Steel Harbinger – im Klassik-Test (PS)

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Meinung & Wertung

Oliver Ehrle meint: Weder als 3D-Actionspiel noch als Baller-Adventure kann mich Steel Harbinger überzeugen: In den Ballersequenzen macht Euch die ungenaue Steuerung zu schaffen, die ”Rätsel” beschränken sich wiederum auf planloses Suchen nach Gegen­stän­den und stupides Gehatsche von A nach B. Auch die drei unterschiedlichen Gegner­typen pro Todeszone bieten kaum Abwechslung: Der Feind marschiert geradewegs auf Euch zu, im Nahkampf helfen nur Dauerfeuer und Drehungen um die eigene Achse. Splatterfans erfreuen sich an den blutigen Kadavern und matschigen Freßgeräuschen, lediglich die pixelige Qualität der Digisprites dämpft die Geschmacklosigkeiten ein wenig. Positiv fielen mir die die leuchtenden Partikeleffekte, Transparenzwände in Gebäuden sowie die pixelfreien FMV-Sequenzen auf, die für ein stimmungsvolles Endzeit­ambiente sorgen.

Nur für Splatterfans: Schlei­miges 3D-Ballerabenteuer mit seichten Rätseln, blutiger Pixel­grafik und verwaschener Steuerung.

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