssen Opfer bringen, Prophets spricht dabei von sich selbst, aber die Frage, ob sein Vorgänger das auch so sieht, wird dabei übersehen.
Das Ende hätte mit einer solchen Ausrichtung besser abschließen können, dass Prophet sich selbst opfert und Alcatraz seinen Körper zurückerlangt.
Das Positivste an dem Ende ist die Rückkehr zu den Ling-Shan Inseln, wo man zumindest in der Hinsicht von einem sich schließenden Kreis sprechen kann. Das fehlende Eis ist da natürlich dem Design Reboot zum Opfer gefallen.

edit:
Lt. Wiki sind Prophets und Alcatrazs Geist miteinander verschmolzen, Prophet ist derjenige, der den Körper unter seiner Kontrolle hat.
ghostdog83TeilnehmerSchönes Video, gute Bildauswahl.
ghostdog83TeilnehmerKeine Ahnung, die Angabe ist zu wage – Wuxia Filme, ich denke mal, es handelt sich hierbei um einen solchen Vertreter dieses Genres, schaue ich nicht so oft. Marco Polo ist das Einzige was ich in der Richtung zuletzt gesehen habe, bin im Übrigen nun auch durch.
Die letzten 3-4 Folgen konnten sich noch mal steigern, da die Figurenpaarungen interessanter werden, die Dramaturgie einer Zuspitzung wiederfährt und die ruhigen Charaktermomente mehr Raum zur Entfaltung erhalten. Zudem haben sowohl die Schauspieler wie auch die Autoren die Selbstfindungsphase überwunden, der Serie eine klarere Kontur verliehen.
Abschließend kann ich festhalten, dass die Serie, was das Writing angeht, mehr in Richtung Spartacus geht, die starke Präsentation dagegen an Game of Thrones erinnert. Die Farbgebung und Beleuchtung ist umwerfend.


Einige Nebenhandlungen waren weniger interessant, das Payoff zum Teil unbefriedigend gemessen an der Zeit, die dafür aufgeopfert wurde. Marco Polo selbst war einer der weniger interessanten Charaktere, was ich nicht unbedingt am Schauspieler festhalten will, sondern an den Autoren und der Ausgangslage. Die Einbindung seiner Figur in die einzelnen Handlungen war ok, aber man hat schon gemerkt, dass er der POV für den westlichen Zuschauer sein soll. Der Titel der Serie finde ich etwas unpassend, Kublai Khan und seine Familie sind mMn die wichtigeren Figuren in der Serie, Polo wäre als Nebencharakter vielleicht sogar besser gewesen.
Beste Schauspielerin:
Joan Chen als Empress Chabi
Bester Schauspieler:
Chin Han als Jia Sidao
ghostdog83TeilnehmerDas Wuxia Genre ist sehr breit gefächert, was seine Elemente anbelangt, eine Mischung, die auch den Arthouse Aspekt abdeckt, der Film wird als Wuxia Drama geführt.
Ich kenne den Film tatsächlich auch – fand ihn ok. Die Kampfeinlagen empfand ich etwas störend, keine Ahnung warum, im Grunde ein typischer Vertreter des Genres. Das Schlussdrittel hat mir am besten gefallen und den Film im Grunde auch gerettet, die letzte Einstellung hat das Momentum für den Abschluss gut einfangen können bzgl. der Wirkung.
Zhang Ziyi ist mir dennoch eine etwas weniger sympathische Schauspielerin, hat irgendwie was Mürrisches an sich bzw. erscheint mir bieder.
ghostdog83TeilnehmerJohnnie To ist aktuell der einzige chinesische Regisseur, dessen Werke ich mir ansehe – Election & Election 2 (gibt es auf Blu-Ray günstig) und Mad Detective kenne ich. Rein von der Bildsprache kann To mit den großen drei Koreas nicht ganz mithalten, dafür sind die Panorama Shots sehr markant, seine Filme mit den gewissen etwas behaftet um sich von anderen Genrekollegen abzugrenzen.
Simon Yam stach bei Election 1 & 2 dank seiner Präsenz in Kombination mit seinem guten Schauspiel hervor.

Ich hatte mir in diesem Jahr das jeweilige US Debüt von Bong Joon-Ho (Snowpiercer), Park Chan-wook (Stoker) und Kim Jee-woon (The Last Stand) angeschaut. Bei The Last Stand ist die Handschrift des Regisseurs nicht auf Anhieb zu erkennen, bei Snowpiercer schon eher, während Park Chan-wook bei Stoker seine DNA herüberreten konte. Der Film spricht wie z.b. Durst aber eine etwas kleinere Gruppe von Zuschauern an, wirkt wie Durst weniger zugänglich und teils sperrig.
[youtube]_CqeEbfl3Cg[/youtube]
edit: Vengeance von To habe ich auch noch geschaut, aber nur unvollständig (lief mal im Tv – auf Arte).
ghostdog83TeilnehmerMir gefällt der Film auch inhaltlich, die Charakterisierung ist stimmig, die Dramaturgie stringent – Lee Byung Hun ist zudem ein hervorragender Schauspieler, der den Film alleine zu tragen vermag. Kim Jee-woon’s Filme finde ich grundsätzlich sehenswert (‘A Tale of Two Sisters’, ‘I Saw the Devil’ (das Drehbuch stammte hier aber nicht von ihm)), einzig ‘The Good, the Bad, the Weird’ hat mir weniger gut gefallen, seine Drehbuchleistung war durchwachsen, manche Dinge waren in der Umsetzung etwas missglückt (Charakterzeichnung), der Film in seiner Struktur dadurch unstimmig. Ich müsste den Film aber ein weiteres Mal sichten, um auf die genauen Details einzugehen, da es schon etwas her ist. Gefühlt der schwächste Film von ihm.
29. Dezember 2014 um 20:22 als Antwort auf: Der entweder-oder-Thread (nur ein Post am Tag bitte) #1171896
ghostdog83Teilnehmeredit:
Hm ok, Sebomat war schneller (war kurz abwesend, das Fenster war aber noch offen) – Mensch ärger dich nicht, hab es in meiner Kindheit häufig gespielt, verbinde damit somit Kindheitserinnerungen, Monopoly habe ich dagegen sehr selten gespielt.
Die 3 Muscheln oder klassisches Klopapier xD (gerade läuft Demolition Man im Tv)
ghostdog83TeilnehmerDas mit Arte ist mir bewusst, dort scheint die Programmgestaltung einem gallischen Dorf zu gleichen, 3sat hatte ich vergessen – dort laufen ebenfalls sehenswerte Sendungen, schaue ehrlich gesagt dort aber weniger bis selten rein.
ghostdog83TeilnehmerOutrage finde ich unterhaltsam, ein typischer Kintano halt – kopflastig fand ich den Film nicht (vielleicht, sich die ganzen Namen zu merken). Große Lust auf den zweiten Teil habe ich aber derzeit auch nicht. Brother finde ich da stärker.
Bittersweet Life besitzt ebenfalls eine hohe Reputation, sowohl bei den Kritikern als auch Zuschauern, da spielt der persönliche Geschmack wohl stärker eine Rolle, rein handwerklich gibt es an den Film nicht viel auszusetzen. Dir missfallen auch Filme wie die ‘Die Ermordung des Jesse James’ oder ‘Lost in Translation’ wo die Stimmung eine wichtige Rolle mit spielt.
ghostdog83TeilnehmerARD/ZDF zeigen bei der Gestaltung ihres Programms gerne, was für sie Kultur bedeutet, wenn sehenswerte Filme oder Serien zu unredlichen Sendezeiten ausgestrahlt werden (was war das damals für ein Trauerspiel bei den Sopranos), wenn man als AN bereits schläft. Tagsüber dann die üblichen Koch- Tier-, Boulevard- und Daily Soap Sendungen für die Zuschauer mit dem geneigten Interesse und der vorhandenen freien Zeit. Arte zeigt dagegen, wie man es besser macht – Serien wie Breaking Bad, Top of the Lake oder Parade’s End liefen zu vernünftigen Sendezeiten abends.
Das Programm des öffentlich-rechtlichen Rundfunks wirkt in der Hinsicht schon fast kulturfeindlich, widerspricht den eigentlichen Zweck des Rundfunks.
ghostdog83TeilnehmerChrisKong wrote:Macht leider trotzdem keinen guten Film, wäre dabei fast eingeschlafen. ^^Mir hat der Film gefallen, hab mir damals das schicke Metal Pack gekauft gehabt. Vielleicht steige ich auf die Blu-Ray noch um.
ghostdog83TeilnehmerMit Oldboy würde ich den Film nicht vergleichen, Bittersweet Life legt weniger Wert auf eine ausgefeilte Handlung, mehr auf eine ruhige in sich gekehrte Betrachtung seiner Protagonisten, die sich im Verlauf nach und nach auflöst bis zum blutigen und konsequenten Finale.
[img]http://postfiles5.naver.net/20110719_164/medeiason_1311021986025QmMW7_GIF/A_Bittersweet_Life6.gif?type=w2[/img]



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