GT Pro Series – im Klassik-Test (Wii)

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Hinter GT Pro Series verbirgt sich ein Gran Turismo 1-Klon der besonders dreisten Sorte. Dies wäre für sich betrachtet nichts Schlimmes – das Problem ist vielmehr, dass wir das Ende des Jahres 2006 schreiben und sich das Rennspielgenre seit Mitte der Neunziger Jahre erheblich weiterentwickelt hat. Nicht mit uns, dachten die Programmierer von Ubisoft und schneiderten den Cel-Shading-Lizenzkarossen etliche fiktive Kurse auf den Leib, die hintereinander absolviert frappierend an die von Gran Turismo bekannten Cups erinnern: Einmal sind nur exotische Schlitten mit Heckantrieb zugelassen, das andere Mal müsst Ihr mit einem Honda-Minivan an den Start gehen. Jetzt noch ein paar kleine ­Lizenzprüfungen dazu – fertig!

Europäische Modelle sucht Ihr unter den gut 80 Vehikeln vergeblich, dafür gibt’s die typische Tuning-Riege von Nissan 350Z oder Skyline über den Subaru Impreza bis hin zum Toyota Supra. Die kurvenreichen Kurse laden zu ausgiebigen Drifts – was dank unspektakulärer, aber tadelloser Lenkrad-Steuerung klasse funktioniert. Das Plastik-Accessoire, in das Ihr die Wii-Fernbedienung hineinsteckt, liegt dem Spiel übrigens bei. Via Split­screen tragt Ihr an nur einem Wii ­sogar Vierspieler-Rennnen aus.

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