Ich fand die 2016er-Neuauflage von Doom herausragend gut, der treibende Metal-Soundtrack und die deftigen, offensiven Kämpfe waren genau nach meinem Geschmack. Bei Doom Eternal war ich bisher skeptisch. Versteckte Extraleben, unterschiedliche Exekutionsarten für verschiedene Belohnungen? Mehr Sprungpassagen? Das war mir alles suspekt. Bis ich jetzt selbst den Controller in die Hand nahm und mich durch ein paar Levels des Solomodus schoss. Was soll ich sagen, das Spiel ist Adrenalin pur – und dabei trotzdem taktischer und fordernder als der Vorgänger. weit entfernte Plattformen fordern die Nutzung von Doppelsprung, Dash und Wandklettereien – kein leichtes Unterfangen, wenn unter Euch der Abgrund gähnt. Die Gefechte sind knackig und nichts für Leute, die sich gerne hinter Deckung verkriechen – Gegner erscheinen überall gleichzeitig, auch gerne in Eurem Rücken. Da ist es wirklich wichtig, dass man Kettensäge, Glory Kill und Schulter-Flammenwerfer überlegt einsetzt, um sich mit Lebenspunkten, Schildenergie und Munition auszustatten. Hat man sich erstmal zurechtgefunden, entfaltet das neue Doom aber eine ungeheure Dynamik und Power – bei der Daueraction kann man praktisch fühlen, wie das Brusthaar sprießt. Für mich ein Highlight der gamescom.
Code Vein – Gameplay-Trailer mit imposantem Bosskampf
Bandai Namco Entertainment zigt uns in einem neuen Gameplay-Trailer zu Code Vein einen imposanten Bosskampf. In diesem geht es dem Butterfly of Delirium an den Kragen.
Code Vein erscheint am 27. September für PS4 und Xbox One.
Ghost Recon Breakpoint – auf der gamescom angespielt
Im „Ghost War“-Modus messe ich mich mit 7 anderen Spielern, aufgeteilt in zwei Teams, auf zwei Maps im PvP. Neu ist ein leichter Battle-Royale-Einfluss: Auf den Maps findet sich zusätzliche Ausrüstung, außerdem wird der bespielbare Bereich der Map nach einiger Zeit kreisförmig kleiner. Ich versuche mich als Scharfschütze und Nahkämpfer und kann auch einige Kills und Wiederbelebungen für mich verbuchen – insgesamt kriegen mein Team und ich aber eine Stunde auf den, Entschuldigung, Sack. Die Leute auf der anderen Seite der Wand waren definitiv besser.
PlayStation Store – neu am 22. August 2019
PlayStation 4:
- Black Desert – 29,99 Euro
- Doughlings: Invasion – 9,99 Euro
- Oninaki – 49,99 Euro
After the Fall VR – auf der gamescom angespielt
Ein zweites Mal wage ich mich auf der Messe unter eine Oculus-VR-Brille. Diesmal teste ich After the Fall an, einen postapokalyptischen Shooter, der auf einer winterlichen Erde angesiedelt ist. Zusammen mit einem Koop-Partner laufe ich durch verfallene Hochhäuser und über vereiste Ebenen und verwandel mit Pistole, Baseballschläger und Mini-Raketenwerfer Zombiewesen in Schlacke. Das macht Spaß und sieht ordentlich aus – vor allem wenn man berücksichtigt, dass das Entwicklerteam Vertigo Games aus gerade mal 30 Leuten besteht. Offiziell ist das Spiel zwar noch nicht für PlayStation VR angekündigt, aber wer weiß. Großes Lob dafür, dass mir nicht übel geworden ist – und für die Größe des Testraumes, den ich unbewusst voll ausgenutzt habe.
Borderlands 3 – auf der gamescom angespielt
Kurz vor Release lege ich das erste Mal Hand an Borderlands 3, genauer gesagt an den Proving Grounds Modus, eine der Endgame-Aktivitäten. Hier ballert man sich durch eine Reihe von Arenen und je mehr Ziele man erfüllt (nicht sterben, innerhalb eines bestimmten Zeitlimits bleiben, etc.), desto bessere Beute winkt am Ende. Ich schaffe zwei Durchgänge, einmal mit Soldatin Moze und ihrem Mech und einmal mit Beastmaster Fl4k, dem ich einen tierischen Begleiter einer katzenartigen Rasse zur Seite stelle, die es in Borderlands bisher nicht gab. Die Ballerei macht mächtig Laune, vor allem weil sich wirklich jede Waffe unterschiedlich anfühlt und es verrückte Kombinationen gibt. Ein Scharfschützengewehr mit mehreren Läufen und Scnellfeuermodus? Klar. Ein Raketenwerfer, der mehrere Geschosse abfeuert und seine Ziele einfriert? Natürlich. Eine Schrotflinte mit Automatikabzug? Easy. Am meisten begeistert mich aber der Bear Mech von Moze. Wenn man ihn aktiviert, fühle ich mich fast wie in Titanfall. Und das ist naturgemäß etwas gutes.
Die M!utprobe – Runde 3: Ulrich vs. Super Smash Bros. Ultimate
In unserer Heftrubrik Die M!utprobe beschäftigen sich die Redakteure reihum mit Spielen, mit denen sie eigentlich nichts anfangen können. 5 Stunden lang müssen sie den jeweiligen Titel zocken und ihre Eindrücke aufschreiben. In der M! Games 313 (ab morgen am Kiosk) ist Ulrich dran, der sich an Super Smash Bros. Ultimate wagt.
Oben seht Ihr den Beginn des Experiments, unten zieht Ulrich nach 3 von 5 Stunden Super Smash Bros. Ultimate ein Zwischenfazit.
Iron Man VR – auf der gamescom angespielt
Als VR-Motion-Sickness-Geplagter hatte ich mich schon auf das Schlimmste eingestellt – doch es kam anders. Zuerst wurde mir in einer Boot-Sequenz der Anzug samt Steuerung erklärt: Die beiden Motion-Controller senkrecht nach vorne halten und den großen Daumenbutton drücken, um mit den Händen zu schießen – check! Die beiden Motion-Controller seitlich am Körper anlegen und die Zeigefinger-Trigger drücken, um Schub zu geben und zu fliegen – check. Eine Hand nach vorne strecken und den X-Button drücken, um mit der Faust zuzuschlagen – check. Los geht’s vor der Küste von Starks Villa mit einem Rundkurs: durch Tore schweben, auf Zielscheiben schießen und Hindernisse aus dem Weg boxen; zum Abschluss noch einen Rundkurs auf Zeit fliegen. Erledigt.
Danach geht es an Bord von Starks Flugzeug weiter, als plötzlich eine Art Drohne angreift und Bösewicht Ghost die Elektronik hackt. Was folgt, ist ein cooler Ritt in mehreren tausend Metern Höhe rund um das abstürzende Flugzeug herum. Ich muss Angreifer abwehren, ein klemmendes Fahrwerk ausfahren, einen Brand am Triebwerk löschen und schließlich Pepper aus dem Wrack retten, bevor es explodiert.
Das Ganze dauerte etwa 30 Minuten und war durchweg schick inszeniert und aufwendig choreografiert – das Beste dabei: keine Spur von Motion Sickness! Auf Nachfrage, wie lange denn der Spaß im fertigen Spiel dauern wird, erhielt ich die Antwort “definitiv am oberen Ende einer typischen VR-Solo-Kampagne”. Ich tippe daher auf 5 bis 10 Stunden. Für alle VR-Fans: vormerken! Für alle “Mir wird bei VR schlecht”-Kandidaten: antesten!
Cyberpunk 2077 – interne Gespräche über New Game Plus Modus
Im Gespräch mit Gamespot hat Produzent Richard Borzymowski verraten, dass man momentan interne Gespräche über einen New Game Plus Modus für Cyberpunk 2077 führt. Knackpunkt ist, dass man nach einer passenden Idee für dessen Implementierung sucht, da das Rollenspiel nunmal sehr komplex sei.
Bei New Game Plus gebe es laut Borzymowski generell zwei Varianten. Entweder man werde nach dem Durchspielen mit seinem hochgezüchteten Charakter auf die offene Welt losgelassen oder man starte mit ihm ein komplett neues Spiel. Mit der ersten Herangehensweise könne der Spieler viele der gebotenenen Aktivitäten weiter in Angriff nehmen während letztere den Spieler auf einen bestimmten Stil festnagelt. Man wolle aber sicherstellen, dass der Spieler bei New Game Plus einen neuen Weg beschreiten und auch seinen Fortschritt behalten könne.
Cyberpunk 2077 erscheint am 16. April 2020 für PS4 und Xbox One.
















