Uncharted 3: Drake’s Deception – im Test (PS3)

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”Wir können keine kleinen Spiele machen. (…) Und wir wollen unsere Ambitionen auch gar nicht zurückfahren.” Justin Richmond, Game Director von Uncharted 3, lässt es im M!-Interview (siehe M! 12/11) anklingen: zufrieden sein mit dem Erreichten – das kommt für den US-Entwickler Naughty Dog nicht in die Tüte!

Dieses Motto zieht sich durch das gesamte Spiel. Es manifestiert sich in den mit überwältigender Detailverliebtheit gestalteten Schauplätzen, führt dazu, dass sich das Abenteuer mit dem Starten des ersten Kapitels ohne Ladepause durchspielen lässt, und findet schließlich seine Vollendung in den unzähligen, erstklassigen Animationsphasen von Serien-Held Nathan Drake. Der selbst wird von seinen Freunden mehrmals im Spiel gemahnt, es doch endlich etwas ruhiger angehen zu lassen, aufzuhören mit der Jagd nach unerforschten Gebieten und legendären Artefakten.

Multitalent

Doch wie seine Schöpfer kann auch Drake nicht anders, als sich mit vollem Einsatz dem Abenteuer hinzugeben. Das bedeutet für ihn, in 22 Episoden alle möglichen und unmöglichen Aufgaben zu erfüllen, wie etwa Sprünge von Lüster zu Lüster in 30 Metern Höhe zu meistern, allein eine hochgerüstete Söldnerübermacht zu besiegen oder aus einem berstenden Flugzeug zu entkommen (siehe auch Episoden-Guide auf der nächsten Doppelseite). Ganz wie bei seinem Hollywood-Vorbild Indiana Jones werden Begriffe wie Realismus und Logik gerne mal gedehnt: Drake stürzt unbeschadet durch bröckelnde Decken in tiefe Höhlen, klettert unermüdlich an winzigen Vorsprüngen wie zehn Huberbuam, schiebt elefantengleich tonnenschwere Fahrzeuge eine Steigung hinauf, vermöbelt Gegner am liebsten im Dutzend und beherrscht gefühlt mehr Sprachen als der Universalübersetzter aus ”Star Trek”. Immerhin spiegeln sich die Strapazen im Gesicht des Musterhelden: Im Verlauf des Spiels erhält es Schrammen und färbt sich dunkler von der Sonneneinstrahlung.

Der Held und Mann von heute darf aber nicht nur Narben, sondern auch Emotionen zeigen. Und das macht Drake gekonnt auf zweierlei Art: einmal offensichtlich in Nahaufnahmen seines Gesichts, wo sich selbst subtile Nuancen verschiedenster Gefühlsregungen abzeichnen – modelliert von seinen Schöpfern per aufwändiger Handarbeit, denn Uncharted 3 kommt ohne das angesagte Facial Motion Capturing eines L.A. Noire aus. Dennoch liegt die Qualität der Gesichtsmodelle auf höchstem Niveau, die Charaktere sind durchweg glaubhaft. Eher unterschwellig vermitteln dagegen Drakes Bewegungen seinen Gemütszustand. Diese wurden per Motion Capturing eingefangen und sind in ihrer Qualität und Vielfalt einzigartig in der Videospiel-Welt. Wo Charaktere aus anderen Games hüftsteif, gleichförmig, ja, mitunter sogar roboterhaft durch ihre digitale Welt stapfen, ist Nathan Drake ein Körper-Künstler. Er taumelt, stützt sich mit seinen Händen am Boden und an Wänden ab, kratzt sich gedankenverloren am Kopf, schlägt nach bissigen Insekten, schleppt sich bei Erschöpfung wankend durch die Gegend, geht schuldbewusst gebückt, wenn er unerlaubt in fremde Häuser eindringt und bremst trippelnd aus vollem Lauf, bevor er sich in die entgegengesetzte Richtung aufmacht et cetera pp. An dieser überbordenden Körpersprache müssen sich kommende Videospiele messen, denn es macht verdammt viel Spaß, Drakes Animations-Feuerwerk einfach nur zu bestaunen.

Vollgas

Staunen werden Fans des Vorgängers auch beim Einstieg ins Spiel – denn der ist im Vergleich zu dessen packendem Beginn zäher. Entwickler Naughty Dog sah sich aufgrund der Betonung und Weiterentwicklung der Nahkämpfe wohl dazu genötigt, mit einem klassischen Tutoriallevel zu starten. Häufige Texteinblendungen vermitteln dem Spieler zwar das Ausführen der druckvoll in Szene gesetzten Fausthiebe und Fußtritte, das Ausbrechen aus einer Umklammerung, das Werfen des Gegners sowie das Nutzen von in Reichweite befindlichen Gegenständen für ’Special Moves’. Sie unterbrechen aber auch wiederholt den Spielfluss – und das ziemlich ungeschickt in einer eigentlich dynamischen Pubschlägerei. Danach nimmt die Frequenz an Steuerungs-Tipps ab: Drake lernt in Häppchen das Klettern, das kreative Nutzen von Deckung, das heimliche Ausknocken von Feinden, den Umgang mit Waffen, das Schwimmen und – neu – das Zurückwerfen von Granaten während eines Zeitfensters Wie schon in Uncharted 2 flutschen die Kontrollen, nur ganz selten zickt Herr Drake und verweigert etwa das In-Deckung-Gehen an einer Mauer oder das Hochklettern an einem Vorsprung.

Mit zunehmendem Schauwert der besuchten Örtlichkeiten steigt auch das Tempo des Spiels: Die Episoden sind nahtlos und ohne Unterbrechung aneinandergereiht – bei der visuellen Klasse von Uncharted 3 eine Meisterleistung –, Begleiter wie Drakes väterlicher Freund Sullivan geben geschickt Hinweise zum Fortgang des Abenteuers (”Ich hab’ dort oben einen Schalter gesehen”) und beschleunigen Eure Aktionen weiter. Gerade zum Ende hin erreichen die Geschwindigkeit der Ereignisse sowie die Wucht der optischen Gestaltung rekordverdächtige Dimensionen und überfordern Euch fast mit Sinneseindrücken – eine Achterbahnfahrt, die Euch grinsend zurücklässt.

Damit nicht alles im Getöse von Explosionen und im Fauchen von Waffen untergeht, nehmen die Macher immer wieder das Tempo heraus. Das geschieht mal, indem Drake in bestimmten Passagen zum Gehen verdammt wird, dann irrt er ausgelaugt und (fast) allein mit sich selbst durch ein Meer aus Sand, bei anderer Gelegenheit bremst ein mitunter überraschend cleveres Rätsel allzu forsches Vorgehen. Dies erinnert in Aufbau und Ablauf stark an Teil 2, ist aber insgesamt noch runder. Ebenso wie die Story: Zwar gesteht die Kreativ-Chefin Amy Hennig im freischaltbaren Making-of, dass die Geschichte um bestimmte Schlüsselereignisse und Technologien herumgeschrieben wurde, doch unterm Strich wirkt sie schlüssig und bindet sogar das obligatorische übersinnliche Element intelligent ein. Intellektuelle Kost oder einschneidende emotionale Erlebnisse wie etwa in angesagten US-TV-Serien dürft Ihr dabei nicht erwarten, aber das will ”Uncharted 3” als locker-flockiger, humoriger Hollywood-Blockbuster zum Selberspielen gar nicht sein.

Konkurrenzlos?

In diesem Subgenre der Action-Adventures bleibt auch Teil 3 etwas Besonderes: In Sachen Produktionsaufwand, Feinschliff und Abwechslung reichen ihm nur wenige Mitbewerber wie Assassin’s Creed und Batman das Wasser. Wir sind gespannt, wie sich der Neustart der Tomb Raider-Serie nächstes Jahr schlägt. Um Uncharted 3 jedoch grafisch in den Schatten zu stellen, bedarf es schon eines Kraftaktes befeuert von einem Millionen-Budget. Apropos Budget: Die deutschen Sprecher (es sind mehrere Sprachen wählbar) klingen bis auf die quietschige Elena sehr gut und verrichten ihre Arbeit nahezu lippensynchron – hat jemand Deus Ex gesagt? Der Abenteuerfilm-Score sorgt an den passenden Stellen für Stimmung und nimmt sich zurück, wenn Mündungsfeuer auf dem Bildschirm zuckt und Kugeln quer durchs Heimkino zischen.

Tobias Kujawa meint: Packende Schusswechsel, traumhafte Grafik, herausragende Animationen – Uncharted 3 setzt in Sachen Präsentation neue Maßstäbe. Meckern muss ich aber dennoch, wenn auch auf hohem Niveau: Der Rätselanteil ist nach meinem Empfinden geringer und simpler und es gibt gegenüber Teil 2 weniger Momente, in denen mir die Kinnlade runterfällt. Außerdem werden einige Handlungsstränge kommentarlos mitten im Spiel abgeschnitten oder am Ende nicht mehr angesprochen. Dafür entschädigt aber der coolste Wüstenlevel der Videospielgeschichte und ein leicht zugänglicher Mehrspieler-Modus. Ach ja: Spieler mit Arachnophobie werden ihre helle Freude haben…

Oliver Schultes meint: Uncharted 3 möchte ein geradliniger, spielbarer Abenteuerfilm sein – ohne verkopfte Story und moralischen Sendungsauftrag, dafür mit umso mehr Schauwerten und einem atemberaubenden Tempo. Mission erfüllt! Audiovisuell gibt es nur wenig Konkurrenz, gerade die unzähligen Animationen des Helden sind herausragend. Die ausgewogene Mischung aus Action, Erkunden und Rätsel knacken trifft zudem meinen Abenteurer-Nerv. Und wem die vielfältigen wie detailverliebten Schauplätze kein andächtiges Staunen entlocken, der ist vom Videospiel-Glauben abgefallen und braucht ein neues Hobby. Was jetzt noch fehlt, um Uncharted endgültig in die Liga der außergewöhnlichen Spiele zu katapultieren, ist ein mutigerer Umgang mit den Charakteren – so wie es etwa die TV-Serie ”24” vormachte.

+ sensationelle Grafik, auch im 3D-Modus klasse
+ herausragende Animationen und wunderbar modellierte Gesichter
+ motivierende, gefällige Mixtur aus Ballersequenzen, Klettereien und Rätselaufgaben
+ nur eine Ladepause zu Beginn des Spiels
+ räumlicher, druckvoller Sound
+ tolle Sprecher, sowohl englische als auch deutsche
+ spaßiger Mehrspieler-Modus

– einige Hauptcharaktere verschwinden mitten im Spiel sang- und klanglos
– Klettereien und Rätsel dürften anspruchsvoller sein

Etwas kürzer als Teil 2, dafür aber auch rasanter: atemberaubend inszeniertes Abenteuer im Hollywood-Blockbuster-Stil.

Singleplayer90
Multiplayer
Grafik
Sound
Richie1982
I, MANIAC
Richie1982

@ Syxx-Factor Auch wenn ich Uncharted sehr geil finde, ist das doch reines Fanboy Gequatsche. Wie man sieht, ist selbst ein Uncharted 3 nicht völlig frei von BERECHTIGTER Kritik.

Syxx-Factor
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Syxx-Factor

Das ist ein geiles Spiel. Wer was anderes sagt hat einfach keine Ahnung.

bitt0r
I, MANIAC
bitt0r

ah ja… die haben sich da zwei leute aus dem neogaf-forum eingeladen für’s feedback zur steuerung. xDich frag mich halt echt, wer die steuerung während der entwicklung getestet hat, dass da solche probleme aufkommen können. schon irgendwie seltsam, das alles…

Richie1982
I, MANIAC
Richie1982

[quote]Naughty Dog reagiert auf Kritik zu Steuerungsproblemen in der KampagneNachdem es einige Beschwerden über die Steuerung und Zielunterstützung im Singleplayer von Uncharted 3: Drakes Deception gab, nimmt sich Entwickler Naughty Dog nun der Sache an.Im Multiplayer macht das Zielen keine ProblemeNicht nur in den offiziellen Foren berichteten User, dass das Zielen mit L1 im Spiel einige Probleme hat, jedoch nur in der Kampagne und nicht dem Multiplayer-Modus. So werden einige diagonale Bewegungen nicht wahrgenommen und stattdessen horizontal bzw. vertikal ausgegeben, was genaues Zielen natürlich schwierig macht.Ein weiterer Kritikpunkt: Wenn sich das Fadenkreuz über einem Gegner befindet, wird es langsamer, was wohl einer Art Zielunterstützung gleichkommen soll. Viele empfinden dies allerdings als hinderlich, zumal es sich nicht deaktivieren lässt.Da Naughty Dog das Problem allerdings selbst nicht nachvollziehen konnte, holte man sich zwei Spieler ins Entwicklerstudio, die dann entsprechendes Feedback gaben. Laut deren Berichten wurden kleine Verbesserungen vorgenommen, die aber sofort Wirkung zeigten. Aufgrund einer Verschwiegenheitserklärung durften sie allerdings nicht allzu viel preisgeben.Ein Patch wurde erwähnt, der schon sehr bald veröffentlicht werden soll, zudem ist die fehlende Bewegungsunschärfe im Singleplayer ein bekanntes Problem, das auf jeden Fall behoben wird.Näheres dürften wir wohl bald vom Entwickler selbst erfahren.Quelle: [url]http://www.gamona.de/games/uncharted-3-drakes-deception,naughty-dog-reagiert-auf-kritik-zu-steuerungsproblemen-:news,2009374.html[/url][/quote]

Richie1982
I, MANIAC
Richie1982

Ich werde es mir bei Zeiten mal angucken. Aber momentan sind da doch BF3 und Skyrim im Weg. ;D

Gast

@Richie1982killzone 2 hatte eine enorm träge steuerung im vergleich zu allen anderen shootern ABER auch ein perfektes gefühl für die waffenzielbewegung. diese steuerung zu beherrschen, war eine kunst. wenn ich nach langen mal wieder mp spielen wollte, hab

Richie1982
I, MANIAC
Richie1982

[quote]-GEHEN…es ist mir nur zum teil erlaubt. ansonsten renne ich in slow motion. wtf?[/quote] Auch wenn ich das Game genial finde, aber da aber ich auch gedacht, ich guck nicht richtig. Slomo??? Wtf!!! ;Dzur Steuerung: Also erst habe ich gedacht, dass liegt nur daran dass ich sonst an meinen Xbox360 Controller gewöhnt bin. Dann fragte ich mich, ob das grundsätzlich so schwammig auf der PS3 ist, da ich sonst Shooter auf der 360 zocke. Doch die Steuerung eines Killzone 2 habe ich auch nicht negativ in Erinnerung. KiZo 3 habe ich leider noch nicht gezockt.Die Linearität hat mich meißtens nicht so sehr gestört, bis auf die Sequenzen, wo man in einer bestimmten Zeit auf einem festgelegten Pfad vor Gegnern flüchten musste. Das artete dann meißt in Trial & Error aus. War ziemlich nervig. ;(Es mag ja durchaus beruhigend sein, dass U3 im MP besser steuerbar ist, aber der MP interessiert mich hier nicht die Bohne. 🙁

Gast

tja, ein killzone 3 wird steuerungstechnisch verweichlicht, damit auch ja jeder cod’ler damit glücklich wird und die beste(!) direktionale steuerung, die ein 3rd person shooter jemals hatte(also uncharted 2) wird zur behäbigen orgie des nachjustierens durch einen unverständlichen input-lag.http://www.youtube.com/watch?v=K5-9oV9cXwYwas mich aber – und ich kann’s ich nicht anders sagen – bei weitem mehr angekotzt hat, ist die eingeschränktheit. dieses spiel ist so scheiß linear und trotzdem muß ich mich streng nach anweisungen des regisseurs bewegen, dass ich mich freue, wenn ich noch den stick nach vorne bewegen darf.den rest zähle ich kurz auf:-bei faustkämpfen muß ich exakt an einem vorgebenen punkt stehen, damit drake ein objekt als meinungsverstärker nutzt-die vielen, ach so tollen, animationen nerven gewaltig! ich kann nicht mal durch ‘ne tür gehen, ohne das drake seine schwulen wall touches macht und sich dabei noch fast auf die labbe legt.-GEHEN…es ist mir nur zum teil erlaubt. ansonsten renne ich in slow motion. wtf?-dann das ganze rumgestolper an irgendwelchen ecken und kanten, so unschön wie im ersten teilich könnte noch weiter machen aber das wird naughty dog nicht gerecht. denn es ist trotzalledem ein würdiger nachfolger geworden mit exzellenten shootouts und konkurrenzloser technik sowie bombastischer inszenierung. nur schade, dass die angesprochenen kritikpunkte für mich, die erste hälfte ziemlich ausgebremst haben.

Gast

Was die Steuerung betrifft: Traurig daß dieser unsinnige Satz nicht wenigstens im Online-Test korrigiert wurde.Die M! Tests sind leider inzwischen als Kaufberatung völlig unnütz.

Zipangu
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Zipangu

Finde das Spiel einfach klasse, 90% Wertung finde ich angebracht.Super Test……

Disco Victim
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Disco Victim

Das Seltsame: im MP ist die Steuerung tadellos…

Walldorf
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Walldorf

[QUOTE]Wie schon in Uncharted 2 flutschen die Kontrollen[/QUOTE]Habt ihr in dem Spiel auch mal geschossen? Dann würdet ihr so einen Unsinn nicht schreiben.Uncharted 3 ist ein super Spiel und ist so simpel, dass es keine einwandfreie Steuerung braucht, aber das Zielen ist schon ein ziemlicher Krampf.

Mark Wamsler
I, MANIAC
Mark Wamsler

war ein geniales erlebnis. mal abgesehen von der technik, schaffen es die naughty dogs immer wieder, mich mit ihren “”menschlichen”” figuren zu fesseln. ob es jetzt der ewig schusselige wie großmäulige nate oder neue figuren wie jason stat…ääähm cutter ist- ich hab in jedem teil mitgefiebert. sehr schön auch die rückblende, wie nate und sully sich kennenlernen. dazu noch die hammermäßigen action-sequenzen (schiff, konvoi-verfolgung, chateau); einfach großartig.wenn sie das jetzt noch passend in den kommenden film transportieren, dann brauchen sich lucas & spielberg mit indy nicht mehr anstrengen;)

Disco Victim
I, MANIAC
Disco Victim

Mir machts spass, hab mich keine Sekunde gelangweilt.

Equipo
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Equipo

@ Johnny Flowers,:Das war aber auch nur beim ersten Teil so. ;)Im 3ten Teil find ich sind Shooter-, Rätsel- & Kletterpassagen perfekt aufeinnander abgestimmt.

Johnny Flowers
I, MANIAC
Johnny Flowers

Konnte dem Uncharted-Hype nie etwas abgewinnen. Was war bei mir die Enttäuschung groß, als im ersten Teil nach durchaus viel versprechendem Beginn das Ganze in einen unfassbar stupiden, lächerlichen Shooter umschwang. Die endlosen Ballersequenzen haben mir den Spielspaß derart verdorben, dass mich die beiden Aufgüsse nicht mehr sonderlich reizten.Klassisches, zeitgenössisches Grafikblendwerk.

Equipo
I, MANIAC
Equipo

@ Tapir_Erich:Du hast den Sinn des Spieles nicht verstanden!

Tapir_Erich
I, MANIAC
Tapir_Erich

90 Punkte für den bereits dritten Teil eines interaktiven Films mit diesmal vermurkster Steuerung?Naja, um als Redakteur trotzdem über “”flutschende Kontollen”” zu fabulieren, braucht man vermutlich nur die richtige “”Perspektive””, die dann mit Kaufberatung für die zahlenden Leser aber leider nichts mehr zu tun hat.So langsam wird es immer schwieriger auseinanderzuhalten, welche hohen Wertungen wirklich auf die Qualität eines Spiels zurückzuführen sind und welche auf andere Faktoren.

aschmed
I, MANIAC
aschmed

Tolles Spiel, tolle Atmosphäre, geile Grafik, aber nicht besser als Teil 2 fand ich. Aber das ist schon Meckern auf ganz hohem Niveau. Freu mich schon auf einen weiteren Teil!

Richie1982
I, MANIAC
Richie1982

@ BoC-Dread-King So können meinungen auseinander driften. Ich empfand die Uncharted Reihe als Tomb Raider in GUT. Bis auf die knackigeren Rätseleinlagen fand ich Tomb Raider fast immer als etwas dröge und Lara Croft als zu kühl und “”unmenschlich””. Das zum

Dr. Mario
I, MANIAC
Dr. Mario

Mir gehts ähnlich wie Kalas: Zuwenig Spiel und zuviel Film. Da ist mir Tomb Raider lieber, in dem die Kletter- und Sprungpassagen anspruchsvoll gestaltet sind. Aber wie BoC-Dread-King schon sagte, bei Tomb Raider wurde jedes Action-Element bemängelt und bei Uncharted überschlagen sich die Zeitschriften vor Begeisterung, obwohl es noch mehr “”Action”” und noch weniger spielerische Interaktion gibt. Schon merkwürdig…

BoC-Dread-King
I, MANIAC
BoC-Dread-King

Ich bleibe trotz toller Wertung weiter der Tomb Raider Reihe treu, irgendwie kann ich mit Uncharted nicht viel anfangen. Schließlich wäre es das Tomb Raider geworden was keiner wollte, “”zu viel Action””. Ich hoffe das neue Tomb Raider bleibt dem “”mehr”” Rätsel/Erforschen-Anteil von Teil 1 treu.Meine Lieblingsteile: Tomb Raider 1 & Tomb Raider Underworld

dmhvader
I, MANIAC
dmhvader

Die Reihe ist definitiv der Hammer, obwohl auch die Spitzen-Grafik mMn eine große Rolle spielt und ein großer Atmosphärenträger ist – nie waren Abenteuerspiele schöner und mystischer!Und für ein Nicht-Open-World-Game gibt es immer noch genug Interessantes zu sehen und zu erleben, denke ich!Habe Teil 3 bereits 3x durch und irgendwie immer noch Bock drauf – das spricht eindeutig für das Game! Egal, was in zehn Jahren ist – aber ich wette, dass Drake dann immer noch auf Schatzsuche ist, nur mit einer noch realistischeren Grafik! *freu*

Mustafa
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Mustafa

Ich gebe Kalas in gewisser Beziehung Recht mit seinem Dragons Lair-Kommentar.Ich hatte zum grössten Teil nicht wirklich viel Kontrolle über Nathan, und das Abenteuer war viel zu sehr gescripted.Ich weiss, dass Uncharted 2 da nicht viel besser war, aber irgendwie fiel mir das dort nicht so sehr auf… Auch sonst kam mir das Ganze viel kürzer und ingesammt weniger “”episch”” vor, als das es angepriesen wird. Zu hohe Erwartungen vielleicht?Jedoch LIEBE ich viele der abwechslungsreichen Settings, wie das brennende Haus, der riesige, sinkende Luxusfrachter und das stürzende Flugzeug, könnte die immer und immer wieder durchzocken (obwohl letzteres viel zu kurz war).Und eines muss ich noch fragen: Wo sind die Extras? Im zweiten Teil gab es Kostüme, Waffen und Cheats, aber ich finde die absolut nirgends im Menü! Ich würde gerne das ganze Abenteuer nochmals als Untoter bestreiten..

chief wiggum
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chief wiggum

super spiel. kommt aber nicht an den grandiosen zweiten teil ran!

SxyxS
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SxyxS

@kalasjedem seine Meinung(mir hat es zB besser gefallen als BatmanAC u es ist eigentlich mehr Action Adventure als Shooter,daher macht es mMn viel richtig,aber Shooter Fans die zu viel Wert auf ballereien legen würde ich es nicht empfehlen.Wenn ich GOW3

bitt0r
I, MANIAC
bitt0r

die ersten beiden uncharteds gefielen mir damals viel besser, als ich es erwartet hätte, dass sie mir gefielen würden.fand die nur nicht optimal spielbar, für einen 3rd-person-shooter. auch fand ich’s schade, dass das melee-system aus teil 1 nicht weiter ausgebaut, sondern in teil 2 irgendwie noch mehr vereinfacht wurde, anstatt an dessen spielbarkeit zu schrauben.davon abgesehen, hat drake das unmögliche geschafft und ist mir so symphatisch wie indiana jones geworden. teil 3 werd ich auf jedenfall noch spielen.

Kalas
I, MANIAC
Kalas

@mcknife:Wie gesagt, es ist nur meine Meinung. Mir persönlich ist Uncharted 3 “”zu wenig”” Spiel. Das es im Jahr 2011 einem aber ein unvergessliches Film/Spielerlebnis bietet, streite ich nicht ab.Noch was: Mein überbewertet bezieht sich nicht auf die Wertu

mcknife
I, MANIAC
mcknife

du bewertest das spiel gerade nach etwas, was es gar nicht sein will. Uncharted wil heute ein unvergessliches Film/Spielerlebniss sein, und nicht in zwanzig Jahren. Und es will auch nicht besonders anspruchsvoll sein, wie zum Beispiel Dark Souls o.ä. Und warum sollte ein Spiel nicht von seine genialen Präsentation leben ? Uncharted ist ein super Spiel und nicht überbewertet. Nach gleichen Kriterien könnte ich Batman bewerten, weil es ohne das Batman im Namen auch schlechter bewertet worden wäre… und zwar deutlich!

Kalas
I, MANIAC
Kalas

Ich werde dafür wohl gehatet, aber ich sags trotzdem: Ich finde Uncharted total überbewertet.Das Spiel lebt nur von seiner genialen Präsentation, spielerisch hat es aber fast nichts auf der Pfanne. Man darf nicht einen Millimeter vom Pfad abweichen, das Spiel schiebt einen immer wieder zurück. Die Schießereien und Kletterpassagen sind nichts anspruchsvolles, die Rätsel auf Vorschulniveau.Ich mag die Uncharted Reihe, habe alle 3 Teile hier rumliegen. Aber Uncharted ist und war schon immer mehr ein Film als ein Spiel. In 10 Jahren wird das Ding keinen mehr hinter dem Ofen hervorlocken. Wenn der Grafikglanz verfliegt, bleibt bei Uncharted imo nicht mehr viel übrig. Uncharted 3, das Dragon’s Lair der Neuzeit.