Ullus
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8. Mai 2014 um 17:54 als Antwort auf: Was ist los mit dem JRPG ? Zu generisch ? Immer dasselbe ? Weiterentwicklung ? Update: Eindrücke vom neuen Drakengard der PS3 ! #1182939
UllusTeilnehmerIch hab Sacred 1 und 2 auch gespielt und kann dies auch bestätigen mit den Skills, da ist besonders der zweite Teil am Glänzen im Bezug auf Komplexität.
Bei Final Fantasy Tactics gibt es über 400 Skills und fast 30 Jobklassen, ich kenne kein umfangreicheres und komplexeres Spiel im Bereich Charakterentwicklung.
So richtig vergleichen kann die Beiden aber irgendwie doch nicht, glaube ich !
8. Mai 2014 um 17:24 als Antwort auf: Was ist los mit dem JRPG ? Zu generisch ? Immer dasselbe ? Weiterentwicklung ? Update: Eindrücke vom neuen Drakengard der PS3 ! #1182937
UllusTeilnehmer@ Gipetto: Hmmm, sollte das komplexeste und großartigste Charakerskillungssystem durch den immensen taktischen Umfang nicht normalerweise Final Fantasy Tactics sein ?

UllusTeilnehmer@ Chris: ich kenne den Dark Angel mit dem Dolph, der war mal gut, aber isser das heute auch noch ?
Das ist übrigens das Original, auf dem I am Legend basiert, Kong hat es ja schon bereits angedeutet
….aus dem Jahre 1964, den hab ich vor einiger Zeit mir angeschaut, gar nicht mal so gut.
Hat mir nicht gefallen !
7. Mai 2014 um 17:40 als Antwort auf: Was ist los mit dem JRPG ? Zu generisch ? Immer dasselbe ? Weiterentwicklung ? Update: Eindrücke vom neuen Drakengard der PS3 ! #1182924
UllusTeilnehmerHier mal wieder ein Review, das passt auch in diesen Thread !
Vorhang auf Ubisofts Neustes Bünenstück namens Child of Light, das….
….mich als das Publikum schon mal überzeugt hat !
Applaus !
Seit längerer Zeit mal wieder ein Game, das Spiele an sich mehr vorzuweisen haben, als nur Krach Bumm Action und ein guter Beweis dafür wieviel die künstlerische Umsetzung fernab von nur der reinen Technik zum eigentlichen Spielerlebnis beiträgt.
Doch erst mal schön der Reihe nach, um was geht es denn nun in Child of Light ?
Aus Spoilergründen möchte ich diesesmal die Story ( ohne Schwert ) nur in groben Worten anschneiden.
Story: Als Schauplatz für das quirlige Spektakel dient die Fantasiewelt Lemuria, ein Ort in dem Licht und Schatten anscheinend ( nicht nur in der Spielmechanik ) eine große Rolle spielen. Hauptakteure sind die kleine, verwöhnte Prinzessin Aurora sowie der noch kleinere Glühwürmchen inspirierte rumwuselnde Zündkerze namens Sir Ignitious ! Dieser entpuppt sich als einer der mehreren Verbündeten, die Aurora tapfer zur Seite stehen und ihr beiläufig helfen nach Hause zu gelangen. Eigentlich stellt dieses Unterfangen der sehnlichste Wunsch des Prinzesschens dar, doch zuvor muss Aurora ihr noch einige auferlegte Prüfungen bestehen…
Bevor wir uns der Spielmechanik widmen, lenken wir unsere Aufmerksamkeit zuvor, auf Grafik, Musik und Dialoge !
Grafik: Visuell präsentiert sich Child of Light in einem wahrlich hübsch anzuschauenden Märchenbuch – oder Bilderbuch Stil. Im entferntesten Sinne erinnert die grafische Gestaltung sogar an Okami auf der PS2, welches damals den japanischen Tuschestil ( Sumi E ) gekonnt auf den Bildschirm zauberte. Doch Child of Light verlässt sich mehr auf dünnere Konturen inklusive locker, lässig, leichtem Aquarellfarben Touch.
Nicht nur von der Optik sondern vor allem auch vom Design hebt es sich wohltuend vom mittlerweile generischen Animeeinheitsbrei ab.
Die Animation gehen in Ordnung, fühlen sich jedoch eher zweckmäßig an.
Sound: Zu Auroras märchenhafter Reise wird gesellen sich mal ruhige, mal geheimnisvolle, mal pompöse Klänge die die verträumte Atmosphäre des Games stets passend untermalen. Interessanterweise laufen viele Dialoge in Reimform ab, dieser Aspekt gefällt mir selbst besonders gut. Dennoch, nicht jede Äußerung der Figuren ergibt einen wirklichen Sinn. Manche Dialoge sind pfiffig, manche recht unterhaltsam, manche echt käsig.
Wie auch immer, ein Lob an die Entwickler und ans Dialogdrehbuch, dieses Element passt gut zum Gesamtkonzept.Ich spiele auf English, hier einfach mal ein eigenes Beispiel, das ungefähr in die Richtung abzielt:
Sir Ignitious, me are afraid to fly Sky High !
Don’t worry, you won’t feel any sort of Pain.
Myself as your companion always nigh.
Doesnt matter if cloudy Weather, Storm or Rain !Spielmechanik: Vom Gameplay her orientiert sich Ubisofts neuester Streich ganz klar am JRPG.
Der klassische Rundenkampfbildschirm (allas Grandia, Suikoden, Dragon Quest) bedient sich fleißig der populären Vorbilder vermittelt jedoch genug Eigenständigkeit um sich davon etwas abzugrenzen.Das Kampfgeschehen wird in seitlicher Perspektive dargestellt, ein Aspekt der besonders damals bei den Super Nintendo Jrpgs aufgrund des technischen Limits der Konsole zum Tragen kam. Auf der linken Seite hätte wir da Aurora und ihre Gefährten, auf der rechten Seite übles Getier und andere Viecher.
Die klassische Befehlsstruktur, Angriff, Magie, Verteidigung, Gegenstandsbenutzung und Fluchtbefehl natürlich ebenso mit inbegriffen. Eine Besonderheit ist die Möglichkeit gegnerische Angriffe, die genau wie die eigenen Aktionen mit einer Art Zeitbalken dargestellt werden zu unterbrechen, so dass die Gegner zurückgeworfen werden. Dies sorgt für einen gewissen taktischen Kniff und verleiht den Kämpfen etwas mehr Würze. Doch Vorsicht, wie bereits ähnlich erwähnt kann die Prinzessin und ihre Helfer ebenso in der Reaktionszeit zurückgeworfen werden. Nett ist auch die Möglichkeit Sir Ignitious einzusetzen, der mit seinem leuchtenden Äußeren die Gegner blenden und dadurch auch verlangsamen kann.
Außerhalb des Kampfbildschirms ( Gegner sind immer sichtbar )zeigt sich das Game als ein vertikal und horizontal scrollendes Jump and Run, oder besser gesagt als Jump and Fly. Denn kurz nach Akt 1 des Bühnenstücks erhält Aurora ein paar transparente Feenflügel, mit denen sie sich majestätisch in die Lüfte erhebt und fröhlich umherschwirrt.
Dabei lässt sich die Prinzession präzise von der Steuerung dirigieren.
Ab diesem Zeitpunkt gaukelt einem das Spiel auch mehr Offenheit vor , da dadurch der Erforschung mehr Aufmerksamkeit von Spielerseite gefordert wird. In den Truhen von Lemuria, die gerne auch mal versteckt in der Levelarchitektur sitzen finden sich jedoch nur vorrangig Heilgegenstände und spezielle Edelsteine Occuli genannt ( die richtig Beschreibung habe ich vergessen ) Diese Klunker können in einem eigenen Crafting Menü auch kombiniert werden um neue Glitzersteine zu erschaffen, die der Ausrüstung bestimmte Attribute oder spezielle Boni verleiht.
Ab und zu warten noch bestimmte Rätsel, die größtenteils mit unserer flippigen Zündkerze Sir Ignitious welcher sich ganz der Biolumineszenz verschrieben hat, gelöst werden müssen und auf Licht und Schatten basieren.
Es gibt auch noch ein Skill Menü, mit drei nur ganz leicht unterschiedlichen Skilltrees, wo zur Weiterentwicklung der Charaktere sowie dem Freischalten neuer Fähigkeiten ein Skillpoint gespendet werden muss, die man ebenso ganz klassisch neben den normalen Erfahrungspunkten nach gewonnenen Kampf erhält.
Im Prinzip ist Auroras Abenteuer wie bereits erwähnt eine Mischung aus JRPG und Jump and Fly, ein Hybrid sozusagen, oder besser noch ein Child beider Welten.

Doch wo Licht ist, ist auch Schatten, das gilt nicht nur für Lemuria…
Kritik: Als etwas störend empfinde ich die eher moderate Geschwindigkeit des Kampfbildschirms, die selbst auf der höchsten Geschwindigkeitsstufe etwas lahm rüberkommt. Der Spielfluss bekommt dadurch ein wenig ausgebremst.
Der Schwierigkeitsgrad ist niedrig gehalten, mir selbst sagt dies zwar zu, aber ich denke der Großteil der Spieler möchte mehr gefordert werden. Schade ist auch die fehlende Sprachausgabe zwischen Aurora und ihren Gefährten während den Konversationen. Sprachausgabe gibt es nur von der weiblichen Erzählerin, die die Story an sich weiter verbal fortführt. Mit der Zeit kann das Spiel auch etwas eintönig wirken, da das Gameplay nur wenig Varriation zulässt.
Ingesamt überwiegen aber klar die positiven Seiten.
Fazit: Child of Light, ein leuchtendes Beispiel ? Ja, eigentlich schon, allerdings nur anhand der wunderschönen Optik nicht gleich erkennbar. Je länger man mit Aurora in Lemuria verweilt, desto mehr wird einem bewußt wieviel Liebe, Zeit und Mühe in dieses Projekt wohl geflossen sein muss.
Inklusive einzigartigem Touch und kreativer Note !
Auch gut geeignet für Jung und Alt. Preiswert ebenso. Mit einem Umfang von rund zehn Stunden im Vergleich zu herkömmlichen JRPGS zwar nicht besonders groß, aber manch einer hat einfach nicht die Zeit dafür immer einen 60 Stunden Klopper durchzuspielen.
Ach ja, eines hab ich ja ganz vergessen: Um nach Hause zu gelangen, braucht Aurora noch einen ganz besonderen Helfer, nämlich euch !

Ich gebe 9 von 10 Glühbirnen, welche von Sir Ignitious höchstpersönlich zum Leuchten gebracht wurden.
It’s Child of Light !
7. Mai 2014 um 16:57 als Antwort auf: Was ist los mit dem JRPG ? Zu generisch ? Immer dasselbe ? Weiterentwicklung ? Update: Eindrücke vom neuen Drakengard der PS3 ! #1182923
UllusTeilnehmer@ Kiskeru: dann muss ich wohl Resonance of Fate, wenn ich mehr Zeit habe wohl noch eine Chance geben, das Kampfsystem welches auf Schusswaffen basiert fand ich auch super , das Spiel war sehr kompliziert angehaucht, mit dem Streichschaden der MG und dem normalen Schaden der Pistolen !
Vashron, Zephyr und Leanne waren auch symphatische Charaktere, das Modefeature war auch ein netter Bonus !
7. Mai 2014 um 16:26 als Antwort auf: Was ist los mit dem JRPG ? Zu generisch ? Immer dasselbe ? Weiterentwicklung ? Update: Eindrücke vom neuen Drakengard der PS3 ! #1182920
UllusTeilnehmerWow, hier ist ja was los !
Danke für eure zahlreichen Einträge.
@ Prometheus: Warum Dragon Quest das beste JRPG aller Zeiten darstellen soll ?
Hmmm da ist auf jeden Fall was dran, ich finde es ist neben Person 4 das beste JRPG der PS2 !
Keep it simple, den Spruch kennst du ja, man sagt auch der Schlüssel zu Allem würde in der Einfachheit liegen !
Dragon Quest 8 wirkt so megamässig rund, da in diesem Spiel nahezu jede Komponente bezüglich der Spielmechanik und der künstlerischen Ausrichtung exzellent aufeinander abgestimmt ist, jedes Rädchen unterstützt das andere und erfüllt so einen sinnvollen Zweck, besser kann man das eigentlich nicht mehr hinbekommen, da war der Gamedesigner ein echtes Genie. Es ist äußerst selten das Spiele in dieser extrem hohen Qualität ( bspw. wieder Persona 4, Dragon Quest 8, Zelda a Link between Worlds ) auf den Markt kommen, das kommt nur alle Jubeljahre vor.
Zusätzlich auch wie immer philosophisch bedingt, warum Dragon Quest 8 so umwerfend in nahezu jedem Bereich funktioniert !
@ kevboard: Resonance of Fate hat mir auch gefallen, ich hänge ab Kapitel 7, echt viel zu schwer ! Cheaten ?
@ Fuffelpups, captain und Ikarudenshin:
Zum NES kann ich nichts sagen, ich hatte keinen, meine erste Konsole war der Atari 2600, dann folgte der C64, der Mega Drive, der Gameboy und der Super Nintendo, mit Atarispielen kann man mich jagen, das ist unspielbar, die furchtbare Technik schreckt ab. Beim C64 ist es auch nicht anders.
Ich kann selbst viele Mega Drive Titel gar nicht mehr spielen.
Damals waren wir aber zufrieden, wir hatten halt nichts anderes, Hauptsache es hat geblinkt und gekracht ! 😮
Beim Super Nintendo geht es aber noch, der scheint die Ausnahme zu sein. Im Prinzip wirkt das Ding fast moderner als wenn ich ein PS One Spiel einwerfe, wobei wir wieder beim alten Thema wären Polygone versus Pixel !

UllusTeilnehmer@ Schnitzel: Animatrix ist im Prinzip ein Anime, aber eigentlich sind es mehrere matrixmässig inspirierte Anime Kurzfilme von der Qualität stark schwankend wie ein Schiff in Seenot, von verschiedenen japanischen Regisseuren, ein CGI Renderstreifen ist auch noch dabei.
Klingt besser als es ist !
Ist auch nicht jedermanns Sache !
Mir gefällt die Animatrix nicht !
Ich ziehe klar den kultigen ersten Teil und den soliden zweiten Teil vor, der dritte war nur noch Käse und Kitsch !
UllusTeilnehmer@ Spacemoonkey: Neben dem ganz guten neuen Riddick ist mir auch noch der neue Dredd eingefallen, den hat bitt0r ja auch schon genannt.
Super Streifen ,der neue Dredd, der ist qualitativ Lichtjahre entfernt von dem Möchtergernmovie mit Stallone aus den 90ern. Oh, den hast du ja schon gesehen ! :0
Der neue Dredd hat das Zeug zu einem Klassiker, ein 9 von 10 Punkte Movie !

I Robot find ich super, ist einer meiner Lieblings Sci Fi Streifen, gut fand ich auch I am Legend mit dem Will !
6. Mai 2014 um 16:08 als Antwort auf: Welches Spiel/Spiele habt ihr euch als letztes gekauft? #984770
UllusTeilnehmer
UllusTeilnehmerWer hat denn außer mir von euch die Blue Ray oder DVD von Sabata, soviel ich weiß, hat den sich auch der Harrikules geholt, bei Youtube gibt’s denn nur auf English, sollen wir uns dann besser alle den auf English anschauen ?
Ach ja, von mir aus können wir starten !
UllusTeilnehmer@ retrofreak: Die Legende vom Ozeanpianisten kenne ich nicht, hört sich aber interessant an, ich mag solche Außenseiterstories, die eine spezielle Fähigkeit besitzen um die Massen zu begeistern. Werd mich mal informieren, vielleicht hol ich mir den sogar !

@ Schnitzel: Das Parfüm, Schnitzel, der könnte dir gefallen, Chris kennt den bestimmt !
Weltklasse Streifen, wie schon erwähnt !

UllusTeilnehmerDer Reflecting Skin wurde jetzt von uns ja schon ausführlich auseinandergenommen, ich finde vielmehr gibt es nicht mehr zu sagen.
Chris hat uns Kritikern ja schon gezeigt wie der Hase läuft !

Gehen wir so langsam zum nächsten Film über ?
Ob sich speziell Mark und Ebsorb Red nochmal melden ? Vom Mark hat man ja schon lange nichts mehr gehört !
Gehen wir zum Sabata über oder warten wir noch ?
Beim Sabata bin ich mir nicht sicher ob Nightrain oder Sebomat mitmacht, Kong hatte unsere Katze ja schon mal gefragt ?
UllusTeilnehmer@ Spacemoonkey: Der neue Riddick ist solide bis ganz gut, dazu trägt aber auch Diesel einiges dazu bei, der Film profitiert stark von ihm.
Der Film wirkt wie ein 90er Jahre angehauchter Streifen !

Unser Chris Kong kann dir bestimmt einige gute Tipps zu Sci Fi Movies nennen, momentan fällt mir selbst sonst keiner ein !
6. Mai 2014 um 9:46 als Antwort auf: Was ist los mit dem JRPG ? Zu generisch ? Immer dasselbe ? Weiterentwicklung ? Update: Eindrücke vom neuen Drakengard der PS3 ! #1182895
UllusTeilnehmerKiskeru wrote:vielleicht wird das kampfsystem ja doch noch populär, bei grandia war es schon ziemlich cool.( besser als child of light, da dort die figuren sich noch zusätzlich bewegen mussten)
Die Frage ist ja auch immer wann hast du die alten games das letzte mal gespielt? In der erinnerung sind die alle geil und toll aber heute kaum zu genießen.
Da kann man auch nicht den zahn der zeit als ausrede benutzen. zumindest nicht, wenn man darüber diskutiert, ob die aktuellen games schlechter sind als die alten.
ich habe in den letzten 7 jahren sehr viele der alten games gesehen, da meine frau sehr viele von denen gespielt hat. für sie wars zu der zeit super. sie kannte die alle nicht und hatte keine anderen referenzen. ich fand das da schon alles nicht so geil wie ich es ihr im vorfeld verkauft hatte.
Der Zahn der Zeit ist allgegenwärtig, genau wie wir werden Spiele und Filme älter.
Wenn dem nicht so wäre, würde der erste Terminatorfilm selbst heutzutage noch hochmodern wirken !
Spiele und Filme sind vorrangig Kunstwerke ihrer Zeit !
Von technischer Seite bei den Games kommt auch noch die spielmechanischen Seite zum Tragen, was damals gut war muss heutzutage nicht mehr gut sein.
Wir hatten die Diskussion schon mal in der Retrostunde, wo unser captain carot und unser genpai und andere darüber schon diskutiert hatten, ob Retrospiele denselben Stellenwert wie früher besitzen und was die Faszination ausmacht.
Ob die jetzigen JRPG Games oder die Retrojrpgs besser sind oder nicht darüber kann man streiten, ist im Prinzip genau dasselbe wie bei den Neuen und Alten Star Wars Filmen.
Ist philosophisch bedingt !

Ich selbst empfinde die alten Jrpgs besser, weil ich damit aufgewaschen bin und sie mich geprägt haben. Damals war ich wie schon mal ähnlich behauptet auch jünger und könnte mich eher noch begeistern. Heutzutage gehe ich kritischer mit der Materie um.
Wenn ich ein Retroview für die Retrostunde oder den Jump and Run Thread verfasse, dann hab ich diese Games mir nicht nur extra geholt, sondern auch kurz vorher gespielt, es ist erstaunlich wieviel Super Nintendo, DS, Game Boy, Gameboy Advance Games ich da wiederentdeckt habe, natürlich spiele ich auch bei aktuellen Games vorher die Games, denn ich kann ja nur davon schreiben, wenn ich es auch gespielt habe.
Allerdings bei den Retroreviews und auch den aktuellen Vertretern kann ich aus Zeitmangel, diese nicht mehr alle durchzocken. Bei den Jrpgs die ich vorstelle hab ich jedoch damals alle durchgezockt und in der Regel besitze ich ein gutes Erinnerungsvermögen.
Im RPG Thread hab ich vor einiger Zeit alle PSN Jrpgs aus dem US Store und dem deutschen PSN Store der PS ONE vorgestellt, die Klassiker wirken nicht mehr zeitgemäß, haben aber immer noch ihre guten Seiten.
Das hab ich letztens mal wieder etwas gezockt: PS One: Front Mission 3, Threads of Fate, Breath of Fire 3, Breath of Fire 4, Legend of Mana, Valkyre Profile (PSP) , Parasite Eve, Grandia, Vagrant Story, Final Fantasy Tactics, Fear Effect, Brave Fencer Musashi.
PS2: Front Mission 4, Radiata Stories, Suikoden 5, Champions of Norrath, Fallout Brotherhood of Steel, Dark Cloud 2.
Von daher ist mein Empfinden und meine Bewertung derer noch aktuell.
Alle Spiele waren gut bis super, heutzutage haben sie ziemlich oder arg Federn gelassen, nicht nur grafisch sondern auch vom Gameplay, so wirkt Grandia im Kampfbildschirm arg sperrig, Parasite Eve und Front Mission 3 sind grafisch extrem schlecht gealtert,bei Breath of Fire 4 wirkt das Spieltempo lahm usw.
Gut gehalten haben sich Radiata Stories, Final Fantasy Tactics, Legend of Mana und Valkyre Profile, finde ich.
5. Mai 2014 um 18:05 als Antwort auf: Was ist los mit dem JRPG ? Zu generisch ? Immer dasselbe ? Weiterentwicklung ? Update: Eindrücke vom neuen Drakengard der PS3 ! #1182872
UllusTeilnehmer@ Fuffelpups: Danke für die umfassende Antwort, ich hab schon gedacht du wärst sauer. 😮
Jetzt kann ich gut verstehen, was dir daran so gut gefällt !
Rundenkämpfe waren ja früher schwer in Mode, mittlerweile muss auch ich sagen, das sie den Spielfluss stören können.
Bei Demon Gaze und Bravely Default lobe ich deshalb das Autobattlefeature, das ja in der Geschwindigkeit einstellbar ist.
Da geht’s dann wenigstens voran, fast wie Speedy Gonzales, das schont die Nerven.
Übrigens, obwohl ich irgendwie die Rundenkampfstruktur noch mag, stört mich die langsame Geschwindigkeit, derer eines aktuellen Beispiels bei Child of Light, ansonsten ist das Spiel aber gut.

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