WWF Raw – im Klassik-Test (32X)

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Meinung & Wertung

Oliver Ehle meint: Man merkt den Wrestlern die 32-Bit-Badehose an: Im Gegensatz zum flackernden ”Royal Rumble”-Mode auf dem Mega Drive bietet die 32X-Version ruckfreie Catcher-Action. Kasperl Doink und Labersack Owen lassen sich problemlos durch den Ring steuern und machen fließende Move-Kombinationen kinderleicht. Prügeln Eure Kumpels mit, schlagt Ihr Euch im ”Bedlam”-Mode zu viert im Ring gegenseitig die Köpfe ein. Geht’s dem Ende zu, kommt die langerwartete Gelegenheit zum krachenden Finishing-Move: Für WWF-Freunde das höchste der Gefühle. Lediglich am Sound gibt’s einiges zu meckern: Die meisten Musik-Stücke klingen den Vorlagen nur ähnlich, Diesels Trucker-Gebrumme hört sich jedoch an wie die Sound-Kulisse von Pitstop in alten C-64-Zeiten. Dafür wird Doinks Lari-Fari-Melodie WWF-Experten Glücksgefühle entlocken. WWF Raw ist eine gelungene Umsetzung der Mega-Drive-Version mit stimmungsvollen Finishing-Moves, aufgeblasener Grafik und (leider) verfälschten Musikstücken.

Grafische Schönheitskur: Spielerisch solides Wrestling für bis zu vier Schläger im altbekannten Dauerfeuer-Stil.

Singleplayer77
Multiplayer
Grafik
Sound
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neotokyo
5. März 2018 11:42

Egal ob aufm SNES die Teile oder Mega Drive geht immer ?? Später gefiel mir das nicht mehr auf ps1 oder Saturn ! Auch heute nicht auf den aktuellen Maschinen. Für mich damals Kult ??

Eydrian
4. März 2018 20:01

“Real-Komödie” ist ja auch eine der geilsten “Beschreibung” für’s Sportsentertainment, die ich bislang gehört habe. ??

greenwade
3. März 2018 18:22

ich find diese simplen wrestling spiele von damals noch am besten. die neumodischen von heute sind mir viel zu kompliziert.