N3: Ninety-Nine Nights – im Klassik-Test (360)

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Lange machte sich Microsoft seit dem Xbox-360-Start als Publi­sher rar und überließ das Feld den Drittherstellern: Nach Dead or Alive 4, das Ende Januar erschien, herrschte in Sachen Software Funkstille beim Mega-Konzern aus Redmond. Jetzt wird die ­Offensive Richtung Weihnachten ­gestartet, den Auftakt macht ein weiteres Produkt aus Fernost – ­Ninety-Nine Nights. Schon bei der Ankündigung des Titels im Vorjahr spitzten Videospieler die Ohren: Schließlich ist N3 (so die offizielle Abkürzung) der erste NextGen-Titel, an dem Design-Ikone Tetsuya Rez Mizuguchi mitwirkte. Der Q-Entertainment-Boss übernahm ­allerdings nur eine Nebenrolle bei der Entwicklung und zeichnete für die Hintergrund-Story sowie die Inszenierung der Zwischensequenzen verantwortlich. Für die Thematik und den Spiel­ablauf ist dagegen der andere Kooperationspartner zuständig – die koreanische Firma Phantagram, im ­Wes­ten vor allem durch ihre Kingdom Under Fire-Serie bekannt.

Kein Wunder also, dass sich N3 sowohl stilistisch als auch vom Aufbau deutlich an Kingdom Under Fire und Koeis Dauerläufer Dynasty Warriors orientiert. Ihr steuert stets ­einen wackeren Kämpfer, der sich (fast) im Alleingang durch ganze Feindarmeen metzelt. Während die Vorbilder die Dauer-Action mit mehr oder weniger komplexen taktischen Versatzstücken ergänzen, bleibt N3 ­geradlinig und damit zugänglicher: Komplexere Aufgaben als ‘Erledige Trupp sowieso’ oder ‘Erreiche Schauplatz daunddort‘ erwarten Euch nicht, auch um KI-Mitstreiter müsst Ihr Euch wenig kümmern. Zwar werden einige Helden von zwei kommandierbaren Bogenschützen- oder Infanterietrupps begleitet, doch viel mehr als schmückendes Beiwerk sind sie nicht – der Erfolg eines ­Einsatzes steht und fällt allein mit Euren Aktivitäten.

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Max Snake
16. Dezember 2023 6:16

Nur die Demo gespielt. Teil II war der Tiefpunkt.

Rudi Ratlos
16. Dezember 2023 3:33

Wurde mit dem Spiel auch nicht wirklich warm, da sind die diversen DW-Teile und Ableger wesentlich unterhaltsamer.