Everybody 1-2-Switch! – im Test (Switch)

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Fast heimlich und verschämt wirft ­Nintendo den Nachfolger der zum Konsolenstart erhältlichen Party­spiel/Tech-Demo-Mischung 1-2-Switch! in die Läden. Der setzt erneut auf Multiplayer-­Minispiele, für Solisten wird wenig geboten. Per Joy-Con dürfen bis zu acht Spieler ran, nutzt Ihr die per QR-Code hergestellte Verbindung zu den Smartphones der Mitspieler, können sogar 100 Leute mitmachen. Entsprechend sind viele der Minispiele gruppenbasiert, allerdings treten auch in denen immer wieder mal ein­zelne Personen direkt ­gegeneinander an.

Dabei führt der pferdeartige Moderator Horace durch die Herausforderungen. Ihr entscheidet Euch für die grobe Länge eines Matches, dann werden nach und nach Minispiele ausgewählt. Mal pustet Ihr Ballons auf, mal werft Ihr Ninjasterne oder wehrt ­diese ab, mal messt Ihr Euer Allgemeinwissen bei einem kleinen Quiz. Ihr gebt vorher an, ob Ihr Euch frei bewegen könnt oder ob das eher schwierig ist – manch ein Minispiel verlangt einen gewissen Körpereinsatz. Das ist schon unterhaltsam, allerdings fallen manche Spiele so kurz aus, dass die Erklärung fast länger dauert als das eigentliche Match. Eine übergreifende Struktur à la ­Mario Party gibt es nicht – das kann man als Vor- oder Nachteil sehen. Mit 17 Minispielen, von denen 12 auch per Smartphone gespielt werden können, ist der Umfang überschaubar, sie bieten aber verschiedene Variationen. Grafisch setzt Everybody erneut vor allem auf Bilder und Videos mit echten Menschen, anstatt Pixel- oder Renderfiguren – das sieht man auch nicht mehr allzu oft.

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