
Wir schreiben den 3. Dezember. Auf der PlayStation Experience 2016 wird verkündet: Mother Russia Bleeds ist ab sofort zum Download erhältlich. Bei mir läuten sofort die Alarmglocken auf diesen Brawler hatte ich mich sehr lange gefreut! Praktischerweise läuft die PS4 schon ich spiele gerade The Last Guardian , doch selbst das muss kurz warten: Sofort wird der PlayStation Store gestartet. Da ist es! Gerne gebe ich die 12,99 Euro an das französische Entwicklerteam Le Cartel Studio. Während das Spiel herunterlädt tolle ich noch ein bisschen mit Trico durchs Ruinenwunderland
Später am Abend geht es dann los: Ich wähle einen kantigen Typen mit Assi-Klamotten, freue mich diebisch über den dreckigen Pixel-Look und haue zum Aufwärmen einen Trupp Penner kaputt schon ziemlich heftig das Game!
So heftig übrigens, dass es das Spiel mittlerweile nicht mehr im deutschen PSN gibt. Es ist zwar nicht indiziert (passiert ja quasi nicht mehr und ist bei Download-Spielen eigentlich gar kein Thema), hätte aber eigentlich nie bei uns aufschlagen sollen. Die offizielle Pressemitteilung des Publishers spricht schlicht davon, dass der Titel in Deutschland nicht angeboten wird. Und seit dem 12. Dezember ist es auch nicht mehr erhältlich. Wollt Ihr jetzt also zugreifen, hilft nur der Umweg über einen ausländischen PSN-Store
Doch zurück zum Spiel: Wie gesagt, das Teil ist mit seinen schmutzigen Hintergründen, den fies wirkenden Charakteren bzw. Gegnern und der pixeligen Gewaltdarstellung nichts für sensible Gemüter. Uns hat es mehrfach an Hotline Miami erinnert. In Mother Russia Bleeds haut Ihr Odachlosen die Zähne aus der Visage und prügelt auf am Boden liegende Feinde ein, bis von deren Kopf nur noch blutiger Matsch übrig ist.