Trials Rising – im Test (Switch)

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Also absolvieren wir bereits geschaffte Kurse erneut, verbessern Bestzeiten, holen mehr Goldmedaillen. Doch rasch merken wir: Das bringt auf Dauer zu wenig! Mit den paar hundert Erfahrungspunkten pro Run können wir die geforderten 15.000 Punkte kaum erspielen. Also konzentrieren wir uns auf die Sponsoren-Aufträge. Die verlangen, dass wir auf den Kursen besondere Aufgaben erfüllen: eine bestimmte Zeit unterbieten, weniger als 15-mal stürzen, mit einem unsichtbaren Fahrer starten, auf dem (freischaltbaren) Fahrrad in die Pedale treten, 20 Meter auf dem Hinterrad fahren, 12 Purzelbäume nach vorn machen etc.

Macht das Spaß? Teils ja, teils nein. Manche Aufgaben sind simpel oder einfallsreich, andere stupide bis nervig. In jedem Fall ist das stundenlange Erfüllen der Aufträge weniger spaßig als das Fahren, Lernen und Scheitern auf neuen (schweren und extremen) Kursen. Nachdem diese erste ätzende Levelhürde geschafft und das Stadionfinale gemeistert ist, wird RedLynx’ ­Nötigungstaktik leider nicht besser, sondern schlimmer. Nach ein paar frischen Strecken ist schon wieder Grinden angesagt – diesmal sechs Stufen, also 60.000 XP. Danke!

Natürlich bietet Trials Rising noch mehr: Ihr probiert Euer Können in zwölf teils pfiffigen Mini-game-Disziplinen. Und zu viert an einer Konsole absolviert Ihr die Stadionkurse im ”Party”-Modus. Die eigentliche Mehrspieler-Variante würfelt Euch zwar mit bis zu sieben Fahrern aus aller Welt zusammen – weil die normalen Trials-Pisten aber für einen Sportler ausgelegt sind, fahrt Ihr dort nur mit Geister-Silhouetten um die Wette.

Die in den Loot-Boxen erspielten Klamotten, Motorrad­teile und Sticker nutzt Ihr für kosmetisches Tuning; gepimpte Kleidungsstücke oder Bike-Teile könnt Ihr mit anderen Spielern teilen. Einige Kostüme und Accessoires müssen mit blauen Eicheln bezahlt werden – die sind im Spiel brutal hart versteckt oder via Echtgeld kaufbar. Der Strecken-Editor erlaubt (einmal mehr) irre Eigenkreationen, ist aber überhaupt nicht einsteigerfreundlich – wir sind dankbar für den steten Nachschub der kreativen Community.

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3 Kommentatoren
TommoSonicfreakZack1978 Letzte Kommentartoren
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Tommo
I, MANIAC
Maniac (Mark II)
Tommo

Vom Spiel Konzept passt es super zur Switch.
Der fehlende analog trigger fehlt mir aber sehr, sodass ich bei einem Angebot für die ps4 ebenfalls zugeschlagen habe.

Die Switch Version wird verschenkt.

Sonicfreak
I, MANIAC
Profi (Level 2)
Sonicfreak

Meine Wertung würde höher ausfallen. Finde das Spiel großartig. Und passt zur Switch wie der Analog Stick zum Controller 😁
Sieht gut aus und spielt sich toll. Soundtrack rockt, Strecken sind super abwechslungsreich. Was will man mehr

Zack1978
Mitglied
Maniac
Zack1978

Wertung geht in Ordnung, obwohl ich schon mit besser bewerteten Spielen weniger Spaß hatte. 🙂