Diablo IV – Ankündigung dieses Wochenende?

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Vom 1. bis 3. November hält Blizzard seine alljährliche Blizzcon ab und für die 2019-Veranstaltung werden große Dinge erwartet – so häufen sich die Indizien, dass nun endlich Diablo IV ganz offiziell angekündigt wird.

Denn in einer Anzeige für ein demnächst erscheinendes Artbook wird der Titel bereits erwähnt und ein findiger Twitter-User hat eine Leseprobe daraus aufgespürt, in der die Succubus-Königin Lilith zu sehen ist und erwähnt wird, dass sie in Diablo IV auftaucht:

And #DiabloIV pic.twitter.com/yocnkQa5vy

— WeakAuras (@WeakAuras) 26. Oktober 2019

In ein paar Tagen wissen wir wohl mehr…

Formel Eins 99 – im Klassik-Test (PS)

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Meinung & Wertung

Stephan Freundorfer meint: Mit dem Engagement von Studio 33 hat es Psygnosis endlich geschafft, ein technisch gelungenes Formel-1-Spiel auf die Beine zu stellen. Die komplett überarbeitete Grafik verquickt ansprechende Optik mit hervorragendem Geschwindigkeitsgefühl: Sehr viel mehr lässt sich nicht aus der Playstation herausholen. Hinzu kommt eine Gegnerintelligenz, die zwar nicht genial ist, aber immerhin so gut, dass man lange an den Konkurrenten zu beißen hat. In punkto Fahrphysik hätte ich mir allerdings mehr Wirklichkeitsnähe gewünscht. Es ist ja schön, dass die Handhabung der Boliden sich nicht gar so frustrierend gestaltet wie bei Ubis Konkurrenzprodukt, aber ungeschickte Bedienung von Gas und Bremse führen nun mal zu Drehern und Abflügen. Auch das Schadens­modell ist für eine Simulation ungenügend.

Ulrich Steppberger meint: Im vierten Anlauf hat’s endlich richtig geklappt – viel zu meckern gibt es bei Formel 1 ’99 wirklich nicht mehr: Die Stimmung der echten Rennen kommt prima rüber, reale Fahrernamen und Teams sind eben doch ein nicht zu unterschätzender Faktor im Rennzirkus. Die ansprechende Grafik glänzt mit netten Details wie Reflektionen auf dem Chassis der Flitzer und kleinen, aber nützlichen Rückspiegeln in der Cockpit-Perspektive. Erfreulicherweise bricht die Bildrate nur selten grob ein, so dass Ihr selbst im Startgetümmel Herr über Euer Fahrzeug bleibt. Angenehm finde ich auch, dass beim rechten Analogstick die Button-Funktion genutzt wurde: Durch das damit mögliche gleichzeitige Gasgeben und Bremsen verfügt Ihr über eine noch bessere Kontrolle. Schade nur, dass beim Splitscreen keine Gegner antreten.

Die F1-Referenz: Beim vierten Ver­­such gelingt Psygnosis die Ver­­quickung spannender Rennac­ti­on und optimaler Grafikdarstellung.

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Grafik
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The Legend of Zelda: Link’s Awakening – im Test (Switch)

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Wertung

  • Remake des Game-Boy-Originals
  • komplett neu gebauter 3D-Look
  • neu eingespielter Soundtrack
  • frische Komfort-Funktionen
  • neues Kammerspiel-Feature

Herzallerliebst gestaltetes Remake des Klassikers, das spielerisch nicht mehr ganz oben mithalten kann, aber trotzdem glücklich macht.

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Grafik
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Index-Update – Oktober 2019

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Symbolbild: Deutscher Bundesadler

Die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien hat im Oktober nachfolgende Titel indiziert:

  • nix

Streichungen haben wir dafür eine Menge: Aus Altersgründen wieder in Freiheit sind die SNES-Oldies Super Double Dragon und Total Carnage. Und nachdem von Wolfenstein 3D letzten Monat bereits einer von zwei Beschlagnahmungsbeschlüssen aufgehoben wurde, folgt nun auch der zweite einhergehend mit einer kompletten Streichung von der Liste – zumindest das PC-Orginal, die GBA-Fassung und das Add-on Spear of Destiny.

Fussball Live – im Klassik-Test (PS)

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Meinung & Wertung

Thomas Szedlak meint: Besser oder schlechter als FIFA 2000? Den Ausschlag zugunsten der Sony-Ent­wicklung gibt die flüssigere Optik, für die man auf Dauer dankbarer ist als für de­tail­rei­chere Spieler und besseren Kommentar bei FIFA. Steuerung und Bewe­gungs­­viel­falt sind ähnlich gelungen wie bei der EA-Konkurrenz, ebenso das Team- und Wett­be­werbs­angebot. Dazu kommen sympathische Details wie Pfiffe des Publikums bei einem Rück­pass oder Abwehrspieler, die wegen Abseitsverdacht den Arm heben. Dass UEFA Striker die aktuelle Fußball-Referenz bleibt, liegt an den schwa­chen Leistungen der Fussball Live-Goalies, die manchmal an Läh­mungserscheinungen zu leiden scheinen. Auch das Spieltempo hätte höher sein können – zumindest optional. Zudem ist die Ballphysik mäßig, und der Kommentar von Reinhold Beckmann klingt unmotiviert.

Die neue Nr. 2: Dank flüssiger Optik besser als “FIFA 2000”, wegen sehr schwachem Goalie aber schlechter als “UEFA Striker”.

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Neue Spiele der Woche: 28. Oktober bis 3. November 2019

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Jede Woche buhlen neue Videospiele um die Gunst der Käufer – in dieser Übersicht wollen wir Euch kompakt und komfortabel nach Systemen sortiert zeigen, was gerade neu in die Läden kommt und spätestens Freitags überall zu haben sein sollte.

Dabei gilt: Irrtümer und kurzfristige Verschiebungen lassen sich nicht ausschließen, wir bemühen uns aber, das Sortiment möglichst korrekt aufzulisten. Außerdem beschränken wir uns in der Regel (Ausnahmen kann’s also geben) auf die regulären Fassungen von neuen Spielen, die als physikalische Datenträger und offiziell hierzulande erhältlich sind.

Diese Woche erscheint…

…für PlayStation 4:

  • Atelier Ryza: Ever Darkness & the Secret Hideout (Koei Tecmo)
  • Citadel: Forged With Fire (Blue Isle Studios)
  • Close to the Sun (Wired Productions)
  • Disgaea 4 Complete+ (NIS America)
  • Northgard (Wild River)
  • Remothered: Tormented Fathers (Soedesco)
  • Super Monkey Ball: Banana Blitz HD (Sega)
  • Ugly Dolls (Wild River)
  • Wargroove: Deluxe Edition (Sold Out Games)

…für Xbox One:

  • Citadel: Forged With Fire (Blue Isle Studios)
  • Remothered: Tormented Fathers (Soedesco)
  • Super Monkey Ball: Banana Blitz HD (Sega)

…für Nintendo Switch:

  • Atelier Ryza: Ever Darkness & the Secret Hideout (Koei Tecmo)
  • Close to the Sun (Wired Productions)
  • Disgaea 4 Complete+ (NIS America)
  • Luigi’s Mansion 3 (Nintendo)
  • Northgard (Wild River)
  • Remothered: Tormented Fathers (Soedesco)
  • Super Monkey Ball: Banana Blitz HD (Sega)
  • Super Street: The Game (Avanquest)
  • Ugly Dolls (Wild River)
  • Vampyr (Focus Home Interactive)
  • Wargroove: Deluxe Edition (Sold Out Games)
  • Warhammer 40.000: Deathwatch (Avanquest)

Family Tree – im Test (Switch)

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Spiel:
Publisher:
Developer:
Genre:
Getestet für:
Erhältlich für:
USK:
Erschienen in:

Als knollennasiger Frucht-Papa müsst Ihr Eure entführten Kinder wieder einsammeln, indem Ihr vertikale Schlauchlevels nach oben hüpft. Allerdings steuert Ihr den knuffigen Helden dabei nicht direkt, sondern legt seine Sprungkurve mit dem Analogstick fest, bevor er auf Knopfdruck abhebt – in der Luft lässt sich sein Drift nur geringfügig beeinflussen. Dieses Katapult-Prinzip sorgt für ganz eigene Herausforderungen, denn bewegliche Gegner müssen ebenso einkalkuliert werden wie Abprallwinkel, wenn Euer Obst Wände oder Hindernisse touchiert – ein bisschen fühlt sich das an wie ein Flipper.

Mit der zuckersüßen Aufmachung ist Family Tree im Prinzip für jedermann tauglich, allerdings wird das Geschehen auch mal unübersichtlich oder Ihr fühlt Euch ein wenig wie ein Passagier, der auf das bunte Treiben nur bedingt Einfluss hat. Für ein paar kurze Runden zwischendurch macht das immer wieder mal Laune, mehr aber auch nicht.

Sympathischer Geschicklichkeitshüpfer mit Katapult-Steuerung – nett für zwischendurch, aber etwas chaotisch.

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Rainbow Six – im Klassik-Test (N64)

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Meinung & Wertung

Stephan Freundorfer meint: Trotz ärmlicher Texturen und fehlerhafter Polygonoptik kommt bei Rainbow Six un­glaub­lich Atmosphäre auf. Angespannt schleicht Ihr durch Gänge, horcht nach Schritten der Wachen, mordet lautlos und sucht durch den Restlichtverstärker die Nacht nach grünen Schemen ab. Die (später) abwechslungsreichen Missionen sind in eine dichte Story eingebettet und bei höchstem Schwierigkeitsgrad so knackig, dass Ihr trotz der geringen Zahl gehörig Zeit investieren müsst. Leider wird auf der Playstation der (sowieso schon magere) Taktikaspekt wegen der fehlenden Missionsplanung im Keim erstickt, auch der Verzicht auf einen Coop-Modus ist unverständlich und ärgerlich. Dass es auf beiden Konsolen nicht ganz für einen erstklassigen Politthriller reicht, liegt neben der glanzlosen Optik am dummen bis unfairen Verhalten der Gegner.

Spannender Anti-Terroreinsatz: Trotz Detailmängeln mitreißendes 3D-Geiseldrama mit leichtem Taktik-Ansatz.

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Hexagroove: Tactical DJ – im Test (Switch)

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Spiel:
Publisher:
Developer:
Genre:
Getestet für:
Erhältlich für:
USK:
Erschienen in:

Hexagroove gehört formell in die Gattung Musikspiel, schlägt aber eine ganz andere Richtung ein als die üblichen Vertreter, bei denen man passend zu heranrauschenden Noten Knöpfe drücken muss. Das kommt hier in kurzen Passagen zwar auch mal vor, aber meist seid Ihr mit einer Art Sequenzer zugange, bei dem man in Echtzeit die Soundloops verschiedener Instrumente kombiniert, um ein klanglich passendes Gesamtwerk zu erschaffen und das virtuelle Publikum zu begeistern. Das lässt gelegentlich wissen, welche Soundspur es als Nächstes hören will, ansonsten seid Ihr aber weitgehend Euch überlassen – das verschwurbelt geschriebene Tutorial macht das Verständnis nicht gerade leichter.

Mit etwas Einarbeitungszeit versteht Ihr die Grundregeln aber doch und könnt fleißig basteln, die Mechanik erlaubt erfreulicherweise keine Misstöne. Die etwas kurze Karriere schickt Euch durch einige abstrakt inszenierte Clubs, bei denen Ihr zehn Dancefloor-Musikstile von Techno bis Trance auflegt und mit guten Leistungen zahlreiche weitere Soundloops freischaltet. Als Mix aus Musikbastelei und etwas strategisch angehauchter Klangkombination ist Hexagroove ein interessantes Gesamtwerk – mit 35 Euro fällt der Preis dafür aber arg hoch aus.

Abstrakte, aber interessante Mischung aus Musik-Sequenzer und Rhythmusspiel, mit der man erst warm werden muss.

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Re-Volt – im Klassik-Test (N64)

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Meinung & Wertung

Stephan Freundorfer meint: An sich besitzt Re-Volt alle Voraussetzungen für einen kurzweiligen und amüsanten Spaß-Raser. Witzige Szenarien, einfallsreiche Power-Ups, nachvollziehbare Fahrphysik (auf N64) und einfache Steuerung. Diverse Mängel trüben allerdings den Fernlenk-Spaß. Die Grafik ruckt und zuckt auf N64 wie Playstation vor sich hin: Absolut unverständlich bei der oftmaligen Detailarmut der Landschaft und nur drei Gegnern. An dem mageren Teilnehmerfeld liegt es auch, daß so wenig Fahrfreude aufkommt. Auf den teils langen Strecken verlieren sich die paar Autos rasch. Selbst die amüsantesten Power-Ups machen keinen Sinn, wenn man sie gegen niemand verwenden kann. Bisweilen nervt auch die mangelnde Strecken­übersicht und die, bei höheren Geschwindigkeiten zu schwierige (N64) bzw. zu simple (PS) Handhabung der Liliput-Karossen.

Auch auf dem N64 keine Glanz­leis­tung: Ruckel­grafik, Gegner­mangel und nervige Hand­habung bewirken Frust und Langeweile.

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