Q.U.B.E.: Director’s Cut – im Test (Xbox One)

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Was ist Q.U.B.E.? Auf jeden Fall keine Versoftung des gleichnamigen Sci-Fi-Films von 1997. Sondern ein (für Konsoleros) neues Spiel aus England: Wie das berühmte Portal von Valve ist Q.U.B.E. ein Denkspiel aus Ego-Sicht, bei dem es darum geht, von einem Rätselraum zum nächsten zu gelangen. Und wie sein Vorbild setzt Q.U.B.E. auf einen sterilen Reinraum-Sci-Fi-Look. Ein wenig Inspiration des besagten Films steckt aber doch drin: Ihr befindet Euch inmitten einer rätselhaften Kubus-Struktur, die vermutlich durchs Weltall fliegt. Das legen zumindest die sporadisch auftretenden Funksprüche nahe. Vielleicht ist aber auch korrekt, was die andere, verstörte Stimme in den Äther plärrt: “Glaub ihnen nicht – du sollst gar nicht die Welt retten. Sie benutzen dich nur!” Was es mit diesem spannenden Wechselspiel auf sich hat, werdet Ihr im Verlauf der etwa vierstündigen Geschichte herausfinden…

Wir wollen uns aber auf die Rätsel-Mechaniken konzentrieren, die Euch das Spiel vorsetzt: Grundsätzlich verwendet Ihr nur Eure in mysteriösen Cyber-Handschuhen steckenden Hände: Ihr zeigt (wie in einem Ego-Shooter) auf bunte Blöcke, die im Level platziert sind – und auf Knopfdruck bewegen sich diese dann wie von Zauberhand: Gelbe Blöcke bilden Treppen, rote können in drei Stufen aus dem Boden gezogen werden, blaue funktionieren wie Trampolins. Dann gibt es noch pinke Schaltflächen, die Teile des Raums rotieren. Oder Kugeln, die mithilfe der Aktivierung der Blöcke in farbig markierte Gruben rollen müssen. Zwar erweist sich die Steuerung beim Zeigen auf besagte Blöcke als etwas ungenau (Ihr klickt öfter mal daneben) – da die Rätsel jedoch auf Nachdenken statt auf schnelle Reaktionen setzen, ist das kein Problem.

Wir waren erstaunt, wie geschickt Q.U.B.E. mit diesen Mechaniken spielt: In manchen Räumen könnt Ihr zum Beispiel Magneten an der Wand anschalten – und müsst die bunten herausziehbaren Blöcke dann in Kombination mit den Magnetkräften einsetzen. Oder Ihr kippt den gesamten, unter Glas befindlichen Boden eines Raums, um so einen Ball durch kleine Korridore zu lotsen – ein gigantisches Kugellabyrinth also. Andernorts lenken wir Lichtstrahlen zum Ziel oder aktivieren strombetriebene Abrissbirnen – auch hier wieder in Verbindung mit der zugrunde liegenden Block-Herauszieh-Mechanik.

Erwähnung verdienen drei Geheimräume, die aufmerksame Spieler beim ersten Durchlauf entdecken (versucht, durch verdächtige Wände zu laufen!): Fürs Finden und Lösen dieser Abschnitte werdet Ihr mit Achievements belohnt, zudem sind sie geistreich designt. Auch sonst ist Q.U.B.E. ein Spiel für Gamerscore-Jäger: Die 800 Punkte sind rasch erbeutet. Wer danach noch nicht genug hat, darf zusätzliche Rätselräume im Time-Attack-Modus möglichst fix lösen.

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Dito. Spätestens bei einem Sale.

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Das Spiel sieht sehr charmant aus. Ich bin am überlegen, es mir für die Wii U zu holen.