Star Ocean: Till the End of Time – im Klassik-Test (PS2)

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Meinung

David Mohr meint: Was lange währt, wird endlich gut: Das neueste Star Ocean macht zwar grafisch nicht mehr den frischesten, aber durchaus einen soliden Eindruck. Punkten kann der Titel vor allem mit Bodenständigkeit, denn er gibt Euch alles, was das Rollenspielerherz begehrt: Nebenquests, Item-Basteln, Story und ein komplexes Kampfsystem. Gleichzeitig ­werdet Ihr nie dazu gezwungen, Euch tief mit den einzelnen Teilen zu beschäftigen. Ihr könnt Stunden damit verbringen, die ultimative Waffe herzustellen. Ihr könnt ewig und drei Tage die 100 Etagen des allerletzten Dungeons durchkämmen. Ihr könnt’s aber auch lassen. Das freut ­Gelegenheits-Zocker wie Hardcore-Gamer. Stören dürften sich beide ­allerdings an den trägen Dialogen. Zwar ist die intergalaktische ­Geschichte durchaus interessant, aber zu oft gibt’s dramaturgische Hänger. Die Kämpfe versöhnen dafür: Endlich macht das endlose Monstermetzeln wieder so richtig Laune – vor allem, weil sich in den Gefechten auch optisch am meisten tut. Mit eindrucksvoller Zauberei und wummerndem Pro-Logic-2-Sound hält sich Star Ocean 3 wacker in der oberen technischen Mittelklasse.

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DerPanda
19. November 2022 18:15

Ja schon, ja nach dem welche Charaktere man rekrutiert und kleinere Entscheidungen aber der große Hauptplot bleibt bestehen und der ist schon in meinen Augen so ein richtiger Schlag ins Gesicht.

belborn
19. November 2022 15:22

Gibt es nicht mehrere Enden?

DerPanda
17. November 2022 22:48

Hatte es schon mal geschrieben aber an sich ein gutes Spiel trotz ein paar nerviger Stellen.
Nur das besch…eidene Ende versaut einem eigentlich die ganze Serie 😞

belborn
17. November 2022 20:41

Wenn ich überlege,durch was ich mich so alles auf der PS2 gequält habe und das habe ich ausgelassen.Und die Bilder in der Vorschau auf der PS4 reichen um zu wissen,das geht nicht mehr.