Street Fighter 6 – im Test (PS5)

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Kenner des popkulturellen Schlagabtauschs wissen: Wenig ist so befriedigend wie der saftig-krachige Kontakt von Faust und Gesicht. Seien es die wuchtigen ­Kämpfe eines Rocky, die humoristisch eingefärbten Schlägereien eines Jackie Chan oder der gute, alte Dampfhammer des seligen Bud Spencer – es macht Spaß, bei einer zünftigen Schlägerei zuzuschauen. Noch launiger ist es, mitzumachen – zumindest digital, wenn es einem selbst nicht wehtut. Genau dieses Prinzip hat Capcom seit den späten 1980ern verinnerlicht wie kaum ein zweiter Entwickler. Die Kult-Straßenschlägereien von Final Fight inspirierten in ihrer herrlichen Krachigkeit den Welt­hit Street Fighter II. Der prägt im Jahr 1991 und bis heute ein ­komplettes ­Genre, bringt es auf Ableger, Prequels und Sequels – und mit Street Fighter 6 bittet nun der jüngste Serienteil zum Kampf.

18 Figuren aus aller Herren Länder geben sich die Ehre: Die acht Superstars des Originals, vier Kämpfer aus den Nachfolgern und sechs komplett neue Gesichter. Serientypisch wird an Klischees kaum gespart, ­ebenso stellt Street Fighter 6 diese Klischees aber immer wieder mit Freuden auf den Kopf: Jede Figur ist für sich interessant, ansprechend und überraschend. Wie die Afro-Amerikanerin Kimberly: Die ist jung, steckt voller Energie, liebt die 1980er und hat stets Spraydosen und Walkman dabei – gleichzeitig ist sie aber auch die Schülerin von Altstar Guy und setzt auf spannende Variationen von dessen Moves. Dann haben wir da Jamie: Der kommt aus Hongkong, ist der freundliche ­Rivale des spät in Street Fighter V eingeführten MMA-Amerikaners Luke und setzt auf Drunken Fist – gleichzeitig liebt er Breakdance und ver­mischt entsprechende Bewegungen mit seinem gewählten Kampfstil. Die riesige Italienerin ­Marisa schätzt nicht nur den Kampf, sondern auch fairen Sportsgeist und kunstvoll geschliffene Juwelen – so hat jede Figur ihren ganz eigenen Charme und ihre eigene Faszination. Und natürlich ihren eigenen Kampfstil.

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Durandal
I, MANIAC
Durandal

Bin ein grosser SF-Fan pausiere allerdings bereits seit Wochen.
Leider triggere ich mit meinem Spielstil bei meinem Liebling Ken ständig die Super Moves anstannt die Specials ohne es zu wollen. Liegt evtl. am Pad? Kann gut seit das dies mit einem Stick nicht so passiert. Ansonsten gutes Game, für mich persönlich halt nicht so toll aus diesem Grund.

BlackHGT
I, MANIAC
BlackHGT

Ich vermisse halt viele meiner alten Lieblinge und muss sagen eigentlich durchs Band finde ich die neuen eher langweilig… aber damit kann ich leben. Das Gameplay ist spitze.
Doch es gibt etwas was mich doch extrem stört. Die Figuren haben irgend wie kein Verbindung zum Boden und noch schlimmer die stehen übereinander wenn einer K.O geht, es wirkt wie wenn die auf verschiedenen eben sind. Ganz schlimm.
Immersion zerstört. Hoffe das wird noch korrigiert (oder wurde es schon, hab scho länger nicht mehr gespielt)

Lord Raptor
I, MANIAC
Lord Raptor

Spielt sich nett wie immer. Aber die Charakter Auswahl ist ein Witz. Fighting Games sollte man erst nach x Jahren kaufen, wenn man eine ultimate-arcade-super-trooper-Alpha-DX Version hinterher geworfen bekommt.

Habe auch die moderne Steuerung ausprobiert. Für Einsteiger vielleicht okay, fühlt sich für mich aber einfach falsch an.

Gast

Nee, das triggert nix in mir. Dann lieber die 16-Bit Versionen.

Remo
I, MANIAC
Remo

Habe es vor ein paar Wochen mal bei nem Kumpel angezockt. Spielerisch, grafisch und von der Präsentation her ist es wirklich top. Allerdings finde ich das Charakterdesign einfach so miserabel, dass ich nahezu keine Motivation verspüre mich länger mit dem Titel zu beschäftigen, was eigentlich schade ist.

Nipponichi
I, MANIAC
Nipponichi

Meiner Meinung nach eine verdiente Wertung. Anders als Teil V, der in seiner Urversion wie eine einzige Demo wirkte, kommt Teil VI gleich zu Beginn richtig rüber und kann würdig als Vollversion gesehen werden.

Es spielt sich butterweich, hat eine sehr gute Präsentation und sieht auch optisch gut aus. Über das Charakterdesign kann man sich streiten, aber der Rest ist soweit einwandfrei und läßt nur wenig zu meckern übrig.