Mario Slam Basketball – im Klassik-Test (DS)

0
467
Zurück
Nächste

Seite 1

Spiel:
Publisher:
Developer:
Genre:
Getestet für:
Erhältlich für:
USK:
Erschienen in:

Wer denkt, der beliebte US-Sport Basketball würde von muskelbepackten Zwei-Meter-Hünen dominiert, der irrt: Pummelige Klempner, strampelnde Minidinos, Prinzessinen auf Stöckelschuhen und watschelnde Pilzköpfe sind ab jetzt die B-Ball-Helden. Der Grund? Der ­Superstar der Videospiel-Welt, unser aller Mario, hat nach Funracer-, Fußball-, Tennis-, Rollenspiel-, Baseball-, und Puzzle-Ausflügen seine Liebe zur digitalen Korbjagd entdeckt und lebt diese auf dem DS aus – natürlich wie gewohnt in bonbonfarbenem Gewand und mit deftigem Itemeinsatz.

Bevor Ihr mit den Nintendo-Maskottchen auf Punktehatz geht, absolviert unbedingt das Tutorial – hier wird Euch die Stylus-Steuerung erklärt. Bis auf Bewegungskommandos via Digikreuz ist das Kontrollschema komplett auf den Touchpen ausgelegt: Je nach Richtung der Styluswischer werft oder passt Ihr, klaut Bälle, blockt gegnerische Würfe oder schirmt den Ball ab. Stift-Muffel dürfen zwar auf konventionelle Knopf-Kontrollen umstellen – dann bleiben Euch jedoch Feinheiten verborgen.

Auch auf dem Platz wandeln Yoshi & Co. abseits bekannter Basketball-Standards: Fouls werden nicht gepfiffen, eine Shot-Clock- oder Backcourt-Violation werdet Ihr ebenfalls nicht finden. Dafür sammelt Ihr auf Fragezeichenfeldern viele Münzen und Items auf. Während Letztere bei Angriff und Verteidung zur Eliminierung der Gegenspieler dienen, entscheiden aufgesammelte Goldtaler über Sieg und Niederlage: Landet Euer Ball nämlich im Netz, werden die Münzen auf die Standard-Punktzahl von 20 Zählern addiert – fleißige Sammler verbuchen beim Korberfolg schon mal gut und gerne 50 Punkte. ­Spielentscheidend können auch die Spezialdunks der Charaktere sein: Tippt zweimal ein ‘M’ auf den Touchscreen und Mario setzt zum Monsterdunking an.

Wer sich auf den über zehn Courts – die sich an klassischen Themen wie Spukschloss und Dschungel orientieren – ausgetobt hat, hortet in den ­Minispielen goldene Münzen oder fordert mit einem zweiten Modul ­einen Kumpel zum WiFi-Duell.

Zurück
Nächste