Harvest Moon: A Wonderful Life – im Klassik-Test (GC)

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1996 erschien mit Harvest ­Moon auf dem SNES die erste Bauernhof-Simulation. Dank zuckersüßem Spielprinzip gepaart mit einer fantasievoll-romantischen Geschichte gewann Natsumes Erfolgsgarant ­viele Neulandwirte für sich. Diverse Nachfolger auf dem Game Boy, N64 und der Playstation vergrößerten den Kreis der geruhsamen, jedoch hart ackernden Bauern-Konsoleros. Auf dem Cube erlebt Ihr das Farmerleben nun erstmals in 3D und anstatt ­Sprites bevölkern Polygone die idyllische Landschaft. Doch auch Vielecke haben Gefühle: Denn der größte Wunsch Eures Vaters war, ein geruhsames Leben auf seiner Farm zu verbringen – jedoch verstarb er und so übernehmt Ihr seinen Hof samt Habe. Euer Ziel: Tiere wie Kühe, Pferde, Ziegen und Gänse auf artgerechte Weise zu halten und züchten, Grünzeug wie Gemüse anzupflanzen und zu verkaufen sowie schlussendlich eine Familie zu gründen.

Meist beginnt Euer Tag morgens um 5.30 Uhr. Danach heißt es Kühe melken sowie Hühner füttern und dabei dank zärtlicher Pflege und liebevollem Umgang das Vertrauen der Tiere zu gewinnen. Auch die gehaltvolle Kommunikation mit den teils seltsamen Bewohnern gehört zum A und O Eures Tagesablaufs. Gebt etwa dem pelzigen Obdachlosen ruhig mal ein bisschen Geld oder betört die Dorfmädels mit herrlich duftenden Blumen. Auch Van, der reisende Handelsmann, wird zu einer wichtigen Bezugsperson für Euch. Da er sich bloß zweimal pro Jahreszeit blicken läßt, solltet Ihr immer genug Geld auf die Seite geschafft haben. Werkzeuge und Tiere ordert Ihr jedoch in modernen Zeiten simpel per Bestellung bei Eurem Ziehvater Takakura. Dieser hinterlegt Euch auch das verdiente Geld für den Milch- wie Gemüseverkauf. Ferner stellt Ihr kurzerhand einen Marktstand in der Dorfmitte auf und verkauft dort nützliche Utensilien. Berücksichtigt außerdem beim Getreideanbau Jahreszeiten wie Bodenqualität, bergt Schätze, geht Angeln, plaudert mit Wald-Wichteln, amüsiert Euch in der Kneipe und ladet GBA-Kumpels über Linkfuntion ein.

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