Looney Tunes Basketball – im Klassik-Test (SNES)

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Manche Ideen sind genial, aus Inspiration geboren und von der Muse ins Leben geküßt. Andere Ideen kommen aus Marketing-Abteilungen von Spieleherstellern, verursachen dem Tester Gähnbedürfnisse und dem Einzelhandel neue Staubfänger. Daß knuddelige Comicfiguren in Verbindung mit Sportspiel-light-Kreationen nicht unbedingt zu Spaß-Granaten führen müssen, bewies unlängst Konamis ACME-Wettkampf der sonst so unterhaltsamen Tiny Toons fürs Mega Drive. Für Jump’n’Run-Liebhaber zu sportlich, für Sportler zu simpel – in diese Falle wollte Sunsoft nicht tappen. Bei Looney Tunes Basketball versammeln sich klassische Warner-Trickfiguren auf dem Basketballfeld. Bugs Bunny, Daffy Duck & Co. als Konkurrenz für die Superstars von NBA Jam?

Im Hauptmenü stellt Ihr nicht nur die Schwierigkeit in zehn Stufen ein. Der Cartoon-Charakter des Korbspektakels ist in fünf Stufen regelbar. Bei niedrigem Scherz-Level sind ernsthafte Sportspieler vor skurrilen Intermezzi weitgehend sicher. Je höher der gewählte Grimassengrad, desto öfter greifen die Akteure in die Slapstick-Trickkiste.

Gespielt wird zwei gegen zwei. Wir wählen unter insgesamt acht Figuren die Comic-Charaktere unseres Vertrauens. Der Putzigkeit sollte nicht Euer alleiniges Augenmerk gelten; jeder Held hat unterschiedliche Stärken in den Kategorien Abwehr, Tempo, 3-Punkt-Distanzversuche, Wurfstärke und Ausdauer. Für optimalen Spielspaß habt Ihr einen Freund zur Hand; notfalls kann Eure zweite Spielfigur vom Computer gesteuert werden. Die Menüeinstellung »Follow Mode off« bewirkt, daß man automatisch den Spieler kontrolliert, der in Ballbesitz ist. Multiplayer-Adapter werden berücksichtigt, aber nicht die Vorlieben von Liga-Fans. Der müde Alibi-Turnier-Modus, bei dem man der Reihe nach auf zufällige Gegnerkon­stellationen trifft, hat nicht mal ein Paßwort.

Bei der Steuerung werden am häufigsten die Knöpfe fürs Passen und Werfen beansprucht. Hat der computergesteuerte Mitspieler den Ball, könnt Ihr ihn durch Knopfdruck zu einem Paß zwingen. Mit den Links/Rechts-Buttons wird extraschnell gespurtet. Ein weiterer Feuerknopf dient zum Aktivieren der ”Extrawaffen”, doch jeder dieser Zaubertricks kostet wertvolle Energie.

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