Vreen
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VreenTeilnehmerich bin vegetarier, ess aber fleisch. nichts ist unmöglich…
VreenTeilnehmerfenris21 wrote:Das hast auch wieder recht…verflixt!
Haarige Geschichte das!!
so haarig finde ich das garnicht. ich kern gehts um das menschenbild und den freien willen. sucht man unterschiede zwischen menschen oder gemeinsamkeiten. wenn alle menschen unterschiedlich sind, sind sie doch irgendwie schon wieder alle gleich. und ich glaube, die meisten menschen wollen zufrieden sein und ohne diskriminierung, leid oder existenzängsten leben. wenn das an bestimmten hotspots offensichtlich nicht funktioniert, dann ist es zwar nicht einfacher oder eindeutiger die umstände dafür verantwortlich zu machen und nicht die ethnien, aber diese sichtweise entspricht dem obersten menschenrecht und der grundlage der justiz, dass alle menschen (wirklich) gleich sind und darum auch gleich behandelt werden sollten.
VreenTeilnehmerfenris21 wrote:Der Zusammenhang geistige/materielle Armut-Kleinkriminalität ist doch gegeben!
Der lässt sich auch nicht wegdiskutieren!
will ich ja generell auch garnicht machen. wobei es schon interessant ist ob man den migrantisch stämmigen tankstellenräuber aus dem sozialen ghetto, der durch die meisten raster fällt , für genauso schlimm hält, wie den weißen, reichen, studierten steuer-, finanz- oder wirtschaftsbetrüger, der ausser ein paar stangen zigaretten und 250 euro noch die renten von 2000 angestellten durchbringt.
das wichtige ist, eben ursache und wirkung nicht zu verwechseln. es ist ein elementarer unterschied, ob man bestimmte personengruppen für schuld und damit verantwortlich für die missstände um sie herum hält, oder ob man die sozialen missstände, die gesellschaftlichen einschränkungen und die damit einhergehende perspektivlosigkeit als die maschine betrachtet, die solche menschen poduziert. meiner meinung nach ist jede zielgerichtete verallgemeinerung von randgruppen auf bestimmte negative faktoren im kern automatisch rassistisch, weil es den menschenrechten massgeblich widerspricht, wenn oberflächlichen merkmalen grundsätzlich kriminelles verhalten unterstellt wird.
beispiel somalia: selbst wenn man so dreist wäre zu unterstellen, dass alle somalianer böse menschen wären, müsste man doch einräumen, dass jede andere menschengruppe die in so desaströsen verhältnissen lebt, keine regierung oder sozialsystem hat und nichtmal mehr das meer befischen darf was vor ihrer tür liegt, auch an den punkt kommen würde die fetten schiffe zu entern, die an ihnen vorbei fahren.
das schlimme ist unterm strich aber was anderes: alle menschen die generell ihre vorurteile durch schubladen bestätigt sehen, und die umstände nicht hinterfragen, halten den status quo aufrecht und sind nicht teil einer lösung.
VreenTeilnehmerOliver Grüner wrote:Wenn nach einem Mord die Ballistik feststellt, dass der Täter Linkshänder war, dann macht es Sinn, sich primär die Linkshänder anzuschauen. Auch wenn (bis auf einer) kein Linkshänder was mit der Sache zu tun hat. Das hat mit Diskriminierung und Vorurteilen als auch Rassismus nun mal absolut nichts zu tun. Es wird nur von einer bestimmten Personengruppe mit spezifischen Ansichten zu einem Politikum erhoben!
versuch doch mal zu diskutieren ohne spezifischen personengruppen die schuld für ein politikum in die schuhe zu schieben. das diskriminierung in der form eigentlich verboten ist, lässt deine abgrenzung in diesem konkreten fall absolut unsinnig erscheinen, da du genau diese form von diskriminierung beschreibst. also beinhaltet die personengruppe, von der du dich jetzt abgrenzen musst, jede demokratische gesellschaft die ihren bürgern allgemeine grundrechte zugesteht.
wahrscheinlich blendet mich jetzt wieder nur mein linkes bombenlegerwesen, aber das man deine ideologie über diesen umweg auch aufs antidemokratische ausweiten kann, passt auch irgendwie ins bild

VreenTeilnehmertoleranz ist schwer in ein weltbild zu integrieren, in dem es okay ist einen ganzen stadtteil nach drogen zu filzen, nur weil da viele schwarze leben…
auf einen nenner gebracht, toleranz für alle, ausser für die intoleranten.
VreenTeilnehmerschnitzel78 wrote:Ihr habt ja alle Sorgen…
Ich bin für mehr Frauen im Forum!
Mehr weibliche Kompetenz und Smalltalk ala Lilith!
da bin ich auch für, aber woher nehmen…
VreenTeilnehmerdas ist kein strategisches vorgehen sondern diskriminierung und verboten.
Die europäische Menschenrechtskonvention enthält in Art. 14 ein Diskriminierungsverbot. Danach ist es verboten, Menschen wegen des Geschlechts, der Rasse, der Hautfarbe, der Sprache, der Religion, der politischen oder sonstigen Anschauung, der nationalen oder sozialen Herkunft, der Zugehörigkeit zu einer nationalen Minderheit, des Vermögens, der Geburt oder eines sonstigen Status die Rechte und Freiheiten der Konvention vorzuenthalten oder einzuschränken.
VreenTeilnehmerdas ist ein widerspruch. wenn ethnische unterschiede wirklich wertungsfrei wären, bräuchte man sie garnicht propagieren, geschweige den dies zu instrumentalisieren. vor allem nicht wie hier, im rahmen einer diskussion über rassistische und sexistische vorurteile innerhalb der gesellschaft. die größte irritation an deiner argumentation ist, dass du immer und immer wieder darauf hinweist, dass ethnische unterschiede tatsachen sind, diese aber wertungsfrei sind, und ich ein ideologisch motivierter rassist bin wenn ich irgendwem diese ethnischen unterschide aberkenne. aber ich glaube was du meinst sind nicht die ethnischen unterschiede sondern die kulturellen, die im gegensatz zu den ethnischen eher noch eine frage der persönlichen entscheidung sind.
jedenfalls, wenn die ethnischen unterschiede für dich wirklich wertfrei wären, warum machst du dann genau das was du mir vorwirfst, und kämpfst einen offensichtlich ideologischen kampf, durch ewig lange posts uns zu überzeugen, wie wertfrei diese doch sind? das macht für mich nur sinn, wenn der stellenwert doch größer ist als wertfrei.
VreenTeilnehmer@oliver: die unterschiedlichen merkmale, die du ethnisch also verstellst, unterschieden die menschen in welchen konkreten bereichen? du sagst, die linken würden im gegensatz zu dir bewerten, aber du hast nie gesagt, worin den in der realität wirklich diese unterschiede liegen. das müsstest du jetzt mal tun, um diesen widerspruch aufzuklären?
diese frage besteht nach wie vor. eigentlich bestehen viele fragen noch. wann meine sichtweisen des gesamtbildes deinen äusserungen falsch sind, dann würde zb die frage nach deiner einordnung von homosexuellen oder intersexuellen, eben allem was nicht de 6 klasse biologie entspricht und mehr die entscheidung zum lebensweg betrifft, dieses missverständnis ausräumen.
also konkret, wobei ich nicht glaube das du das kannst?
wieso sind in unserer gesellschaft ethnische unterschiede relevant wenn sie völlig wertungsfrei sind?
und 2: wenn die heterosexuelle monogame fortpflanzungsbeziehung ursprung aller mann/frau-differenzierten unterschieden in der gesellschaftlichen ist, also dogma ist, wie passen dann homosexuelle in die gesellschaft?
VreenTeilnehmerich frage mich bei herrn grüners zwanghaftem generalisieren und der biologistischen komponente, was er zu homosexuellen, intersexuellen oder transexuellen sagt. die kommen in seinem weltbild wahrscheinlich einfach nicht vor.
VreenTeilnehmercaptain carot wrote:@Vreen: natürlich passen sich Menschen durch Mutation mehr oder weniger auch gewissen Lebensräumen an.
ich weiss, glaubt mir wahrscheinlich eh keiner, aber ich habe mal 2 jahre biologie studiert. jedenfalls habe ich trotzdem von keinem meiner profs jemals hören müssen, dass ethnische unterschiede bei menschen, die sich vor hunderten und tausenden von jahren aufgrund der puren notwendigkeit herausgeprägt haben, irgendeine relevanz in einer diskussion haben dürften, die durch bestimmte nutzer unverblümt den terminus “ausländer” mit der affinität zu kriminalität und der sich daraus ergebenden notwendigkeit einer überwachung dieser “randgruppen” ergibt. herr grüner kann nicht auf der einen seite alle ausländer, genauso wie alle frauen und alle linken in einen topf werfen und dann anfangen biologistisch zu argumentieren ohne zu erwarten, dass der leser die verknüpfungen zu einem gesamtbild verbindet. tut man das nämlich, bricht diese unheimlich wichtige mauer zwischen phänotypischen unterschieden und sozialer menschengemeinschaft zusammen und man erkennt keine trennung mehr zwischen der genetischen voraussetzung schnell zu rennen und der genetischen voraussetzung kriminell zu sein, wie vorher in vielen bemerkungen erwähnt.
witzigerweise argumentiert herr grüner auch häufig mit der tatsache, dass an allen vorurteilen auch etwas wahres dran ist. das liegt aber zum größten teil im auge des betrachters, da mensch schwerlich erkennen kann was er nicht erwartet. ist zwar kein gutes beispiel aber diese diskussion erinnert mich an die kampfhundediskussion. man schliesst von oberflächlichen merkmalen auf das wesen einer ganzen rasse, verbietet sie oder schikaniert die halter. trotzdem werden die meisten menschen in deutschland, betrachten wir nur die größeren rassen, vom stolzen schäferhund gebissen. aber die biologischen vorurteile, die sich natürlich in manchen fällen genauso wie bei anderen rassen bestätigen, in verbindung mit der oberflächlichen betrachtung des millieus, also der sozialen und gesellschaftlichen komponenten, ergeben einen generellen schuldspruch. natürlich bestätigt der sich sucht man nur nach verletzungen durch kampfhunde, dennoch ist das generalisieren unsinn. und wenn wir über genetische disposition reden: kampfhunde wurden zu gewalt anderen hunden und zur hörigkeit dem menschen gegenüber gezüchtet, nicht andersherum.
VreenTeilnehmerdas wetter ist echt ein einziger beschiss. ich glaub ich eröffne eine petition dagegen…
VreenTeilnehmerLofwyr wrote:Faultiere fahren keine Bentleys.
Das wäre ein geiler Filmtitel.
ja du hast recht, ich gebs zu. es war eigentlich ein aston martin.
VreenTeilnehmerBastian 1984 wrote:P.S. Ich weiß immer noch nicht, was die Zeit auf 100m damit zu tun haben soll, wie oft man von der Polizei kontrolliert werden soll oder warum die Chromosomen zwingend etwas mit der Zuenigung zu Schminkspielen zu tun haben sollen.
er meint damit das alte rassistische klischee, dass zb äthiopier oder kenianer besonders gute läufer sind, weil diese in der vorstellung der engstirnigen den ganzen tag durch die wüste rennen und sowieso nichts anderes machen. oder sogar einen knochen mehr haben als weiße, was sich als urbne legende schon bemerkenswert lange hält. darum bezog ich mich auch auf die olympiade 1936 in berlin, bei der von den deutschen gesagt wurde, ohne die nachfahren afrikanischer sklaven die für die usa antreten, hätten die usa keine chance. lässt man diesen vorstellungen zuviel raum, kommt man schnell auf gefährliche pauschalisierungen, die menschen anhand ethnischer unterschiede wertend in raster einordnet. dann liegt es nur noch einen fingerbreit entfernt, den weissen generell den kreativeren geist und dafür den schwarzen die hörigkeit sowie die bessere eignung zu schwerer körperlicher arbeit zu unterstellen. und schwupps, sind wir mitten im 3 jahrzehnt des 19 jahrhundert.
VreenTeilnehmerso ein mist! eine beule in einem der bentleys! den chauffeur habe ich natürlich sofort entlassen.
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