ghostdog83

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  • als Antwort auf: Der Film und Fernseh Thread #959869
    ghostdog83ghostdog83
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    Ist halt wie so vieles an Film und Serien, eine subjektive Wahrnehmung – würde auch keinen der von dir genannten Filme als Meisterwerk bezeichnen. Bei 25th Hour brauch ich bestimmt nicht Fragen, ob du den schon gesehen hast, den sollte man kennen, wenn es um solche Filme geht.

    Bei den von dir aufgeführten Serien im Serien Thread schreibst du zu Voyager, dass die Serie eine starke Besetzung hat – da bin ich z.b. völlig anderer Meinung, aber das sollten wir besser für dort aufsparen^^

    als Antwort auf: Der Film und Fernseh Thread #959866
    ghostdog83ghostdog83
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    Du scheinst bei melancholisch angehauchten Filmen wie Lost in Translation, Die Ermordung des Jesse James durch den Feigling Robert Ford oder eben Brügge sehen… und sterben? Probleme beim Zugang zu haben, was du als dröge bezeichnet, ist aus meiner Sicht genau das, was ich von solchen Filmen erwarte: Nachdenklichkeit und Schwermut. Hier scheint sich einfach abzuzeichnen, dass der Geschmack in zwei völlig verschiedene Richtungen driftet. Gut zu wissen, bei zukünftigen Tipps.

    Brügge würde ich nicht direkt mit anderen Gangster-Filmen vergleichen, dazu ist der Film in der Hinsicht viel zu sehr ein Leichtgewicht, hier steht die Stimmung und die Figuren im Mittelpunkt, wem das aufgrund des Stils (melancholisch) nicht anspricht, für dem ist der Filmgenuss nur unter Einschränkung möglich.

    Wie findest du Melancholia von Lars von Trier?

    edit: Phil Taylor hat gerade bei der Live-Übertragung auf Sport 1 einen 9 Darter geworfen, nice. 10.000 Pfund Preisgeld, der erste seit 2 Jahren bei diesem Turnier (World Matchplay). 110 Punkte Average im Augenblick, hehe.

    als Antwort auf: Der Film und Fernseh Thread #959865
    ghostdog83ghostdog83
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    @ChrisKong:

    Der Film besitzt mit Ralph Fiennes einen passenden Antagonisten, der das nötige Profil mit sich bringt, als ernst genommenes Gegengewicht in die Waagschale geworfen zu werden. Die Szenen mit ihm und Gleeson sind sehr stark. Was Farrells Charakter anbelangt, so erscheint dieser schwächlich aufgrund der Zerbrochenheit, die seine Tat bei ihm ausgelöst hat, die ihm schließlich in das beschauliche Brügge führt nicht ganz ungelenkt versteht sich.

    Rein handwerklich zählt der Film nicht zu den absolut besten, gehört aber dennoch zu der Handvoll Filme, die ich immer wieder gerne mir ansehe, aufgrund der tollen Stimmung, die leicht surreal, märchenhaft anmutet, einem zum Teil das Gefühl gibt, sich in einem Traum zu befinden.

    Man muss kein Colin Farrell Fan sein, um dem Film was abzugewinnen, ich fand, er hat in diese Rolle sehr gut reingepasst, sein gequälter, mitleidiger Blick, der sonst so häufig als störend empfunden wird, hier aber genau zur Rolle gepasst hat (im Gegensatz zu anderen Filmen, wo er oft sehr knapp an einer Fehlbesetzung vorbeischrammt – Daredevil sei als Beispiel genannt – über dessen durchwachsene Qualität an dieser Stelle nicht weiter gesprochen werden soll).

    Die Chemie zwischen den Schauspielern hat sehr gut funktioniert, die Dialoge konnten mit ihrer Melancholie und Bissigkeit (eine tolle Mischung, wie ich finde) immer wieder einige Schmunzler hervorlocken – vor allem die Szenen zwischen Farrels Charakter und dem Kleinwüchsigen, dem es nicht an Schlagfertigkeit mangelte. Clémence Poésy mag keine klassische Schönheit sein, strahlt aber dennoch sehr viel Charm und Eleganz aus, sie ist in dem Film wirklich nett anzuschauen.

    Ansonsten stimmt die Gesamtkomposition, deren Teile für sich betrachtet nicht herausragen, die als Einheit ein in sich stimmiges Bild formen, fast so wie die Gemälde, die im Verlauf der Handlung dem Beobachter ins Blickfeld rücken.

    Der Film könnte zudem keine schönere Liebeserklärung an die Stadt Brügge sein, denn ist sie es, die die eigentliche Hauptfigur des Films verkörpert. Einer meiner ersten, spontanen Gedanken nach dem Filmende war, einmal im Leben dieser Stadt einen Besuch abzustatten. Die Musik hat mir auch sehr gut gefallen, sehr melancholisch, leicht tragisch angehaucht, hatte damals zusammen mit der Blu Ray auch den Soundtrack gekauft gehabt.

    Bzgl. Brendan Gleeson, den sehe ich auch sehr gerne, seine Szenen in Königreich der Himmel (im Directors Cut, die einzig wahre Fassung dieses Films) waren mit die einprägsamsten (“lch bin, was ich bin.” (interessanterweise sagt Blooms Charakter dasselbe, was zeigt, dass sie trotz unterschiedlicher Standpunkte, im Kern den gleichen Charakterzug teilen – Standhaftigkeit, Prinzipientreue) “irgendjemand muss es sein.” “lch bin Reynald de Chatillon.” “lch trinke Wasser in all seinen Formen.” einen schrägeren Spruch vor dem Ableben kann es doch nicht geben^^).

    The Guard hat bei mir einen etwas unstimmigen Eindruck hinterlassen, dem Drehbuch und den Dialogen fehlte irgendwie der letzte Schliff, das gewisse Etwas, zum Teil waren die Dialoge von Don Cheadle am Charakter vorbeigeschrieben, zumindest gab es ein paar Szenen wo die Dialoge und die Darstellung von Chealde nicht so ganz im Einklang war.
    Es gibt immer mal wieder Momente bei Filmen, die zunächst in sich sehr stimmig erscheinen, man die Gedanken treiben lässt, dann aber Szenen auftauchen, die etwas seltsam anmuten, man sich bewusst Gedanken darüber macht, was denn hier nicht stimmen könnte, solche Momente hatte ich 2,3 Mal bei Cheadle. Auch wenn ich das Schlussdrittel als das schwächste empfand, was nie von Vorteil ist, und einige Nebencharaktere mehr wie erweiterte Statisten wirkten, hat mir der Film insgesamt auch gut gefallen.

    Ich differenziere je nach Film zum Teil sehr bei der Gewichtung der einzelnen Elemente, bei einem anderen Film hätte ich diese Probleme womöglich kritischer betrachtet, was hier aber durch die beiden Schauspieler zum größten Teil wieder aufgefangen wurde.

    Ich spiele ab und zu in meiner Freizeit Dart – ansonsten verfolge ich nur die großen Turniere im Fernsehen. Diese Sportart steht und fällt aus meiner Sicht wie jede andere auch mit der Qualität und Ausgeglichenheit der Spieler – enge, hochklassige Spiele sind sehr spannend. Dart zählt mit zu den Boom-Sportarten in Deutschland, weshalb Sport 1 auch sein Angebot in dem Bereich über die Jahre erweitert hat.

    Wer einmal selbst Dart in seiner Freizeit gespielt hat, weiß wie schwer es ist gezielt die spielentscheidenden Doppel, Triple oder Bullseye zu treffen.
    Besonders beientruckend ist es, wenn ein Spieler einen 9 Darter wirft, wie in diesem Beispiel Phil Taylor, dem Schumacher des Dart Sports (Rekordweltmeister): http://www.youtube.com/watch?v=PjChJJRfhHQ

    als Antwort auf: Der Film und Fernseh Thread #959861
    ghostdog83ghostdog83
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    Was ist mit Brügge sehen… und sterben??

    als Antwort auf: Der Film und Fernseh Thread #959859
    ghostdog83ghostdog83
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    Wie gesagt, ich habe kein Problem damit, dass die Studios solche Filme produzieren – diese sind ein Jobmotor und zugleich das Kapital für Filme, die wir auch sehen wollen. Ich schließe mich deinen Wunsch auch an, dass da mehr getan werden muss. Aber zum Glück ist die Bibliothek an sehenswerten Filmen groß genug um das bis dahin zu überbrücken, ehrlich gesagt, würden die vielen noch ungesehenen Filme noch für sehr viele Jahre als Puffer reichen.

    Abschließend möchte ich sagen, dass ich die Art der Diskussion hier sehr schätze, da ich durchaus in der Vergangenheit schon die Erfahrung gemacht habe, dass solche Diskussionen schnell ins negative Ausarten können, wenn es um die Vorherrschaft der Meinung geht.

    edit: Der eine Kommentar war doppelt, wollte diesen auch nutzen, um den Text darin zu verfassen, habe dann aber leider schon den nächsten angefangen, ohne es zu bemerken, war kurzzeitig abgelenkt (Dart im Tv geschaut^^).

    als Antwort auf: Der Film und Fernseh Thread #959857
    ghostdog83ghostdog83
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    ChrisKong wrote:

    “Brauch ich für meinen Eindruck Belege? Ich denke nicht.”
    “Das Problem beim TV ist einfach auch der, dass neben den Autoren, eben auch die Darsteller, die nachkommen, eben auch dorthin abgewandert sind.”

    Ok, es klang nur so, als wenn du es als Fakt abtun würdest. Ich für meinen Teil trenne meine persönliche Meinung von Behauptungen, die strikt auf Fakten basieren, so richtig sie mir auch erscheinen mögen.

    Deine nachfolgenden Ausführungen wurden auch schon bei der Diskussion Fernsehen vs Kino erörtert, bei der du, captain carot und ich beteiligt waren.

    Ich muss auf folgende Punkte auch nicht so genau eingehen, da ich denke, dass sie klar sein sollten. In Hollywood, die Indie Labels und kleinere Studios mal außen vor gelassen, gibt es zwei Arten von Filmen, die die Majors gerne bevorzugen. Die einen, teuer zu produzieren, mit einem immensen Budget bei der Vermarktung, die möglichst hohe Umsätze im Mrd. Bereich an der Kinokasse einspielen sollen, eine entsprechend hohe Schnittemenge bei der erreichbaren Zielgruppe haben sollen, entsprechend den Spielraum des Drehbuchautors beschneiden, ein anspruchsvolles Publikum ansprechen zu wollen, die anderen, wie von dir als Beispiel benannt, 12 Years a Slave, von künstlerisch hohem Wert, einzig dazu da, dem Studio Prestige und Aufmerksamkeit zu verschaffen, die über Plattformen wie der Oscarverleihung erfolgen.

    Was die Autorenfrage angeht, so spielt es theoretisch keine so entscheidende Rolle, ob ein Teil der guten, herausragenden Autoren aus Hollywood abwandern oder nicht, da nicht sie die Qualität bestimmen, sondern die Studios.

    Jetzt vom theoretischen Bestand zu den Fakten. Da mich das Thema durchaus interessiert, habe ich mich etwas über die Situation der Drehbuchautoren in Hollywood und auch sonst in den USA eingelesen (es gibt wirklich sehr viel an Inhalt im Netz, mir fehlt leider die Zeit bzw. reichen ein paar Stunden am Abend nicht aus, um mich intensiver damit zu beschäftigen).
    Von den ca. 8,129 bei der WGAW geführten Autoren waren 2007 ca. 3,775 arbeitslos (Quelle: Writers Guild of America), die Verdienstmöglichkeit hat sich in den letzten Jahrzehnten verschlechtert, was auch zu Autorenstreiks geführt hat. Die Zahlen sollen stellvertretend für den relativ hohen Anteil an Nichtbeschäftigten Autoren in der Branche stehen, da die sonstigen Zahlen mir nicht bekannt sind, es aber in anderen Quellen, ohne Zahlen, genannt wird.

    “Most screenwriters are unemployed, chronically unemployed.”
    Screenwriter Tom Lazarus (Stigmata)
    Secrets of Film Writing

    Die Verdienstmöglichkeiten bei einem Major Film sind in dem Bereich, wo bereits ein Drehbuch das Jahreseinkommen eines Autoren bedeuten kann, während im Fernsehen (freie Autoren) es mehrere solcher Drehbücher bedarf, um ein vergleichbares Ergebnis zu erzielen. Daher lässt sich aus dieser Situation schließen, dass die Autoren ein hohes Eigeninteresse daran haben, Drehbücher sowohl für das Fernsehen als auch das Kino zu produzieren (z.b. Damon Lindelof, Aaron Sorkin).

    Selbst sehr bekannte, dementsprechend auch erfolgreiche Autoren fahren zweigleisig – das dabei mitunter die Qualität der Drehbücher nicht dem entspricht, was die Autoren vielleicht selbst haben wollen, spielt in dem Fall keine so große Rolle, ihnen geht es nur darum mit ihrem Beruf den Lebensunterhalt zu bestreiten, mit der Hoffnung, vielleicht einmal den nächsten 12 Years a Slave schreiben zu dürfen.

    Lt. der WGA, betrug das mit den Studios vereinbarte Mindesthonorar bei Filmen 2011 42.930,- Dollar bei einem Budget von 500.000,- bis 5 Mio.
    Ab einem Budget von 5 Mio. lag das Mindesthonorar schon bei 87.879,- Dollar. Im Tv Bereich sind die Beträge wesentlich geringer – hier nur eine Quelle mit den Daten von 2013 für den TV-Bereich:
    http://defamer.gawker.com/heres-what-your-favorite-television-writers-make-1485130956

    Ist natürlich etwas blöd, keine Zahlen für die gleichen Jahre zu haben, aber es sollte da keine großen Verschiebungen geben, da die WGA die Tarifverträge mit den Studios erst zuvor neu verhandelt hat. Wäre das hier eine Belegarbeit gewesen, würde ich natürlich sauberer mit den Quellen arbeiten.

    Was in der Quelle noch interessant ist, dass nur festangestellte Autoren wirklich sehr gut im Tv verdienen können (im vgl. zum Kino), deren Honorar liegt zwischen 96.000 bis 157.000 Dollar bei einer Staffel mit 22 Folgen (26 Wochen Produktionszeit).

    Das Showrunner zweistellige Mio. Verdienste haben, ist natürlich mit ein Grund, warum bekannte Autoren auch hier mehr Aktivität zeigen, die Mehrheit kann davon aber nicht profitieren.

    Noch meine Meinung zu dem Ist-Zustand: Ich habe damit kein Problem, solange es noch Alternativen gibt. An den großen Blockbuster Projekten hängen auch sehr viele Jobs, und solange die Masse durch solche Filme wie Transformers sich unterhalten fühlt, ist es auch vollkommen in Ordnung, wenn die Studios so verfahren, zumal auch solche Projekte erst die Produktion kleinere, hochwertige Filme ermöglichst.

    Im Indiebereich, ausländische Produktionen, Kleinere Studio Projekte, die “Oscarsfilme”, High Quality Serien wie True Detective – für mich ist noch genug an Inhalt da, man muss nur etwas genauer danach Ausschau halten. Natürlich hängt das auch mit dem Konsumverhalten zusammen, Vielkucker stoßen hier schnell an die Grenzen des Verfügbaren als andere. Ich sehe mich zudem in der bequemen Position, die aktuellen Werke nicht gleich konsumieren zu müssen, da ich mich aus dem reichhaltigen Pool der letzten Jahrzehnte bedienen kann.

    als Antwort auf: Der Film und Fernseh Thread #959856
    ghostdog83ghostdog83
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    sorry, Doppelpost.

    als Antwort auf: Der Film und Fernseh Thread #959855
    ghostdog83ghostdog83
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    @Harrikules:

    Wenn dir Filme mit schwierigen Themen liegen, so würde ich dir diesen noch empfehlen Laurence Anyways
    Trailer: http://www.youtube.com/watch?v=Lj3JvLYZyDs
    Ich hatte den Film ewig hinausgeschoben, da das Thema nicht unbedingt mein Fall ist, die schauspielerische Leistung und die Inszenierung aber sehr gelobt wurde, was mich dann doch dazu bewog dem eine Chance zu geben, zumal der Film zum Teil als Meisterwerk abgefeiert wurde und ich solche Aussagen sehr gerne auf den Prüfstand stelle.

    Harrikules wrote:

    keine Angst ich verstehe das schon richtig und du schreibst ja auch wenn es ein Film nicht von selbst schaft zu überzeugen dann kann man auch nichts machen.

    ich sprach von erklären, nicht überzeugen, der Kern meiner Aussage wird damit sonst verfälscht.

    als Antwort auf: Der Film und Fernseh Thread #959851
    ghostdog83ghostdog83
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    ChrisKong wrote:

    Leider sind auch da grosse Teile der guten Dialogschreiber einfach ins TV abgewandert. Was im Kino meist zurückbleibt ist redundantes Geschwätz, das einen auf anspruchsvoll machen will, aber nicht tut.

    Hast du dafür Belege, außer deiner subjektive Wahrnehmung?
    Es ist womöglich so, das Autoren zweigleisig fahren, da es im Filmgeschäft mehr zu verdienen gibt als im Fernsehen (Bsp. Aaron Sorkin), zumal das Fernsehen auch als Sprungbrett für aufstrebende Autoren dient, die später ihr Geld in Hollywood verdienen wollen.

    Das die Qualität der Drehbücher auch für mich subjektiv betrachtet besser ist, liegt zum einen an der Quantität aufgrund der Anzahl an Episoden als auch am Medium selbst.

    Wir hatten ja auch schon die Diskussion, welches das bessere Erzählmedium sei, wo ich nach wie der Ansicht bin, dass das Fernsehen aufgrund seiner Struktur die niedrigere Hürde bietet, um erzählerisch zu glänzen. Auf die Nachteile müssen wir an der Stelle nicht noch einmal eingehen, diese sind in irgendeiner Form bei jedem Medium vorhanden (in dem Fall z.b. Filler), im Fernsehen sind die Möglichkeiten, wenn sie optimal ausgeschöpft werden, für mich aber größer.

    Um Revolver in meinen Wertungsmaßstab noch einzuordnen – ich hatte dem Film damals (2006) eine knappe 7 gegeben, was ich für eine solide Wertung halte (sehenswert bis gut; wie gesagt ich hatte mit dem Film keine Probleme was den Zugang zu den Dialogen anbelangt).

    Ob diese Einschätzung auch heute noch Bestand hat, weiß ich nicht, in den letzten Jahren haben sich mein Anspruch und meine Interessen durchaus gewandelt, Filme, die ich früher sehr gemocht habe, sogar mehrmals im Kino gesehen habe, sind für mich nun nur schwer schaubar. Extrembeispiel Das fünfte Element zweimal im Kino gesehen (1997), vor Jahren dann auf Blu Ray gekauft. Jeder Versuch, den Film ein weiteres Mal zu sichten ist bislang gescheitert. Ich finde die Dialoge sehr mäßig, den Stil zu überfrachtet. Léon – Der Profi sehe ich mir dagegen nach wie vor sehr gerne an.

    Filme wie Cop Out oder den letzten Stirb Langsam sehe ich mir eher weniger an. Da reicht schon der Trailer, um zu wissen, dass man lieber die Finger davon lassen sollte.

    ChrisKong wrote:

    Wie belanglos ein Text ist oder nicht, spielt nicht mal so eine Rolle, sondern mehr was er transportiert, welches Feeling und welche Atmo damit einhergehen.

    ChrisKong wrote:

    Was ich veranschaulichen will, dass auch Filme, die ihre Spannung über Dialoge vermitteln prima funktionieren können. Aber dafür müssen die Dialoge eben passen, sonst bleibts nur als geschwätzig in Erinnerung.

    ChrisKong wrote:

    Um nochmals das Thema anzureissen, wenn die Dialoge eine Symbiose mit Musik, Schauspiel und Optik eingehen, dann spielts mMn nicht so sehr eine Rolle, wieviel oder wenig gequatscht wird.

    Das hört sich in der Theorie alles wirklich super an, dürfte womöglich sogar Erwähnung in einem Filmlehrbuch finden, ist aber dennoch kein garant, dass der Film dann einem auch gefällt geschweige denn auch wirklich gut ist (manche Filme sind dahingehend konsequent schlecht, da sie diese Elemente zu einem Haufen Mist perfekt in sich vereinen -> Sucker Punch), ansonsten würden Filme wie Jackie Brown oder Death Proof mehr Gegenliebe erhalten als es der Fall ist.

    Wenn ich mich recht entsinne, hat dir der Film Die Ermordung des Jesse James durch den Feigling Robert Ford (aus meiner Sicht ein 10 von 10 Film) nicht besonders zugesagt, aber hier hätten wir doch ein sehr passendes Beispiel von einem eher wortkargen Film, bei dem aus meiner Sicht eine perfekte Symbiose aus Bildsprache,Dia- & Monologen, Kameraarbeit und Musik vorliegt, welche die melancholische Stimmung des Films treffend einfangen. Manch einer könnte spöttisch meinen, eine perfekte Symbiose der Langweile vorzufinden, was natürlich nur im Auge des Betrachters liegt.

    Deine schablonenhafte Vorstellung (nicht abwertend gemeint!) muss bei Filmen auch gar nicht so genau zutreffen, wenn die positiven Elemente für einen überwiegen. Ich habe schon Filme gesehen (wer nicht), bei denen die Bildsprache und Musik allein schon dafür sorgt, dass der Film an Unterhaltungswert gewinnt (“300“) oder andere, bei denen allein schon die Dialoge zum Weiterschauen animieren (“Dame, König, As, Spion“). Ich für meinen Teil achte schon darauf, was gesagt wird, um daraus dann ein Urteil bilden zu können.

    Trailer zu “Dame, König,As,Spion” https://www.youtube.com/watch?v=YE5-1ndg6uA

    Um auf The Counselor zurückzukommen, hier ist die Lage etwas diffus, da die Dialoge zu einem zu den Charakteren passen (Reiner: geschwätzig, ausschweifend; Counselor: zurückhaltend distanziert; Laura: zwielichtig, undurchschaubar), aber wiederum auch nicht (Randfiguren), was aber damit zusammenhängt, dass diese Charaktere mehr eine Erzählfunktion einnehmen, welche erst im übergeordneten Kontext einen Sinn ergibt, die Protagonisten wie Schachfiguren wirken lässt In einer Szene gegen Ende, in der der Counselor mit einer Kontaktperson sich unterhält, am Telefon, um die nötige Distanz des Spielers ausdruck zu verleihen, wird diese Konstellation überdeutlich, als dieser ihm das Spiel, sein Schicksal, erklärt, in dem Fall das schachmatt, mit dem Hinweis, er hätte das Spiel nicht anfangen sollen, es nun zu spät sei für das Retende Ufer. An der Stelle möchte ich nicht weiter ausführen, da der Inhalt sonst in dem Spoilerbereich übergeht. Bei Revolver ist im Übrigen eine ähnliche Struktur zu erkennen, nur da ist es deutlich abstrakter verpackt gewesen, leider fehlt mir heutzutage der Bezug, um darauf näher einzugehen, dazu ist der Film schon viel zu lange her.

    Das im Film weder von Schach noch von Spieler die Rede ist klar, ich nutze diese Terminologie nur der verständnishalber, bevor dahin gehend Fragen aufkommen.

    Interessant, der Autor hat das Buch zu Die Straße und das Drehbuch zu The Road verfasst, der konträrer zu den genannten Filmen gar nicht sein könnte, auch ein Film, den ich sehr schätze.

    Harrikules wrote:

    Im Endeffekt war ja eh von Anfang an klar das der Deal in die Hose gehen wird, nur hatte ich immer das Gefühl das Reiner und Westray das auch so wollten, und irgendwie wirkte es auf mich so als würden sie gerne ihr Leben wegwerfen nur um ihm(dem Counselor) eine Lektion zu erteilen. Unlogisch halt nach meiner warte halt. Aber ich gebe dir auch recht das es einige gute Szenen gibt die zeigen wie Gier einem das Leben versauen kann.

    Ich teile deine Auffassung nicht. Ich frage mich, wie du zu diesem Schluss kommst, wo beide doch klare Anzeichen zeigen, am Leben bleiben zu wollen, ansonsten hätte sie sich zum Schluss auch anders, ihren Häschern entgegenkommender gezeigt, statt die Flucht zu ergreifen.

    Das der Deal nicht so gelaufen ist wie gewünscht, war in der Form von beiden und dem Counselor nicht vorherzusehen, da eine Person in dem ganzen Spiel völlig unterschätzt wurde, die aus dem Verborgenen gehandelt hat – die, wie ich bereits an anderer Stelle geschrieben habe, die eine Schwäche Reiners war, die ihm eines Tages zugrunde richten würde, was auch so geschah, nur viel eher.

    Ohne die Verbindung zwischen dem Counselor und der Mutter des Kuriers wäre das Ganze womöglich anders verlaufen, die vermeintliche Schuldfrage wäre zunächst offengeblieben, die Todesschwadron nicht in dem Tempo losgeschickt worden. Wie Reiner im Film sagt, die Bosse sind sehr pragmatisch, glauben nicht an Zufälle. Genau dieser Zufall, dass er Anwalt der Mutter des Kuriers war, diesen auf Kaution freiließ, bringt das Ganze erst ins Rollen.

    Mehr möchte ich dazu nicht schreiben, es ist nicht meine Aufgabe, den gesamten Film zu erklären, wenn der Film das in dem Fall nicht selbst schafft, dann ist er daran gescheitert, zumal ich bereits in den Kommentaren davor meine Sicht dargelegt habe bzw. es auch hier in der Antwort an ChrisKong ergänzend tue. Außerdem ist eine Diskussion, wo es nur lapidar heißt, zu redselig, zu viel Geschwafel, ohne konkret auf die Dialoge einzugehen schwierig zu diskutieren, ich habe Argumente geliefert, die meine Sicht darlegen.

    Harrikules wrote:

    Aber ich meine mich zu erinnern das du auch Killing them Softly sehr mochtest auch das war so ein Film wo sich mMn alle um Kopf und Kragen gelabert haben, so hat wohl jeder seine Vorlieben mir sagen eher Filme zu in denen weniger geredet wird und sich mehr im Kopf abspielt.

    Wenn ich die Zeit und die Lust hätte, dann könnte man ja mal die Struktur und den Inhalt einiger Dialoge analysieren, um diese These mal auf den Prüfstand zu stellen, aber belassen wir es dabei, dass dir beide Filme eher weniger zusagen als mir.

    Die sonstigen Punkte sind zu subjektiv, um darüber ernsthaft zu diskutieren (“Gerade bei Reiner hat mich das Geschwafel irgendwann nur noch genervt …”).

    Meine Kommentare bitte nicht als Anmaßung oder Arroganz missverstehen, sollte meine Ausdrucksweise danach klingen (die innere Stimme kann die Schärfe der Sätze durchaus erhöhen).

    als Antwort auf: Der Film und Fernseh Thread #959849
    ghostdog83ghostdog83
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    @Spacemoonkey:

    Ich hatte mir im letzten Jahr die Monsters Collection auf Blu Ray zugelegt. Von Frankenstein (1931) & Frankensteins Braut (1935) war ich sehr angetan.

    Die Mumie, Der Schrecken vom Amazonas und The Wolfman fallen da leider schon spürbar ab.
    Den Rest muss ich mir noch anschauen. Die Bildqualität ist ganz zufriedenstellend gemessen am Alter. Der Schrecken vom Amazonas hat zum Teil ein hervorragendes Bild, war aber aus meiner Sicht der schwächste Film bisher.

    als Antwort auf: Der Film und Fernseh Thread #959839
    ghostdog83ghostdog83
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    ChrisKong wrote:

    Ich nehm da gern einen meiner absoluten Lieblingsfilme, Jackie Brown. Action gibts fast keine in dem Film. Ja der Film ist eigentlich verdammt langsam. Aber er atmet irgendwie den Groove der 70ies, was sich schon in den Mimen wiederspiegelt. Wenn sich der bis über beide Ohren verliebte Robert Foster sich eine Delfonics Kassette einschiebt, weil Jackie diese Musik mag, dann ist das irgendwie ganz grosses Kino./p>

    Wir hatten uns an andere Stelle bereits über den Film kurz unterhalten, auch für mich ein fantastischer Tarantino. Damals schrieb ich noch, der letzte großartige Film von ihm, nun bin ich zwischenzeitlich dazu gekommen, genauer gesagt vor ein paar Wochen, mir Django Unchained anzusehen, den ich für überraschend gut empfunden habe.

    Bis zum Showdown zwischen Dr. King Schultz (Christoph Waltz) und Calvin Candie (Leonardo DiCaprio) ist der Film großartig, danach fällt der Film leider ab, da weder Jamie Foxx noch sein Charakter Django Freeman mit den beiden Anderen mithalten kann. Zudem war die lange Actionsequenz etwas ermüdend, redundant.

    als Antwort auf: Der Film und Fernseh Thread #959838
    ghostdog83ghostdog83
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    @Harrikules:

    Erstmal Danke für dein Feedback.

    Zu The Counselor:

    Die Dialoglastigkeit, besonders diese Art, hat mich an den Film Revolver von Guy Ritchie erinnert, der sich ähnlicher Kritik ausgesetzt sah (Reden um des Redens willen, geringe Substanzdichte beim Inhalt), der mir aber auch gefallen hat.

    Es ist einfach auch eine Stilfrage, wie sehr man mit dieser Art Erzählung anfreunden kann, ich habe z.b. mit dem Tarantino Film Death Proof große Probleme, ich finde den Film gelinde gesagt furchbar langweilig, hier wird die ganze Zeit über noch viel trivialere Dinge geredet, die mich überhaupt nicht interessieren, die man in wenigen Sätzen hätte abhandel können, die aber gefühlt bis ins unendliche gedehnt werden.
    Ich weiß, es ist eine Hommage an das B-Movie- und Exploitationfilm-Genre der Frühen 70er Jahre, aber wenn die Vorlage schon nicht besonders interessant ist, zumindest diese konkrete Form, es gibt auch bessere, wie Bring Mir Den Kopf Von Alfredo Garcia den ich für sehenswert halte, dann bringt es auch nichts wenn Tarantiono einen solchen Film dreht und seinen Namen daruntersetzt.

    Im Falle von The Counselor sehe ich deine Kritik bei den Dialogen in einigen Fällen durchaus, aber ich sehe auch die Vorboten, die in diesen schlummern, die auf spätere Ereignisse deuten, wenn Drogenkönig Reiner ausschweifend von einer seiner Schwächen spricht, die ihm eines Tages zugrunde richten wird, oder eine ebensolche das Leben des Counselors, der jede Warnung an sich abprallen lässt, egal wie schlimm die von Westray ausführlich geschilderten Konsequenzen auch sein mögen, ein Ausdruck seiner Gier nach mehr sind oder Malkina, deren beiläufigen Äußerungen am Ende mehr Gewicht erhalten als es zu Beginn erscheint.

    Aber ja, man hätte die Dialoge verkürzen können, ohne dass die Botschaft verloren ginge, aber es ist nun mal auch eine künstlerische, ästhetische Frage, die dem Autor und Regisseur erlaubt sei. Auch kann man die ausschweifenden Dialoge mitunter als Bestandteil der Charakterisierung betrachten, was im Falle von Reiner, der sein Leben im Luxus frönt, durchaus passend erscheint.

    Das einige Charaktere nur als Zitatgeber dienen ist durchaus kritikwürdig (z.b. Dean Norris (“Breaking Bad”) gegen Ende mit der Sache mit dem zusätzlichen Fass)), soll aber ausschließlich dazu dienen in möglichst kurzer Zeit, dank mehr oder weniger bekannter Gesichter, die Konsequenzen bzw. alle Glieder dieser Kette aufzuzeigen, um eben das große Ganze hervorzuheben, dass alle Beteiligten nur Sandstaub in dem Getriebe sind, was am Ende auch so ist, da diese vormals noch so mächten, einflussreichen in Luxus frönnenen Personen mit einmal nichts sind, einfach von der Bildfläche verschwinden, während die Produktion so weiterläuft, als hätten diese nie existiert. Daher hätten längere Charaktermomente ihr Ziel hier verfehlt, weil sie nicht erforderlich waren, den Film womöglich (zusätzlich) unnötig aufgebläht hätten.

    Zu Inside Llewyn Davis:

    Auf Deutsch ist mir Davis viel unsympathischer, seine Stimme hat einen leicht negativen touch, was in Verbindung mit dem Verhalten was er zeigt, eher nachteilig ist.

    Das Problem ist kein spezifisches nur diesen Film zuordnetest. Bei einer Synchro geht nun mal leider immer etwas verloren, was ich zuletzt auch bei Lincoln deutlich merken musste, ich konnte den Film nicht auf Deutsch ansehen aufgrund der für mich völlig unpassenden deutschen Stimme (nicht nur von der Stimmlage her) von Lincoln, die den Ton von Daniel Day Lewis in keinster Weise gerecht wurde.

    als Antwort auf: Der Film und Fernseh Thread #959835
    ghostdog83ghostdog83
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    The Counselor – Kinofassung (2013)……8.5 von 10
    Trailer: http://www.youtube.com/watch?v=2yNqrcSrtE0

    Die vielen 1-Sterne-Wertungen bei Amazon sind wohl das Ergebnis einer falschen Erwartungshaltung bedingt durch den Eindruck des Trailers hier ein stärker actionorientiertes Filmerlebnis geliefert zu bekommen, sowie der Tatsache, dass der Inhalt auch so nicht zugesagt hat.

    Der Film ist sehr dialoglastig, Sex und Gier und die daraus resultierenden Konsequenzen als zentrale Themen, die den Film anleiten, diesen zu einem komplexen Ganzes verflechten, die wenigen Actionszenen dienen ausschließlich dazu die Handlung voranzutreiben, auch wenn diese sehr gut umgesetzt sind, frei von Klischees, die durchaus zu erwarten waren.

    Die Stimmung des Films ändert sich in dessen Verlauf, so wie sich das Schicksal seiner Protagonisten ändert, von anfänglich exotisch, glamourös und heiter in bedrohlich, düster und verzweifelt.

    Das Schauspiel aller Beteiligten ist ausgesprochen gut, vor allem Fassbender sticht als tragende Säule dabei besonders hervor, seine Szene zum Schluss ist herausragend, emotional ergreifend.

    Kritisch betrachte ich den Verlauf eines der Protagonisten, welcher mir zu geschönt verläuft, zu sauber ohne jegliche Hindernisse oder Konsequenzen, auch wenn der Abschluss dann doch passend ist.

    the-counselor-06.jpg

    als Antwort auf: Der Film und Fernseh Thread #959834
    ghostdog83ghostdog83
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    Inside Llewyn Davis (2013)……8.5 von 10
    Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=iTZm46HLOJQ

    Das Werk der Coen-Brüder erzählt die fiktive, aber real inspirierte Geschichte des Musikers Llewyn Davis in den 60er Jahren.
    Der Film zeigt dabei einen Ausschnitt seines Lebens im Verlauf einiger Wochen (vielleicht auch weniger, so genau habe ich nicht auf die Zeitangabe geachtet), wo existenzielle Fragen bzgl. seiner Zukunft als Musiker im Vordergrund stehen.

    Für mich einer der besten musikalisch angehauchten Filme seit langer Zeit. Die Besetzung ist durch die Bank weg Klasse, besonders angetan bin dabei von Carey Mulligan (“Drive”), die ohne große Worte mit ihrer Mimik sehr viel an Emotionen transportieren kann.
    Die Optik ist sehr stimmungsvoll, die Beleuchtung und Kameraarbeit in einigen Szenen richtig gut, die Ausstattung erinnert an Boardwalk Empire.

    Die Szenen, wo die Protagonisten ihr musikalisches Können zur Schau stellen sind in Zusammenspiel mit der optischen Gestaltung des Films das große Highlight.

    Im Mittelteil sind vereinzelt Längen vorhanden, einen Handlungsstrang empfand ich als zu lang, gemessen an dem Inhalt, der vermittelt wird. Dafür kann John Goodman in diesen Szenen glänzen, weniger übergewichtig, dafür aber sichtlich gealtert. Wer ihn lange nicht mehr in einem Film oder Serie gesehen hat, wird anfangs leichte Wiedererkennungsschwierigkeiten haben.

    Die deutsche Synchronstimme von Oscar Isaac, der Lleyn Davis spielt, ist nicht schlecht, lässt den Charakter aber etwas negativer erscheinen als im O-Ton, wo dieser feinere Nuancen hat (bin daher auf diese Tonspur gewechselt). Die sonstigen Sprecher sind weniger problematisch.

    oscar-isaac-performing-in-joel-and-ethan-coens-inside-llewyn-davis.jpg

    als Antwort auf: Meckerweide #1035750
    ghostdog83ghostdog83
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    Ich habe über den gesamten Tag Probleme mich auf Maniac.de einzuloggen – ich musste bereits zum dritten Mal über die “Neue Passwort anfordern” Funktion gehen, um Zugriff zu erhalten. Das ist auch schon davor einige Male geschehen.

    Ich habe mein Passwort nun schon mehrmals geändert, mein Zugriff erfolgte über verschiedene Geräte, sonstige Probleme bei anderen Seiten habe ich auch nicht. Das ist einfach sehr nervig.

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