Raze’s Hell – im Klassik-Test (Xbox)

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Der typische virtuelle Widersacher ist furchterregend, hässlich und meist mehrere Meter groß. Nicht so bei Raze’s Hell, dessen Feindkader aus flauschigen Teddys und zu kurz geratenen Teletubbies an harmlose, kinderfreundliche Unterhaltung glauben lässt. Die Einstufung ‘Keine Jugendfreigabe’ trägt der Titel jedoch zu Recht: Die Kewletts sind ebenso ­sadistisch wie knuffig und finden in den 20 Missionen des Story-Modus ein entsprechend blutiges Ende. Euer Alter Ego Raze metzgert sich aus reinem Selbsterhaltungstrieb durch die Armee der Niedlichkeit, die den Krieg gegen alles Hässliche ausgerufen hat.

Der strikt lineare Spielablauf bietet reichlich Möglichkeiten, sich an den putzigen Viechern zu rächen: Durchlöchert die Gegner mit verschiedenen Projektilen, überrollt sie, spießt sie mit einer Stealth-Attacke auf, hackt ihre Leichen in Stücke und saugt die Fleischbrocken zur Gesundheitsregeneration auf. Nachschlag bietet die digitale Schlachtplatte in Form diverser Mini- und Multiplayerspiele: Trainiert bei Golf- und Schleichpartien ­Eure Reaktionsfähigkeit, bestreitet die Kampagne mit einem zweiten Mitspieler oder stellt Euer Können in sechs Spielmodi via System Link oder Xbox Live gegen andere Zocker unter Beweis.

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