Aggressive Inline – im Klassik-Test (GC)

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Geduld, junger Skater: Wäh­rend sich PS2-Inliner bereits Ende Juli bei allerlei waghalsigen Stunts die virtuellen Knochen brechen konnten, mussten Game­cube- und Xbox-Trend­sportler etwas länger Nägel kauen – nun ist Aggressive Inline aber auch für ihre Konsolen erhältlich.

Statt wie beim offenkundigen Vorbild Tony Hawk am Outfit Eures Fahrers herumzufummeln, wählt Ihr einen der vorgegebenen Rollschuh­artisten (neben einem Dutzend echter Profis stehen erfundene Minirock-Hotties oder erst freizuspielende Skurri­litäten wie Taucher und Statuen parat) und startet die Karriere: Über 30 Auf­gaben pro Szenario harren ihrer Erfüllung – sie rangieren von schlichten Punkte- oder Trick­­vor­ga­ben bis zu aufwändigeren Manövern, durch die Ihr z.B. geheime Abschnitte zugänglich macht. Erfreulicherweise piesackt Euch dabei kein festes Zeitlimit, Ihr könnt solange herumrollen, bis Ihr durch zu viele Stürze eine Art Ener­gieleiste aufgebraucht habt. Da Ihr mit Euren Inlinern flexibler seid als mit einem Rollbrett (das ja schließlich nicht fest an Euren Beinen klebt), könnt Ihr neben den üblichen Flips, Spins und Grabs auch ein paar besondere Tricks zum besten geben: Um­herste­hende Laternenpfähle oder herabhängende Äste nützt Ihr zu schwungvollen Rotationen, niedrige Mauern werden kurzerhand mit einem Salto überwunden. Damit Eure Lieb­lingstricks besser gelingen, erlangt Euer Fahrer auf Dauer eine persönliche Note: Je öfter Ihr eine bestimmte Aktion ausführt, desto geübter werdet Ihr darin.

Das Rollschuhabenteuer führt durch ausladende Szenarien wie Hollywood-Studios, Vergnügungs­parks, ein Flugfeld oder ein Mu­seum. Während Gamecube-Inliner auf denselben sieben Schau­plätzen wie ihre PS2-Kollegen antreten, erfreuen sich Xbox-Sportler an einer zusätzlichen Spielwiese: Auf der Microsoft-Konsole treibt Ihr auch noch innerhalb eines Zoo­­geländes Euer trendiges Un­wesen.

Wem das nicht genügt, der kann sich in einem flexiblen Editor eigene Skate­parks basteln oder im Splitscreen gegen einen Kumpel antreten: Neben gewöhnlichen Wettkämpfen um die höchste Punkt- oder Trickzahl gibt’s auch alternative Disziplinen wie das Aufspüren von Ostereiern oder die Suche nach Papa­geien.

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