ghostdog83
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ghostdog83TeilnehmerEine Veränderung würde ich schon begrüßen – ich bin mit der derzeitigen Situation nicht zufrieden. Der öffentlich-rechtliche Rundfunk nimmt jährlich mehr als 7 Mrd. Euro ein, bietet aber im Vergleich zur BBC, die mit weniger Geld auskommen muss, Produkte bietet, die nicht nur sehr gut sind, sondern auch international gefragt werden (u.a. Doctor Who, Sherlock, Luther), keinen vergleichbaren Beitrag, der mich anspricht. Der gesamte Apparat wirkt künstlich aufgebläht, wodurch die Gelder in vielen Bereichen unnötig verwässern.
Der Vorschlag, auf Inhalte zu setzen, welche von den privaten Sendern nicht angeboten werden und auf den ganzen vergleichbaren Füllkram zu verzichten finde ich gut. Auch würde eine Gesundschrumpfung und Konzentration auf wenige Sender und Radiostationen mehr Geld für die jeweiligen Projekte ermöglichen.
Eine Abwandlung der Gebühr zu einer Kombination aus Steuer und Pay Tv Abo wäre gut, wenn der Pflichtbeitrag dadurch sinkt und die Differenz dazu die Pay Tv Abogebühr ausmacht. Ohne Gebühr würde man auf ein Basispaket zurückgreifen (Informationssendungen) und der Pay Tv pflichtige Zugang würde aufwendige Eigenproduktionen beinhalten. Dadurch wäre ein Anreiz da, qualitativ bessere Inhalte zu liefern um Kunden für den Pay Tv Anteil zu gewinnen.
ghostdog83TeilnehmerA Bittersweet Life besitzt eine gelungene Bildgestaltung (Kameraführung, Editing, Farbgebung) u.a. Licht ein Licht aus Szene oder die eine Einstellung beim Anfahren des Fahrzeugs sind mir dabei hängen geblieben. Visuell heben sich die koreanische (Rache-) Thriller von den westlichen Varianten dank ihrer starken Ästhetik stilistisch angenehm ab.

ghostdog83TeilnehmerSucker Punch bekommt von mir einen Stern, da wertungstechnisch eine Null nicht möglich ist (mMn), so einfach.
ghostdog83TeilnehmerBei einem Buch kann ich ebenfalls jederzeit gedanklich pausieren. Dieses bietet mir die Freiheit, dank meiner Fantasie, den Worten die Gestalt zu verleihen, die mir vorschwebt, trotz der Beschreibungen des zu betrachtenden Objektes.
Wird die Erzählung speziell für ein bestimmtes Medium konzipiert, ist ein Übertragungsverlust in das andere Medium unausweichlich, was ich mit meinem Kommentar zum Ausdruck bringen wollte. Die Aktion des Spielers im Spiel ist selbst Teil des progressiven Fortschritts der Handlung. Eine strikte Trennung zwischen Abhandlung und dem Gefäß, in welcher diese transportiert wird, würde ich daher nicht so ohne Weiteres vornehmen wollen, sie bildet eine Einheit, welche die Karakteristik des jeweiligen Medium zum Ausdruck bringt.
(Ich werde später vielleicht noch genauer darauf eingehen, bin aktuell beschäftigt.)
ghostdog83Teilnehmerrvn wrote:Sehr gute Serie. Im Original eine ganze Ecke besser als auf Deutsch, aber verdammt anstrengend zu verstehen.
Die eine Szene gegen Ende der vierten Folge war ziemlich fies, vor allem der Soundeffekt dabei :p
ghostdog83Teilnehmer[youtube]WIR4hAtMAno[/youtube]
ghostdog83Teilnehmer
ghostdog83Teilnehmersurreal
[youtube]s-vwIn1atgg[/youtube]

ghostdog83TeilnehmerDa kann scheinbar jemand mit Kritik gut umgehen.

ghostdog83TeilnehmerIch lese gerade, dass das bisherige System des dt. Rundfunkbeitrages ‘vielleicht’ wieder neu geregelt wird (ich glaube es eher nicht):
“Berlin – Im Bundesfinanzministerium gibt es nach einem Bericht der “Bild”-Zeitung Überlegungen über eine Abkehr von der generellen Rundfunkgebühr. Es gebe “gute Gründe für eine Reform des Rundfunksystems”, berichtete die “Bild”-Zeitung am Mittwoch unter Berufung auf ein Gutachten des Wissenschaftlichen Beirats des Ministeriums.
Der Beirat schlage vor, die öffentlich-rechtlichen Sender statt über generelle Gebühren und Werbung künftig durch Steuern und eine “moderne Nutzungsgebühr” zu finanzieren. Diese soll demnach nur noch erhoben werden, wenn öffentlich-rechtliche Sender auch tatsächlich genutzt würden.
2015: Beitrag sinkt erstmals in der Geschichte
Daneben sollten die öffentlich-rechtlichen Sender laut “Bild”-Informationen nur noch für Sendungen zuständig sein, die Private “nicht von sich aus anbieten würden”. Hintergrund sind die hohen Kosten für den Rundfunk, die mit 94 Euro pro Person und Jahr dem Bericht zufolge weit über dem internationalen Durchschnitt liegen.
Eine Reform der Beiträge gehört jedoch nicht zu den Zuständigkeiten des Bundes, sondern wäre Ländersache. Die Höhe der Beiträge bestimmt aktuell eine unabhängige Kommission, sie wird anschließend von den Parlamenten der Bundesländer gesetzlich festgelegt.
2015 sollen die Gebühren für die öffentlich-rechtlichen Sender erstmals in ihrer Geschichte sinken: Die Ministerpräsidenten der Länder haben beschlossen, den Rundfunkbeitrag um 48 Cent zu reduzieren. Nach der Senkung werden noch 17,50 Euro im Monat fällig. Im Jahr bedeutet das eine Ersparnis von 5,76 Euro pro Haushalt.
Derzeit muss jeder Haushalt im Regelfall 17,98 Euro Rundfunkgebühr pro Monat zahlen, unabhängig von der tatsächlichen Nutzung. Die Einnahmen der Sender betragen pro Jahr etwa 7,3 Milliarden Euro.”
ghostdog83TeilnehmerSchönes besinnliches Weihnachtsfest an alle, auf dass die Diskussionsfreudigkeit auch im neuen Jahr weiterhin erhalten bleibt und sich die Störenfriede in Enthaltsamkeit üben.
[youtube]xYpu4apIDSI[/youtube]
ghostdog83TeilnehmerDie Screenings finden bereits ab heute statt.
[youtube]s_P2e0zmfgE[/youtube]

ghostdog83Teilnehmer
ghostdog83TeilnehmerBis auf Vikings (Season 1) habe ich davon noch nichts oder nur ausschnittsweise Mal was angesehen. Die dt. Borgias habe ich bei ZDF Probe geschaut, war ok, nichts was vom Dialog oder der Ausstattung besonders hervorzuheben wäre, die Tudors liefen mal bei ARTE, was ich u.a. von Staffel 1 gesehen habe, war nicht schlecht, konnte mich aber in dem Moment noch nicht so richtig einfangen, das Interesse, die Serie aber mal vollständig anzuschauen, ist aber hier viel größer und wahrscheinlicher als bei den Borgias (dt.). Die US Variante kenne ich nur anhand von VFX Videos, welche ich aus Interesse an der Ausstattung mir angesehen habe.
Marco Polo ist neben GoT die derzeit aufwendigste Serien-Produktion der Welt – um einen Vergleich hierzu anzubringen, House of Cards hat für zwei Staffeln mit zusammen 26 Folgen und teuren Schauspielern wie Kevin Spacey und Robin Wright ca. 100 Mio. Dollar gekostet, Marco Polo kostet bei 10 Folgen für Staffel 1 ohne große Stars ca. 90 Mio. Dollar. Der Serie ist das Budget deutlich anzusehen.
Das Gefälle zwischen den Kritikern und den Zuschauern klafft weit auseinander. Der Netflix User Score bezieht sich hier mutmaßlich nur auf den deutschsprachigen Raum, der US Score liegt gleichauf (4.3 von 5), bei ca. 375.000 tausend Nutzern.

ghostdog83TeilnehmerDie zweite Folge war besser, einige Dialogzeilen waren aber ohne Übertreibung wie aus dem Lehrbuch (z.b. der am Ende der Folge).
1×02 “Vom Wolf und vom Hirsch”




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