Nintendo – Angestellte wegen Zweitjob gefeuert

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Alison Rapp war bisher Teil des Lokalisierungsteams von Nintendo of America und wurde jetzt vom Mario-Konzern entlassen. Die Geschichte dahinter ist allerdings dezent kurios und wurde von Kotaku nachgezeichnet.

So beging Rapp offiziell Vertragsbruch, weil sie einen Zweitjob innehatte, um Schulden aus ihrer Studienzeit abzubezahlen. Interessant ist, dass wohl nicht Nintendo selbst dies bemerkte, sondern Rapp von außerhalb anonym angeschwärzt wurde – ein naheliegender Verdacht, da die Dame in den letzten Monaten von diversen “Männerrechts-Aktivisten” ohne stichhaltige Beweise als vermeintlich Schuldige für Selbstzensur-Maßnahmen z.B. bei Xenoblade Chronicles X (Entfernung des Brustgrößenreglers) ausgemacht und entsprechend gemobt wurde.

Da Rapp im Gegenzug auch nicht auf offensive und direkte Gegenäußerungen in den sozialen Medien verzichtete, könnte natürlich auch spekuliert werden, dass Nintendo dieser Vertragsbruch letzten Endes nicht völlig ungelegen kam.

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ChrisKong
2. April 2016 14:09

Eine Katastrophe ist es nicht. Aber für mich pflegt eine Firma keine gute Firmenkultur, wenn sie nicht erst das Gespräch mit ihrem Mitarbeiter sucht. Und das scheint man hier deutlich rauszulesen. Das ist mMn typisch Ami-Grosskonzern.

Beeberman
2. April 2016 12:43

[quote=ChrisKong]

Reichlich kleinkariert. Ist ja bei den Amis irgendwo traurige Realität, dass ein Job nicht ausreicht. Aber das Wort Verhältnismässigkeit existiert dort schon länger nicht mehr.

[/quote]Das Problem ist doch viel mehr das Internet… bevor Nintendo etwas passiert, wie Microsoft damals mit Adam Orth, kündigt man lieber die betreffende Person. Ich kann das durchaus nachvollziehen, auch wenn nich nicht mit den wahren Gründen vertraut bin.Es werden übrigens jeden Tag irgendwo in der Gamesbranche Leute aus merkwürdigen Gründen gekündigt doch nur bei ein paar wenigen Medienaufmerksamen wird so eine Katastrophe draus gemacht…

HajimenoIppo-09
2. April 2016 10:23

wahnsinn was für eine news. heutzutage wird ja jede kleinigkeit kommentiert.

1. April 2016 20:40

lol, ihr seid die geilsten.

1. April 2016 15:05

:””… irgendwie riecht es an meinem Bein nach Katzenpisse.””Ich war das nicht … ehrlich … ich bin stubenrein! O:)… vielleicht auch ein Problem Deiner persönlichen Hygiene? o.O””Deswegen male ich für Dich ein Bild. Stelle Dir eine Faust vor

MontyRunner
1. April 2016 14:29

Kein Ding. Ich habe alles gesagt.

captain carot
1. April 2016 14:27

Wie wärs wenn ihr das nicht zu sehr auf eine persönliche Ebene hebt?

MontyRunner
1. April 2016 14:11

Tja, ich könnte mich jetzt erklären, aber irgendwie riecht es an meinem Bein nach Katzenpisse. Deswegen male ich für Dich ein Bild. Stelle Dir eine Faust vor. Aus dieser erhebt sich ein Finger Deiner Wahl. Vermutlich ahnst Du, welchen ich wählen würde. Nur für Dich.

1. April 2016 12:28

Nichts “”und””, Monty! Ehrlich … O:)Ich finds klasse, wenn man zu seinen Überzeugungen steht und nicht müde wird für sie einzutreten. Bitte mehr davon! Es gibt jetzt schon wieder vier Postings danach. Komm, brings nochmal, damit es auch ja jeder lesen kann! =)

Gillian Seed
1. April 2016 11:25

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MontyRunner
1. April 2016 11:18

Na und?

1. April 2016 10:44

Ja Monty, das sagtest Du bereits:””Das ist für mich ein ganz glasklarer Fall von Wayne.””Aber gut, dass Du das nochmal zur Sicherheit klarstellst, mir war nämlich noch nicht so ganz klar, wie Du das denn gemeint hast.

MontyRunner
1. April 2016 9:34

Diese Social Media Selbstdarstellungsnummer geht mir ziemlich auf den Zeiger. Nach oberflächlicher Betrachtung geht mir das Jobschicksal dieses Mädchens total am Arsch vorbei.

ChrisKong
1. April 2016 8:42

Reichlich kleinkariert. Ist ja bei den Amis irgendwo traurige Realität, dass ein Job nicht ausreicht. Aber das Wort Verhältnismässigkeit existiert dort schon länger nicht mehr.

Fuffelpups
31. März 2016 23:28

[quote=Nightrain]

“”(Ich gehe mal davon aus, das es eine nicht jugendfreie Tätigkeit ist, also von webcam oder tabledance bis hin zu Begleitservice wäre alles möglich)””

o.O … Alter, Du hast echt Probleme … *kopfschüttel*

[/quote]Es waren wohl unter anderem Fotoshootings.https://twitter.com/alisonrapp/status/696148368003698688

Takeda44
31. März 2016 22:53

Das echte Problem wird verkannt: Sie steht sinnbildlich für die heutige USA, wer nicht super-reich geboren wurde hat Schulden, muss irgend etwas abbezahlen und mit nem mikrigen Lohn wird man wohl niemals aus den roten Zahlen herauskommen. Ich sage nur: failed by birth! Ist jetzt Nintendo auch noch an der sozialen Misere der USA schuld? Zur Erinnerung: Wen kümmert’s, dass Nintendo bei Foxconn billig produziert – machen doch alle (Apple, Sony, etc.) – Geiz ist geil!

31. März 2016 21:49

Aber echt, mit manchen geht hier echt die phantasie durch, reicht doch schon das der Nebenjob bei nen anderen Entwickler ist oder er generell nicht angemeldet war. Das du hier in Dt. jeder Nebentätigkeit angeben musst war mir aber klar. Dass das bei den Amis genauso ist war mir aber neu. Wiedem auch sei, das fräulein mal durchgegoogled und die Bildersuche zeigte eine recht sympatisch wirkende junge Dame, würde ich schon fast als Verlust für Nintendo bezeichnen.

31. März 2016 21:30

“”(Ich gehe mal davon aus, das es eine nicht jugendfreie Tätigkeit ist, also von webcam oder tabledance bis hin zu Begleitservice wäre alles möglich)””o.O … Alter, Du hast echt Probleme … *kopfschüttel*

captain carot
31. März 2016 21:24

[quote]Update #2 – 11:00 pm: Rapp has responded to Nintendo’s statement on Twitter, admitting to “moonlighting under a fake name, and with no real identifiers” in order to pay off student loans. It’s unclear what the job was or why Rapp used a fake name.[b]She claims moonlighting is allowed at Nintendo, despite Nintendo previously saying her second job was in “conflict with Nintendo’s corporate culture.” (Nintendo has not responded to my request for clarification on this policy.) It’s possible the specifics of the job were a problem for Nintendo, but we don’t know for sure. Again, Rapp hasn’t disclosed what the second job was.[/b]In the midst of the harassment, Rapp said Nintendo “stripped” her of spokesperson status in the company and moved her away from product management on games. In her words, the company “looked at her tweets” and “decided [she] wasn’t a good representative of the company.” Rapp said Nintendo took issue with several tweets, including ones about her controversial college essay from 2011 and a public Amazon wish list that fans could buy products from, including clothing.“The amount of obsession it must take to dig up old tweets, find addresses, link me to anon things not related to games is NOT. NORMAL,” she said. “ […] Do u honestly think that without GG’s attacks, the ‘lateral move’ and the obsessive privacy digging would have happened?”[/quote]Moonlighting=Nebenjob.Interessant wäre an der Stelle und nach den beiden Aussagen also nur, ob der Nebenjob nun in Konflikt stand oder nicht.

WNxKraid
31. März 2016 20:35

Ich würde mal sagen, da kommen mehrere Faktoren zusammen, welche die Frau für Nintendo als nicht mehr tragbar einstufen.1. der nicht gemeldete Nebenjob2. die Art des Nebenjobs, die “”nicht vereinbar mit der Firmenphilosophie”” ist.(Ich gehe mal davon aus, das es eine nicht jugendfreie Tätigkeit ist, also von webcam oder tabledance bis hin zu Begleitservice wäre alles möglich)3. ihre in sozialen Netzwerken geäußerten kontroversen Ansichten zu bestimmten Themen.Auch wenn die in Wahrheit weit weniger schlimm ausfallen als sie in der Hetzkampange jetzt aufgebauscht wurden.Da wird schnell mal eine Analyse der Japanischen Hentai/Loli/Etchi Kultur zur Befürwortung von Pädophilie.Klar das Nintendo da handeln muss, sonst sind sie die nachsten denen sowas angedichtet wird und das wäre dann wirklich der Supergau.

shifu
31. März 2016 19:59

Hä?Da wurde jemand gefeuert wegen Vertragsbruch. Das hatte ich soweit noch verstanden. Dann sind da noch “”Männerrechts-Aktivisten””, die sich für Brustgrößen interessieren und deshalb die Mitarbeiterin von Nintendo gemobbt haben obwohl diese damit eigentlich nicht wirklich etwas zu tun hatte. Und weil Sie sich nicht öffentlich dazu äußert ist für Nintendo die Sache so in Ordnung und gelegen. Weil das eine mit dem anderen nichts zu tun hat, oder?Also ich soll jetzt irgendwie was negatives mit Nintendo in Verbindung bringen. Ich weiß aber irgendwie nicht genau was …

moshschocker
31. März 2016 19:30

Manchmal gibts News…….

Skywalker2912
31. März 2016 18:27

Nintendo ist einfach ein…..

MontyRunner
31. März 2016 17:55

Das ist für mich ein ganz glasklarer Fall von Wayne.

APT
APT
31. März 2016 17:56

Und jetzt recherschieren wir das ganze nochmal vernünftig. Andere seiten haben das ganze doch im grunde schon für euch aufbereited. Ihr müsst es nur noch übersetzen.Ich teile zwar Frau Rapp’s ansichten in vielerlei hinsicht überhaupt nicht, aber trotzdem hätte ich mir von Nintendo mehr rückhalt für ihre angestellte gewünscht. Die art und weise wie sie für Nintendo’s entscheidungen als Sündenbock herhalten musste und jetzt einfach abgesägt wurde ist einfach nur unschön… vor allendingen wenn man bedenkt was die Frau (und ihre Familie) in den letzten monaten alles über sich ergehen lassen musste.

SxyxS
31. März 2016 17:43

[quote=Kiskeru]

Wäre interessant zu wissen was der zweitjob war.

Es ist eine gängige Klausel, dass man ohne Erlaubnis keiner anderen Beschäftigung nachgehen darf.
Verstehe daher nicht was der Wirbel soll. Es sieht für mich mehr nach vertrauensbruch seitens Mitarbeiter aus.

Der letzte Absatz macht irgendwie keinen Sinn. Weil sie sich nicht aufgeregt hat, soll es Nintendo gelegen gekommen sein? Wo genau ist da ein Zusammenhang?

[/quote]Falls der letzte Absatz nicht mittlerweile korregiert wurde macht er für mich Sinn,denn so weit ich ihn verstehe,war sie eben doch sehr aktiv im Netz unterwegs.Immerhin hat es was gutes:So können sich die Vollspacken aus Feministen u Männerrechtsaktivistinnen dank diesem Fall die Augen ggseitig auskratzen.

Lofwyr
31. März 2016 17:34

Könnte man das Wort “”Männerrechts-Aktivisten”” nicht durch “”Vollspacken”” ersetzen?

Tokyo_shinjuu
31. März 2016 17:19

Seh es wie Kiskeru.Ohne Erlaubnis des Arbeitgebers ist ein Zweitjob Kündigungsgrund.Hätte an Nintendos Stelle nicht anders gehandelt.

From Beyond
31. März 2016 17:08

Wurde sogar im lokalen Radio bei mir thematisiert. Da ging es aber angeblich um ihre Tattoos und Piercings. Oderist das was anderes?

Kiskeru
31. März 2016 16:53

Wäre interessant zu wissen was der zweitjob war.Es ist eine gängige Klausel, dass man ohne Erlaubnis keiner anderen Beschäftigung nachgehen darf.Verstehe daher nicht was der Wirbel soll. Es sieht für mich mehr nach vertrauensbruch seitens Mitarbeiter aus.Der letzte Absatz macht irgendwie keinen Sinn. Weil sie sich nicht aufgeregt hat, soll es Nintendo gelegen gekommen sein? Wo genau ist da ein Zusammenhang?