Ubik – im Klassik-Test (PS)

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Der berüchtigte französische Herstel­ler Cryo entführt Euch mit der Umset­zung eines zwei Jahre alten PC-Titels in die düstere Szenerie eines Bladerunner-Uni­versums: Als Mitglied einer Spe­zialeinheit bringt Ihr außer Kon­trolle geratene PSI-Mutanten mittels Feuerkraft wieder auf den Pfad der Tugend zu­rück. Habt Ihr nach dem Mis­sions­briefing im Hauptquartier ein Team aus bis zu fünf grobschlächtigen Soldaten und übergelaufenen Psychos zusammengestellt, geht es in dürftig gerenderten, tristen Großstadtlaby­rinthen auf die Jagd.

Gelangweilt klickt Ihr auf Winz-Icons, betreibt pseudoamüsante Kommunikation, wandert von Bild­schirm zu Bild­schirm und lasst Euch wegen miserabler Kamera­perspektiven ohne Chance auf Gegenwehr von den Feinden abknallen. Die taktische Posi­tio­nierung der Mannen macht wegen dem zähen Spielfluss und der hakeligen Steuerung wenig Sinn – so geht der strategische Ansatz gen Null. Allein die peinliche deutsche Übersetzung ist für ein paar Lacher gut.

Cryo kann’s nicht lassen: Taktisches 3D-Abenteuer, das wegen grober Design­mängel an den Nerven zerrt.

Singleplayer19
Multiplayer
Grafik
Sound