World End Syndrome – im Test (Switch)

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Seite 1

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Neue Schule, neue Freunde und vielleicht mal etwas Ruhe: Das wünscht sich der Held, als er ins Küstenstädchen Minate-chou zieht – pünktlich zum 100. Jubiläum der Legende der Ausrottung der lebenden Toten, die früher die Stadt mordend heimgesucht haben sollen. Doch es wird schnell unheimlich, als die Stadt von einer neuen Mordserie erschüttert wird. Aber das Leben geht weiter, bis der Sommer mit einem Unglück endet. Nun liegt es an Euch, die Geschehnisse unter die Lupe zu nehmen, um das schlimme Ende abzuwenden. Dabei findet der Held Unterstützung von jeweils einer der fünf Damen des Spiels und vielleicht auch die Liebe….
Musik und Hintergründe untermalen die Geschehnisse stimmig, nur vergisst das Spiel sehr schnell, dass es eigentlich zum Horror-Genre gehören will, und mutiert zu einer banalen Schulromanze, die nur durch das fast unabwendbare schlechte Ende daran erinnert, dass es vielleicht mehr mit der Legende auf sich hat.

Die Storylines müssen fast zwingend in einer bestimmten Reihenfolge abgearbeitet werden, dabei fehlt aber den einzelnen Handlungsbögen der Heldinnen ein gescheiter Abschluss. Und anstelle dunkler Geheimnisse und Traditionen der Region bekommen wir Belanglosigkeiten wie Schulausflüge oder Strandbesuche zu sehen. So hinterlässt World End Syndrome bis zur Mitte einen halbgaren Geschmack und die finalen Handlungsstränge der zweiten Hälfte mögen zwar eine gewisse Auflösung bieten, übersehen dabei aber kritische Elemente aus dem Prolog.

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