Defense Grid 2 – im Test (PS4/XOne)

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Nach fünf Jahren kehrt einer der ersten auf Konsole erhältlichen Tower-Defense-Titel zurück. Defense Grid 2 ist konservativ und verzichtet auf Mätzchen: Vom sparsamen Einsatz einer Superwaffe abgesehen habt Ihr keinen Einfluss auf die Offensive, stattdessen baut Ihr Türme auf, um Gegner abzuwehren oder auf für Euch günstige Wege zu lenken. Die lästigen fliegenden Einheiten von Teil 1 wurden gestrichen, im Gegenzug gibt es neue Turmtypen, kooperative und Duell-basierte Mehrspieler-Varianten sowie jede Menge einstellbare Parameter, um die 20 Levels mehr oder weniger knackig zu gestalten. Unterm Strich kommt ein klar überdurchschnittlicher Taktik-Happen heraus, auch wenn der knackige Preisaufschlag zum Original nicht nachvollziehbar ist.

Ulrich Steppberger meint: ”Weniger ist mehr” trifft hier doppelt zu: Die nüchterne Auslegung des Tower-Defense-Konzepts ohne Gimmicks finde ich angenehm, bei der stimmigen, aber mitunter zu kleinteiligen Optik hätten schlichtere Formen der Übersicht aber gut getan. Trotz allerlei Level-Modifikationen und Mehrspieler-Modi wirkt Defense Grid 2 angestaubt und wenig fortschrittlich: Wer das Original mochte, der freut sich darüber – neue Fans wird die Serie aber kaum gewinnen.

Traditionelle Tower Defense – gut, aber fast identisch zum ersten Teil.

Singleplayer7
Multiplayer
Grafik
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