Top Spin 2 – im Klassik-Test (360)

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Seit Microsoft im Jahre 2003 mit Top Spin im Revier des Sega-Primus Virtua Tennis wilderte, war die Auseinandersetzung virtueller Filzballfans vorprogrammiert: Warf Tennisfan A ein ‘Virtua Tennis ist einfach viel zu arcadelastig’ in den Raum, konterte der geneigte Sega-Anhänger schnell mit einem ‘Es spielt sich aber viel flüssiger als Top Spin’. Egal wie man es drehen oder wenden mochte, beide waren exzellente Sporttitel, die dank unterschiedlicher Ausrichtung eine Existenzberech­tigung besaßen. Nun scheint die Schlacht in die nächste Runde zu gehen. Während sich Virtua Tennis 3 gerade erst für die Spielhalle fit macht, füllt Top Spin 2 bereits ­Anfang April die Ladenregale. Mit von der Partie die Crème de la Crème des weißen Sports: Federer, Hewitt, Haas, Blake oder Roddick vertreten die Männerfraktion, in der nicht minder gut besetzten Damenriege finden sich u.a. Myskina, Davenport, Williams oder Sharapova.

Schickt diese in flotte Freundschaftsspiele in Einzel, Doppel und Mixed oder tretet bei ­einem rasch ins Leben gerufenen Turnier an – egal, ob in den legendären Tennistempeln von Flu­shing Meadow und Wimbledon oder auf dem ruppigen Hinterhofcourt ­eines karibischen Zwergstaates. Für mehr Langzeitmotivation sorgen weltweite, beinahe Lag-freie Duelle via Xbox Live, die Ihr auf Wunsch auch im Doppel bestreitet.

Zentraler Anlaufpunkt für ambitionierte Filzballcracks ist aber wie schon im Vorgänger der Karriere-­Modus. Erstellt im beispiellos detaillierten ­Editor Euren Wunschathleten: ­Bestimmt Größe, Geschlecht sowie Hautfarbe und formt aus zig Parametern ein virtuelles Konterfei – buschige, konkave Augenbrauen, Schmollmund oder ­hohe Wangenknochen gefällig? Danach geht’s erst einmal auf den Trainings­court: In zahlreichen Minispielen, deren Qualität von einfallslos bis pfiffig schwankt, trainiert Ihr die Fähigkeiten Eures Sportlers und verteilt nach Bestleistungen besondere Sterne auf z.B. Vorhand, Aufschlag oder Beweglichkeit.

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Walldorf
I, MANIAC
Walldorf

Top Spin 4 war 2011 das letzte gute Tennisspiel. Immerhin hat es mit Djokovic, Nadal, Federer, Wawrinka und Murray einen Roster, der auch heute noch interessant ist.

Dirk von Riva
I, MANIAC
Dirk von Riva

Das war mein liebstes Tennis…. alles danach war im Vergleich eine Enttäuschung

schweini
I, MANIAC
schweini

Eines der ungelösten Rätsel der Videospielgeschichte: Warum es nicht möglich ist in den 2020ern ein gutes Tennis Spiel zu machen. Unsere erst werden diese Frage beantworten können…