Viewpoint – im Klassik-Test (PS)

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Meinung & Wertung

Andreas Knauf meint: Die massive Balleraction von Viewpoint fordert Opfer: Vor Jahren ging mir ein teures Neo-Geo-Joyboard zu Bruch, beim Test der Playstation-CD hämmerte ich solange auf Martins ASCII-Board herum, bis ich mit sanfter Gewalt aus dem Testraum entfernt wurde. Dabei war mein Frust durchaus angebracht: Genau wie auf dem Neo-Geo fliegen Euch soviele Geschosse und Gegner um die Ohren, daß Ihr kaum noch etwas mitbekommt – war die geniale Original-Ballerei zumindest ansatzweise fair, so läßt Euch EA keine Chance: Ist viel auf dem Bildschirm los, geht das dezente Ruckeln in einen Einzelbild-Modus über. Gegnern und Schüssen fehlt es an kontrastreichen Farben (“Wo bin ich?” & “Wer schießt da?”), die Hintergründe sind wesentlich liebloser als im Original. Nebenbei nerven auch die Ladezeiten, die Euch nach jedem Exitus in den Schlaf wiegen wollen.

Render-Shooter mit Techno-Sound und krassem Schwierigkeitsgrad. Grafisch ent­­­­täuschend und mit dem Joypad unspielbar.

Singleplayer62
Multiplayer
Grafik
Sound
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neotokyo
12. Juli 2018 17:00

Leider war mir das Ding zu schwer in der Halle damals deshalb kein Interesse ?

genpei tomate
12. Juli 2018 16:50

Ich glaube, dass man von einem “Wunder” sprechen müsste, wenn Viewpoint in den download Kanäle erscheint…
Davon abgesehen, dass das Game von Sammy ist und ich nicht weiß, wer die Rechte am Snk Opus hat, aber angesichts der kürzlich angekündigten NeoGeo Mini und Snk-old-School Collection, tja, da würde ich meine Erwartungen ziemlich tief stapeln…

BigBen
12. Juli 2018 15:05


Erstmal Danke für die Blumen…
Seinerzeit gab’s nicht viel vergleichbares und der horrende Preis des Moduls musste ja auch erst mal wieder “rausgespielt“ werden… ?
Heutzutage würde ich es wahrscheinlich gar nicht mehr schaffen…die Reflexe werden ja nicht besser mit dem Alter ?
Vielleicht kommt es ja bald als Download im Store,dann könnte ich es testen…

MadMacs
12. Juli 2018 12:06

Ich habe das als nicht gerade einfach in Erinnern…

genpei tomate
12. Juli 2018 8:42


Du hast meinen Respekt: Viewpoint auf sämtlichen Graden durch…
Ich habe an sich nicht unglaubliche Skills für Shmups, sie sind aber schon immer der Grund gewesen, warum ich noch zocke.
Meine Liste der Games, die als “un-schaff-bar” gelten, und ich trotzdem “gepackt” habe, könnte sich auch sehen lassen, aber Sammys Kreation halte ich für eines der, von der Balance her, giftigsten Ballerspiele überhaupt!
Wie hast du das bloß geschafft? 😉

BigBen
12. Juli 2018 8:29

Das Original Viewpoint habe ich damals tatsächlich auf sämtlichen Schwierigkeitsgraden durchgespielt…
die Screenshots der PS1 Umsetzung lösten zunächst erneut Begeisterung aus…
…bis der entsprechende Test für Ernüchterung sorgte und mich gleichzeitig über den horrenden Preis für das Neo Geo Modul hinwegtrösten konnte…

genpei tomate
11. Juli 2018 18:15

Aber im Falle von Viewpoint reden wir von Render-Technik, die die stärkere Sony Maschine “eigentlich” ziemlich gut hätte bewältigen können. Die Ruckel Einlagen schiebe ich hingegen kategorisch der schlechten Programmierung zu.
Das sieht man an der relativ-guten Megadrive Version, sie ist, an den Specs gemessen, sauberer portiert.

Ramipril
11. Juli 2018 17:00

Die PS1 Hardware ist halt nicht für 2D Spiele optimiert. Darum war sie mit Neo Geos Luxus 2D Sprites oft überfordert.

genpei tomate
11. Juli 2018 16:27

Das übliche Dilemma, wenn es um Arcade Konvertierungen ging, aber schon faszinierend, da die Ps1 eine Tech-Gen weiter war.
Ob es an EA gelegen hat? 😛
Spaß bei Seite: Visual Concepts ( machen bis heute NBA und WWE Spiele) dürften auf der neuen Hardware Neulinge gewesen sein, davor hatten sie nämlich nur auf 16 Bit Geräten herum-hantiert, Clay Fighter dürfte das Aufsehen-erregenden aus ihrer Feder gewesen sein.

Rudi Ratlos
11. Juli 2018 16:13

Immer wieder spannend, das einige NeoGeo-Spiele die PS (trotz wesentlich betagterer Hardware) an die Leistungsgrenze getrieben haben.