Seiken Densetsu Collection – im Import-Test (Switch)

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Da sich Nintendo in ­Sachen Virtual Console auf Switch immer noch zu keinen konkreten Aussagen hinreißen lässt, geht Square Enix eigene Wege und lässt drei hauseigene Klassiker von Retro-Großmeister M2 portieren. Das Game-Boy-Abenteuer Seiken ­Densetsu (in den USA als Final Fantasy ­Adventure, in Europa als ­Mystic Quest erschienen) ­vermischt gekonnt das Zelda-Prinzip mit einer Portion Rollenspiel. Der hierzulande als Secret of Mana erschienene SNES-Nachfolger schlägt in eine ähnliche Kerbe: Dank liebevoller Pixel-Grafik, Dreispieler-Modus und überragendem Soundtrack von ­Hiroki ­Kikuta ist er bis heute eines der beliebtesten 16-Bit-Abenteuer. Dem Nachfolger ­Seiken ­Densetsu 3 hat das nicht geholfen – Square verzichtete 1995 auf eine Lokalisation, das prunkvolle Action-Rollenspiel blieb japanischen Fans vorbehalten. Deshalb wird diese Sammlung wohl nicht den Weg zu uns finden: Während Lokalisationen der ersten beiden Spiele vorliegen, scheut Square offenbar die Arbeit an Teil 3 – an einer Übernahme der gelungenen Fan-Übersetzung scheint kein Inte­resse zu bestehen. Schade, denn bei der Seiken ­Densetsu ­Collection stimmen Inhalt und Aufbereitung: Zwei saubere Grafik­modi für die 16-Bit-Abenteuer und gleich vier Varianten fürs erste Seiken ­Densetsu stellen anspruchsvolle Retroliebhaber zufrieden, drei Quicksave-Slots pro Spiel minimieren Frust.

Leider mangelt es aber an ­Zusatzmaterial: Artwork-Galerien oder Scans der Anleitungen sucht Ihr ebenso vergebens wie Entwickler-Interviews – oder eben englische Texte.

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