Devil May Cry – im Klassik-Test (PS2)

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Ganz besonders coole Monsterkiller befördern die untoten Gesellen mit einem Schwerthieb in die Luft und geben ihnen via Pistolenfeuer den Rest. Im Verlauf des 23 Missionen umfassenden Abenteuers ergattert Ihr wei­tere Wummen (u.a. Granatwerfer und Bolzen­schuss­gerät) sowie magische Power-Ups für Schwert bzw. Handschuhe.

Da in Dantes Adern dämonisches Blut fließt, kann er sich auf Tastenkommando kurzzeitig in ein Wesen der Finsternis verwandeln. In dieser Gestalt bewegt sich der weißhaarige Held beispielsweise schnell wie der Blitz, schwebt über den Köpfen der Feinde und verschießt Energiesalven oder beschwört mit einem Faustschlag auf den Boden eine alles vernichtende Feuerwalze. Voraussetzung ist jedoch, dass Ihr diese Fähigkeiten vorher an speziellen Punkten gekauft habt: Als Zahlmittel dienen rote Orbs, die Ihr verteilt in den Levels oder nach dem Ableben eines Gegners findet. Neben den roten Varianten stoßt Ihr ab und an auch auf grüne Steine, die verloren gegangene Energie wieder auffrischen. Darüber hinaus erweitert Ihr mit weiteren Items die Lebensleiste oder verschafft Euch zusätzliche Credits, die Euch nach dem Ableben einen neuen Versuch bescheren.

Devil May Cry ist im Gegensatz zu Horror-Abenteuern wie Resident Evil oder Alone in the Dark: The New Nightmare in knapp zwei Dutzend Einzelmissionen aufgeteilt. Je nach Auftrag schlitzt und ballert Ihr Euch zwischen einer und fünfzehn Minuten durch Horden von Dämonen. Je nach Kampfstil und Dauer erhaltet Ihr am Ende eine Bewertung: War Eure Leistung besonders stilvoll, hagelt es Bonuspunkte, die Ihr wiederum in neue Special-Moves investieren könnt.

Und so metzelt Ihr Euch u.a. durch prächtig ausstaffierte Hallen, erforscht modrige Verliese, beweist Euer Können in wenigen halsbrecherischen Sprungpassagen, meistert einige Tauchabschnitte und erledigt dicke Zwischengegner wie z.B. eine feurige Vogelspinne, einen Blitze verschießenden Riesenraben sowie einen besonders flinken fliegenden Teufel – für ordentlich Abwechslung ist gesorgt!

Wer über eine ausgewachsene Surround-Anlage zockt, erfreut sich an räumlicher Musik, krachenden Explosionen und spritzigen Soundeffekten.

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Spacemoonkey
27. November 2020 11:24

der screenshot da oben ist der hammer. so dürfte es auf ps1 aussehen

Lincoln_Hawk
25. November 2020 21:52

Teil 5 ist einfach nur Top ?

Rudi Ratlos
25. November 2020 9:07

Teil 1 war der Knaller, Teil 2 aufgrund des Henry – Ernst – GP – Videos (RIP) zumindest legendär, Teil 3 sogar besser als Teil 1. Ab Teil 4 war dann ein wenig die Luft raus, DmC war hingegen wieder super. Von Teil 5 hab ich bisher nur die Demo gespielt, scheint ja auch wieder besser zu sein.

captain carot
24. November 2020 22:58

Auf seine Art tatsächlich ein Meilenstein. Zu der Zeit gab es nicht wirklich was vergleichbares. Dummerweise konnte der an sich solide zweite Teil nicht mal ansatzweise mithalten und der dritte Teil mag objektiv besser sein, war aber nicht mehr so frisch und Dante Junior ab und an doch etwas nervig

Max Snake
24. November 2020 22:06

Der beste Teil der Serie bleibt,
DmC: Devil May Cry. Haare hin, Haare her.

Hängt ein gewisses Erwartungen ab und sich einlzuassen.

Steffen Heller
Redakteur
24. November 2020 21:54

Danke für den Hinweis. Ist natürlich ein Top-Spiel für die PS2 – und für mich einer der Gründe gewesen, mich in die PS2 zu verlieben. 🙂

FirePhoenix
24. November 2020 20:31

Überall seht PS statt PS2 (Titel, Detailkasten) ?!?!?
Nur im letzten Satz der Meinung nicht.

FirePhoenix
24. November 2020 20:30


Jo, bin ich bei dir. Teil 2 war ja leider nicht so doll. Teil 3 war wieder ok, aber wie Teil 1 wurde es nie mehr. Ist halt was neues. So isses bei allen Serien, sei es The Last of us, Horizon und und und… der erste Teil ist was neues und hat für immer was ganz besonderes.

Max Snake
24. November 2020 16:58

Mein Weihnachten Geschenk 2001.

Coolste Charakter der Videospiel bring die Gegner zum weinen. Mein Teenie mit Dante als Vorbild zu nehmen war doch eher zu unrealistisch. xD

Ein Hardcore Sytle Action von Hediki Kamiya und Shinji Mikami.

Tokyo_shinjuu
24. November 2020 16:48

Das erste Devil May Cry hat mich damals sowas von abgeholt, sei es das Gameplay, Artstyle oder die übertrieben cool dargestellten Charaktere.
Das Teil war einfach ein Brett, leider schlampig angepasst für uns Europäer.

Danach hat mich kein DMC Teil mehr sooo gepackt.

ghostdog83
24. November 2020 16:25

Mit der Reihe bin ich nie warm geworden. Ninja Gaiden war mir da lieber.

Steffen Heller
Redakteur
24. November 2020 16:22

Dante hat mir die Angst vor ergrauten Haaren genommen, dafür sag ich: “Danke!”