Advance Wars – im Klassik-Test (GBA)

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Noch komplexer wird es durch die Gebäude: In manchen Missionen müsst Ihr eine bestimmte Zahl Städte besetzen, zudem erholen sich dort Truppen schrittweise. Jeder einverleibte Ort bringt wertvolle Credits ein, die Ihr in Fabriken in die Herstellung frischen Kriegsgeräts investiert. Die wichtigste Struktur aber ist das Hauptquartier: Wird es vom Feind besetzt, folgt das Game Over – eine Metho­de, schnell zu verlieren, aber ebenso flott in scheinbar auswegloser Situation zu einem Sieg zu kommen. Und Geschwindigkeit zählt: Nach jeder er­folg­reichen Mission wird Eure Leistung abgerechnet und in bare Münze umgewandelt. Mit der schaltet Ihr Einzel- und Mehrspielerkarten frei, die Ihr für einen Highscore und die Ver­besserung Eures Ranges abarbeitet.

In der Kampagne kämpft Ihr Euch hingegen durch eine lange Story, wobei Ihr in die Rolle diverser Offiziere der ‘Oran­ge Star’-Armee schlüpft – bei seltenen Verzweigungen in der Missionsabfolge stehen mehrere Haupt­leute zur Wahl. Neben ihrem Geplapper unterscheiden sich die Cha­raktere in einer individuellen Fähigkeit, die Ihr bei gefüllter Special-Leiste taktisch klug einsetzen dürft. Jüngling Andy kann z.B. sämtliche Einheiten auf dem Feld zu 20 Prozent reparieren, das vorlaute Mädel Sami besetzt mit ihren Truppen Städte in kürzerer Zeit.

Strategen, die auch mal gegen menschliche Intelligenz antreten wollen, kommen ebenfalls nicht zu kurz: Neben einem Multiplayer-Modus, in dem Ihr den GBA nach jedem Zug weiterreicht, dürft Ihr auch bis zu vier Geräte miteinander vernetzen. Habt Ihr nur ein Modul zur Hand, ist die Link-Variante allerdings mit nur einer einzigen verfügbaren Karte stark eingeschränkt. Genügt Euch die Masse von über hundert clever ausgetüftelten Missi­onen bzw. Karten nicht, könnt Ihr den Editor ausprobieren: Hier bastelt Ihr auf simple Weise individuelle Schlachtfelder zusammen, von denen sich drei auf das Modul speichern lassen. Anschließend verwendet Ihr sie für eine Multiplayer­runde oder schickt sie über Link-Kabel einem Kumpanen.

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MontyRunner
12. November 2020 8:09

Snake, der alte Romantiker!comment image

Fuffelpups
12. November 2020 4:08

Der Dating-Aspekt lässt sich bei der Wars-Serie halt schlecht umsetzen ;D

Otacon: Snake… Do you think love can bloom, even on a battlefield?
Snake: Yeah, I do. I believe at any time, any place, people can fall in love with each other.

Rudi Ratlos
11. November 2020 10:58

Der Dating-Aspekt lässt sich bei der Wars-Serie halt schlecht umsetzen ;D

Seppatoni
10. November 2020 12:54

Im Gegensatz zu Fire Emblem konnte mich die Wars-Serie begeistern und auf GBA wie auch auf dem 3DS stundenlang an die Konsole fesseln. Schade, dass die Wars-Reihe nicht die selbe Aufmerksamkeit bekommt wie FE.

Rudi Ratlos
10. November 2020 11:39

Teil 1 & 2 damals in der Berufsschule via Emulator gespielt, die restlichen dann auf dem DS im Original – tolle Serie, auch wenn der düstere Ableger nicht so recht zum Rest passen will.

bad_conker
10. November 2020 11:07

War neben Fire Emblem mein GBA Lieblingstitel. Würde mir da auch eine Switch-Version für wünschen

Mayhem
9. November 2020 12:01

Habe viele schöne Stunden damit verbracht.