BDFL Manager 2007 – im Klassik-Test (360)

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Ein Trainer hat’s nicht leicht: Vergangene Saison schwebte HSV-Coach Thomas Doll noch im siebten Fußball-Himmel, dieses Jahr sieht’s dank Champions-League-­Pleiten und Bundesliga-Kellerplatz ganz anders aus. Mit dem BDFL Manager 2007 habt Ihr die Möglichkeit, dieses Wechselbad der Gefühle am eigenen Leib zu erfahren.

Wählt Euer Dream-Team aus und führt es im Karriere-Modus an die ­Tabel­lenspitze. Die Auswahl ist groß: Deutschland, Frankreich, Niederlande, Portugal, England, Schottland, Italien, Spanien – von der ersten bis zur dritten Liga ist alles dabei, was Fußballer-Herzen höher schlagen lässt. Auch originale Spielernamen verwöhnen den pedantischen Fan; auf Lizenz-Trikots müsst Ihr allerdings verzichten. Die Mannschaftsdaten ­basieren auf August 2006, ganz korrekt sind sie mittlerweile nicht mehr: Ljuboja beim VfB Stuttgart? Diesen Missstand könnt Ihr beheben, indem Ihr online aktuelle Daten runterladet.

Ausgehend von Eurer Mannschaftswahl hegt das Management unterschiedliche Ansprüche: Beim erfolgsverwöhnten FC Bayern wird die Europapokal-Qualifikation vorausgesetzt, in Aachen ist man (trotz des derzeitigen Höhenflugs) mit dem Klassen­erhalt zufrieden.

BDFL Manager 2007 macht virtuellen Trainern den Einstieg leicht: Spielt Ihr im normalen Schwierigkeitsgrad, könnt Ihr die Qualitäten Eurer Kicker dank einer Bewertungsleiste sofort einschätzen. Im Experten-Modus müsst Ihr dagegen einzelne Spieler-Attribute genau im Auge behalten und zudem Beobachter einsetzen. Zusätzlich bestimmt Ihr am Anfang noch das Hilfs-­Personal: Dann übernimmt der ”BDFL Manager” automatisch kleinere Aufgaben für Euch, trainiert die Ledertreter selbstständig oder wirbt um Sponsorengelder.

Mit den Schultertasten schaltet Ihr durchs komplexe Menü: Tätigt Spieler-Transfers, ändert die Aufstellung, baut das Stadion aus oder informiert Euch via E-Mail-Posteingang über die Vorgänge im Verein.

Die Matches lasst Ihr vom Computer simulieren oder schaut sie Euch in 3D an. Während des Spiels sind Eure taktischen Möglichkeiten begrenzt: Ihr wählt aggressive oder defensive Spielweise, ändert die Aufstellung oder nehmt Auswechslungen vor. Ungeduldige Naturen lassen die Bolzerei schneller ablaufen.

Optisch ist der Manager schlicht, aber übersichtlich gehalten: Die Spieler erkennt Ihr nur schwer wieder, stets eingeblendete Namen verschaffen aber Klarheit. Auf der Xbox 360 sieht’s logischerweise einen Tick ­besser aus. Nach dem Spiel ergötzt Ihr Euch an Highlights oder studiert aktuelle Fußballnachrichten. Nett: ­Videoschnipsel wie z.B. die Pressekonferenz, in welcher Ihr der Medienwelt vor­gestellt werdet, sorgen für authen­tisches Flair.

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