Blast Brigade vs. the Evil Legion of Dr. Cread – im Test (Xbox Series X)

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Als Agententrupp hat man es nicht leicht: Die Blast Brigade will dem schurkischen Dr. Cread das Handwerk legen, doch der schießt die Gruppe einfach über seiner Insel ab. Nach der unsanften Landung macht sich Jeff Jefferson (Typ ”blonder Held ohne Hirn”) zu Fuß Richtung Fiesling-Festung auf und sammelt dabei Mitstreiter mit hilfreichen Talenten ein.

Wer sich von dieser kurzen Beschreibung und mehr noch von der dazugehörigen bunten Comic-Optik eher an Austin Powers denn James Bond erinnert fühlt, liegt nicht so verkehrt: Die Handlung setzt ihre Klischees humorvoll in Szene, aber lasst Euch nicht täuschen – das Abenteuer ist deshalb kein Kinderspiel. Denn unter der launigen Hülle findet sich ein ausgewachsenes Metroidvania mit erstaunlich großer Welt und viel Abwechslung. Neben Hüpfpassagen und Kanonenfutter-Feinden begegnen Euch auch mal klug gemachte Rätsel und natürlich ­Bosse, die ganz schön was auf dem Kasten haben. Da trifft es sich gut, dass Jeff und seine Kollegen mit der Zeit neue Aktionen lernen und jeder spezifische Fähigkeiten hat: Um Granaten zu werfen, per Greifhaken sonst unerreichbare Plattformen zu erklimmen oder an Magnetleitungen zu gleiten, könnt Ihr den aktiven Held per Knopfdruck wechseln, sobald er zu Eurem Team gehört. Das mag sich nicht originell anhören, ist aber als Gesamtpaket fein poliert und spielt sich prima, kann aber auch stressen. Da es kaum Heil­items gibt und zur Verbesserung benötigte Objekte gerne gut versteckt sind, müsst Ihr viel erkunden und behutsam agieren, damit Euch nicht nach weiten Wegen oder ausgerechnet bei Ober­motzen die Puste ausgeht.

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