Grind Session – im Klassik-Test (PS)

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Meinung & Wertung

Colin Gäbel meint: Wer schon Tony Hawk durch die Half-Pipe gescheucht hat, wird mit Grind Session keine Probleme haben. Der Titel sieht dem Bestseller nicht nur zum Verwechseln ähnlich, sondern steuert sich auch beinahe gleich. Das ist zwar in Ordnung, doch mangelnde Innovation und eintönigere Kurse verweisen die Sony-Skaterei klar auf den zweiten Platz. Gut geklaut ist das Ganze aber allemal: Die acht Strecken motivieren Euch mit zahlreichen Geheim­abschnitten, und die Jagd nach neuen, punkteträchtigen Combos lässt Euch immer wieder zum Joypad greifen. Nicht zuletzt durch den trashigen Punk­-Soundtrack (u.a. mit No FX, Sonic Youth und Black Flag) kommt gehörig Atmosphäre auf. Die Steuerung ist vorbildlich und gutmütiger als das Tony Hawk-Pendant: Während Skate­board-Neulinge mit den Grund­elementen schnell die ersten Erfolge feiern, wird auch altgedienten Profis dank zahlloser Kombinationsmöglichkeiten genügend spielerischer Tiefgang geboten. Die Idee mit dem ‘Skaters Eye’ hat mir gut gefallen, dafür vermisse ich einen Streckeneditor. Wer Tony Hawk nicht gespielt hat, kann bedenkenlos zugreifen – alle anderen sollten sich die Investition gut überlegen.

Gut abgeschaut: Tolle Trendsport-Simulation mit reichlich “Tony Hawk”-Anleihen – für Einsteiger wie Profis.

Singleplayer80
Multiplayer
Grafik
Sound
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4. April 2020 11:24

Hm, das kenne ich glaube gar nicht.
Zumindest kann ich mich nicht mehr daran erinnern.

Lincoln_Hawk
4. April 2020 11:21

Ja auch das hat echt Spaß gemacht
Sony