Submerged: Hidden Depths – im Test (PS5)

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Hin und wieder überraschen mich vermeintlich neu ­angekündigte Spiele wirklich noch. Bei ­Submerged: Hidden Depths ist es weniger die Tatsache, dass überhaupt eine Fortsetzung entstand, obwohl der Erstling überwiegend kräftig abgewatscht ­wurde (wir zeigten uns seinerzeit mit 6 von 10 Spielspaßunkten in M! 09/15 recht gnädig) – sondern die Tatsache, dass die bereits Ende 2020 für Stadia erschien, was an mir (und fast allen anderen auch) komplett vorbeigegangen war. Noch verblüffender: Die Handvoll aufspürbarer Tests dazu zeichneten ein massiv positiveres Meinungsbild – umso spannender also, jetzt selbst herauszufinden, ob das auch so gerechtfertigt ist.

Um es konkret zu sagen: nicht wirklich. Denn anders als vom Untertitel versprochen, bleibt ­Hidden Depths ebenso oberflächlich und schlicht wie das Original. Wären da nicht die tatsächlich ordentlich ­aufgehübschte Grafik und mehr oder weniger kleine Detailverbesserungen (Untertitel erklären diesmal die ­Story, der Bruder der Hauptfigur sitzt mit im Boot, Rätsel fallen minimal anspruchsvoller aus), könnte man es direkt für ein Remaster von Teil 1 halten. Das ist nicht unbedingt nachteilig, denn die Erkundung einer im Wasser versunkenen Welt und das Erklimmen der verbliebenen Ruinen haben schon auch ihre Momente, die dank der schickeren Inszenierung eine Prise eleganter rüberkommen. Aber spielerisch ist alles wieder so leichtgewichtig und anspruchslos, dass nach etwa drei Stunden das Finale erreicht ist und Ihr es wohl genauso schnell wieder vergesst.

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