ghostdog83

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  • als Antwort auf: Meckerweide #1037571
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    @Chris
    Nett, wie du dem Wort neue Gestalt verleihst, aus Klugscheißen wird Debattieren um die generelle Ausrichtung, was der Sache einen völlig anderen vernünftigeren Anstrich verleiht, mein Einwand aber nach wie vor bestehen bleibt, dass wir es aus unserer Position heraus im Falle von Ubisoft nicht besser wissen können mangels Information und Wissensstand (ok, ich könnte mein theoretisches Wissen mit einbringen; meine praktische Erfahrung beruht aber auf einen völlig anderen Schwerpunkt, sprich, ich bin was die Spielebranche angeht genauso schlau wie jeder hier oder weniger :p -> ich möchte aber keine privaten Angelegenheiten dazu hier im Forum erörtern, weshalb ich auch nicht mehr dazu schreiben werde, spricht auf Fragen auch nicht reagiere).
    Das es hierbei nicht um die Diskussion an sich geht weißt du vielleicht selbst, damit habe ich kein Problem. Ich habe nur ein Problem damit, wenn es so dargestellt wird, als wüsste Ubisoft nicht was es tut bzw. wir würden kaum weniger fähig sein, die richtige Entscheidung zu treffen (wobei das richtig sich erst im Nachhinein als solchen bewähren muss). Vielleicht war das von dir auch nicht so gemeint und es wurde von mir missverstanden.

    Dass Fehlentscheidungen anfallen, ist angesichts der Risiken keine Überraschung, genauso werden aber auch Chancen in Erfolge umgewandelt, von Führungskräften, die Geschäftssinn besitzen und diesen anhand ihres Wissen zielgerichtet zum Wohle des Unternehmens einsetzen. Wie in jedem Beruf gibt es die Gewinner und Verlierer, trotz vergleichbaren Wissensstand. Bestimmte Mechanismen lassen sich nicht oder nur bedingt (Lobby) beeinflussen, wie das Verhalten der Mitbewerber, des Staates bzw. EU als Regulierungsorgan (z.b. Einhalten von Grenzwerten) oder eben der Konsumenten.

    @carot
    Die Situation bei den Apps könnte man vielleicht mit der Situation zu Atari Zeiten vergleichen, wo der Markt mit Software überschwemmt wurde – in einem Spiele Veteranen Podcast (schon mindestens 1,2 Jahre her) wurde dieses Problem mal angesprochen, das es sich kaum noch lohnt, Software dafür zu entwickeln (die Person hatte zu dem Zeitpunkt an einem Spiel mit entwickelt), da der Markt zu fragmentiert ist, das Produkt in der Masse sofort oder relativ schnell, mit wenigen Ausnahmen dank bekannter Marken, untergeht.

    F2P: Es gibt Anbieter die sehr erfolgreich auf dem Gebiet sind, andere Nachahmer bleiben auf der Strecke, da ihre Produkte einfach nicht gut genug sind bzw. sie zu spät in dem Markt eingestiegen sind, als das Angebot bereits zu unübersichtlich war. Ähnlich verhält es sich auch bei den Lets Playern (wobei die Einstieghürde hier geringer ist). Die zuerst da waren und in ihrer Tätigkeit gut sind, zählen heute zu den Big Playern. Der Markt ist mittlerweile sehr groß, für Neueinsteiger ist es somit sehr schwer Wachstum (Abonnenten/Zuschauer) zu erzeugen. Ich kenne einen der sehr gut ist, sich auf GTA V/Online spezialisiert hat und regelmäßig Inhalte produziert, dennoch sind seine Abonnenten für das Gebotenen (umfangreiche Analysen) noch stark ausbaufähig (ca. 15 tausend).

    edit:

    Nicht das AAAA Segment vergessen^

    als Antwort auf: Smalltalk #1010298
    ghostdog83ghostdog83
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    Eine Katze wäre nicht schlecht, aber bei den Preisen werde ich passen.

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    als Antwort auf: Meckerweide #1037566
    ghostdog83ghostdog83
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    ChrisKong wrote:

    Tja, und der Konsument kann sehr wohl befinden, ob eine Strategie aufgehen kann oder nicht. Warum sollte er dazu nicht befähigt sein? Ich mein, wem verdanken wir denn die grossen Krisen, z.B. im Finanzsektor? Waren dass die ganzen Kleinangestellten oder die Kaderleute?

    Der Gier. Der Kleinangestellte besitzt dennoch nicht die Ausbildung und Erfahrung, um einen solchen Job zu bewältigen. Ansonsten könnte man die Ausbildung eines jeden Berufes infrage stellen bzw. den Berufstyp.

    Die Verursacher dieser Krise taten es zum eigenen Vorteil, mit dem Wissen, eine mögliche Krise heraufzubeschwören. Wie in jedem Beruf gibt es Menschen, die ihre Position ausnutzen. In dem Fall ist die Tragweite für das Finanzsystem verheerend gewesen.

    Quote:

    Finde es grundsätzlich falsch, davon auszugehen, dass in oberen Etagen soviel klüger entschieden wird. Gerade in der Gamesbranche, wo sich eine dumme Entscheidung an die andere reiht, und jeder mit einigermassen gesundem Menschenverstand merkt was die Konsequenz daraus ist, finde ich es absolut nicht anmassend den Klugscheisser zu geben. ^^

    Das Wissen was während eines Studiums und später im Beruf angeeignet wird ist nicht vergleichbar. Mal davon abgesehen, dass die Informationslage im Unternehmen selbst eine ganz andere ist.

    Aber du scheinst ja ein ganz bestimmtes Bild von dieser Berufsgruppe zu haben.

    als Antwort auf: Meckerweide #1037561
    ghostdog83ghostdog83
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    Das Far Cry nicht jährlich erscheint ist mir klar, darum habe ich auch geschrieben “womöglich” mit Blick in die Zukunft (als mögliche Situation).

    Aus Konsumentensicht erscheint die Lösung und somit die Frage nach der richtigen Entscheidung einfach (nicht nur mangels Tragweite) – ist sie nun mal aber nicht.

    Uns fehlen die Informationen, worauf die Entscheidungen exakt basieren (Komplexität), ich halte es für etwas schwierig aus einer solchen Situation (Informationsasymmetrie) heraus es besser zu wissen (auch auf mich bezogen), zumal auch die persönlichen Anforderungen an eine solche Funktion nicht gegeben sind (oberes Management).

    Wir können, was die weitere Entwicklung angeht, anhand ­der Veröffentlichungspolitik der letzten Jahre eine Tendenz beschreiben bzw. auf Basis des theoretischen Wissens Maßnahmen abwägen (Markenpflege), aber wirklich wissen tun wir ansonsten nichts.

    Wir wissen im Grunde nur das, was wir für uns selbst erhoffen (bzw. spielen wollen) und eben die Entwicklung der letzten Jahre, woraus jeder seine Schlussfolgerung ziehen kann.

    Wenn es nach mir ginge, wäre die Übereinstimmung mit deiner Aussage größer als mit der Tendenz, die ich versucht habe zu beschreiben, abgeleitet aus den letzten Jahren. Vielleicht wagt Ubisoft doch den radikalen Kurswechsel, vielleicht auch nicht. Im nächsten Jahr sind wir zumindest bzgl. Watch Dogs und Far Cry hoffentlich etwas schlauer.

    als Antwort auf: Silent Hills #1199926
    ghostdog83ghostdog83
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    Nicht schlecht :-)

    [youtube]UKiy2Pwp8Ek[/youtube]

    als Antwort auf: Meckerweide #1037560
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    bitte löschen

    als Antwort auf: Meckerweide #1037557
    ghostdog83ghostdog83
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    Von muss ich auch nicht die Rede. Die Spiele bzw. das Spiel müsste das Loch was Assassins Creed während dieses Zeitraums hinterlässt füllen können (was ein Beyond Good and Evil für sich betrachtet kaum tut).

    Far Cry scheint, was die Verkaufszahlen angeht zu passen (über 9 Mio. Einheiten), ein Dreijahresrhythmus mit Assassins Creed und Watch Dogs würde daher infrage kommen.

    Ich bezweifel aber, dass Ubisoft so weit geht, ich denke eher, dass der Weg so wie ihn Sauerland beschreibt eingeschlagen bzw. beibehalten wird.

    Jährliche Updates von Assassins Creed, Watch Dogs(?) und womöglich auch Far Cry mit kleineren bis größeren Neuerungen von mehreren Teams abwechselnd entwickelt, kleinere Spiele wie Beyond Good and Evil und Rayman sowie reine Download Titel wie Valiant Hearts. Vereinzelt neue Marken werden sicherlich auch Erscheinen um das Angebot zu erweitern (The Division z.b.).

    Ansonsten wäre vielleicht noch ein Zweijahresrhythmus denkbar, 3 wären für Ubisoft einfach zu lang mit Blick auf die vergangenen Jahre, ein solcher Kurswechsel erscheint mir da etwas zu radikal.

    Wenn die Absatzzahlen einen Punkt erreichen, wo eine längere Pause angebracht wäre, wird ein Strategiewechsel sicherlich erfolgen.

    als Antwort auf: Smalltalk #1010294
    ghostdog83ghostdog83
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    Ein Künstler hat alte Radkappen dazu genutzt um Tier Skulpturen zu entwerfen – hier nur ein Beispiel, auf der verlinkten Seite sind noch eine ganze Reihe solcher Figuren zu bestaunen :-)
    Link

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    als Antwort auf: Meckerweide #1037555
    ghostdog83ghostdog83
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    ghostdog83 wrote:

    Stichwort Hatred, das Spiel wurde wie nicht anders zu erwarten von Valve abgelehnt über Steam (möglicherweise) angeboten zu werden indem es aus dem Steam Greenlight entfernt wurde – die Pläne für eine PS4 Version erscheinen somit umso illusionistischer.

    Update:
    Gabe Newell hat sich der Sache persönlich angenommen und sich bei dem Entwickler entschuldigt – das Spiel wird daher wieder bei Steam Greenlight gelistet. Lt. Newell sei Steam ein Werkzeug, das Entwickler und Kunden gleichermaßen nutzen sollten.
    Link

    als Antwort auf: Meckerweide #1037551
    ghostdog83ghostdog83
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    @ Sauerland ist Schauerland

    Die persönliche Präferenz mal außer Acht gelassen – wenn es zu einer Eindämmung der Verwässerung der Marke führt und Watch Dogs sich bei den Verkaufszahlen weiter behaupten kann, das wäre der Schritt aus Sicht von Ubisoft langfristig eine mögliche Option (Markenpflege: Nachhaltigkeit der Marke durch Schonung bewirken).

    Der von dir vorgebrachte Weg eines Seriensplits findet im Grunde doch schon statt(?) – Watch Dogs würde dann parallel mit Angeboten werden, die Gefahr einer Sättigung wäre dann aber höher. (Markenpflege: Ubisoft müsste noch stärker daran interessiert sein, Neuerungen einzubauen, um dem Effekt entgegenzuwirken).

    als Antwort auf: Meckerweide #1037543
    ghostdog83ghostdog83
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    Besteht aus ökonomischer Sicht die Notwendigkeit mindestens eine so umsatzträchtige Marke wie Assassins Creed pro Jahr zu veröffentlichen, so bräuchte es einen Ersatz, der jedes zweite Jahr einspringt. Watch Dogs wäre eine solche Marke, die zugleich als direkter Konkurrent zu GTA aufgebaut werden kann.
    Da aber ein Unternehmen wachsen möchte, wäre ein parallel Release beider Marken im selben Jahr auch wahrscheinlich. Aber bislang hat sich Ubisoft nicht weiter über die Zukunft von Watch Dogs geäußert.

    als Antwort auf: Marvel #1208538
    ghostdog83ghostdog83
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    @carot

    Ja, genauso wie der Soundtrack von einem deutschen Komponisten ist (Ramin Djawadi) – bei Staffel 2 war noch die Außenstelle von Pixomonodo in Kalifornien zuständig, bei Staffel 3 das Studio in London und mittlerweile ist der Hauptsitz in Frankfurt für die Drachen verantwortlich :-)
    Es gibt ja auch noch die beiden deutschen Schauspieler in der Serie, Tom Wlaschiha und Sibel Kekilli.


    @Chris

    Boardwalk Empire hat eine Spitzenoptik – werde wohl die Gesamtbox kaufen wenn diese erscheint, hab mir bislang nur Staffel 1 angeschaut.

    als Antwort auf: Meckerweide #1037540
    ghostdog83ghostdog83
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    @carot

    Das ist gut möglich – ich bin bereits nach Teil 3 abgesprungen.
    Victory schaut aber interessant aus.

    als Antwort auf: Marvel #1208535
    ghostdog83ghostdog83
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    @Chris
    Bzgl. Fan-Bonus – GoT kann z.b. sehr gut ohne einen solchen Bonus auf eigenen Beinen stehen. Es gibt hier zwar auch immer wieder mal etwas auszusetzen (besonders mit Blick auf die Bücher, wenn starke Dialogzeilen abgewandelt, abgeschwächt oder ausgelassen werden bzw. Charaktere, Handlungsfragmente usw.) aber im direkten Vergleich mit anderen Top Serien ist sie im Writing, Acting, Cinematography und der Ausstattung eine Top 10 Serie, der Rest ist wie Kaoru zero one schon schreibt Geschmackssache.

    Die Kreaturen CGI in Staffel 3 & 4 (die Umgebungs CGI war schon immer Top, da sie kaum auffällt außer man sieht sich VFX Videos an wie bei Boardwalk Empire) erreicht mittlerweile auch Kinoniveau, was auch an der Erfahrung der daran beteiligten VFX Studios liegt (einige wechseln bei jeder Staffel, andere wie Pixomondo sind langfristig gebunden).

    Bsp. Drachen (Studio: Pixomondo)

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    als Antwort auf: Meckerweide #1037537
    ghostdog83ghostdog83
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    captain carot wrote:

    Wenn man jedes Jahr nur den nächsten Jahresabschluss im Auge hat ganz bestimmt. Langfristiger geplant?

    Mir fehlt der Einblick wie die Finanzierung bei Ubisoft genau geregelt ist (Höhe und Fristigkeit der Kredite die anfallen z.b.) aber das “nur” hat auf die laufenden Kosten schon einen klitzekleinen Einfluss.

    Ob ein Assassins Creed mit einer ähnlich langen Entwicklungszeit (production value) und dem entsprechenden Pause denselben Erfolg einfahren könnte wie GTA V ist völlig unklar, ich bezweifel es.

    Letztlich fehlt der genaue Einblick in die Struktur der beide Unternehmen. Interessieren täte es mich schon.

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