Mario Kart: Super Circuit – im Klassik-Test (GBA)

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Als anno 1992 Super Mario Kart auf dem SNES erschien, stand die Videospielwelt Kopf: Es hagelte reihenweise Höchst­wertungen, fanatische ”Ma­rio”-Hasser liefen plötzlich mit Latzhose und roter Mütze herum und ganz nebenbei definierte das Nintendo-Modul eine neue Variante der Rennspiele – den Fun-Racer. Knapp ein Jahrzehnt und eine 3D-Episode (Mario Kart 64, N64) später, erlebt der SNES-Klassiker eine fulminante Wiedergeburt im Hosentaschenformat.
Doch der Reihe nach: Klempner Mario, sein Bruder Luigi, Affe Donkey Kong, Dinosaurier Yoshi und vier weitere Nin­tendo-Charaktere treten zum Renn­duell auf 20 verschiedenen Rund­kursen an. Jeder Fahrer verfügt über individuelle Stärken: Während Winzling Toad z.B. blitzschnell beschleunigt, glänzt der dicke Bösewicht Bowser mit hoher Endgeschwindigkeit.

Nach der Wahl Eures Lieblings und einer von drei Hubraumklassen geht’s ab auf die Pseudo-3D-Piste: Ihr startet als Schlusslicht und kämpft Euch Schritt für Schritt an die Spitze des achtköpfigen Fahrerfeldes. Dabei hilft nicht nur geschickter Einsatz von Gas, Bremse und Sprungknopf – auf den Strecken verteilt liegen glitzernde Kisten herum, die bei Berührung feine Extras spendieren. Mit grünen und roten (zielsuchenden) Koopa-Panzern attackiert Ihr die Kon­kurrenten, Bananenschalen bilden fiese Rutschfallen, ein Pilz sorgt für einen Turboboost, der Stern macht Euch unverwundbar, ein Blitz schrumpft die Gegner und via Geist werdet Ihr kurz­fris­tig unsichtbar. Im Gegensatz zum SNES-Vorbild dürft Ihr einzelne Koopa-Panzer hinten am Kart andocken und so als Schutzschild missbrauchen oder auf zurückliegende Fahrer schießen.
Gewinnt Ihr im ‘Championship’-Modus eine Liga, gibt’s als Anerkennung einen Goldpokal. Holt Ihr innerhalb einer Hubraumklasse vier Trophäen, öffnet sich eine weitere Liga mit vier zusätzlichen Strecken (u.a. der berühmte Regen­bogenkurs).

Wer sich in den drei Singleplayer-Modi (Championship, Arcade, Time Trial) ausgetobt hat, lädt bis zu drei Freunde zum Linkduell. Mit einem Modul stehen Euch nur Yoshi und vier Kurse zur Wahl, hat dagegen jeder Mitspieler eine Cartridge in der Konsole stecken, dürft Ihr Fahrer und Kurse frei bestimmen. Darüber hinaus lockt im Modul-Quartett der spannende Arenakampf.

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