James Pond’s Crazy Sports – im Klassik-Test (SNES)

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Meinung & Wertung

Heinrich Lenhardt meint: Als Wettkampf-Variante niedlicher Geschicklichkeits-Tests sorgt Crazy Sports vor allem bei Turnieren im Freundeskreis für Stimmung. In puncto Technik hätte man sich allerdings mehr reinhängen können: Dummerweise können die Teilnehmer nur nacheinander antreten – nix Simultan-Modus. Was bleibt, ist ein leicht verdaulicher, durchaus schmackhafter Jump’n’Run-Mix mit der bewährten James-Pond-Niedlichkeit. Kein Spiel fürs Kleben, aber ganz originell und pfiffig.

Zehn witzige Reaktionstests mit Wettkampf-Flair. Nicht allzu tiefgründig, aber gut spielbar und grafisch süß präsentiert.

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A/X-101 – im Klassik-Test (Mega-CD)

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Meinung & Wertung

Ingo Zaborowski meint: AX 101 ist eine Mischung aus simpler 3-D-Ballerei und frustrierend linearer Grafikdemo. Die Star-Wars-inspirierten Levels sind zum Teil sehr beeindruckend – wenn Ihr Euch nicht an grob gepixelter und ruckender Grafik stört. Richtig fliegen könnt Ihr Euren Weltraumflitzer nicht, denn auf Eure Joypadbewegungen reagieren nur das Zielkreuz und die Waffensysteme. Wer auf Raritäten Made in Japan steht, sollte sich die CD dennoch nicht entgehen lassen.

Weniger ein Spiel, als ein Demo: Nette, aber ruckelige Grafikeffekte und kaum Interaktion.

Singleplayer41
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Shadowrun – im Klassik-Test (MD)

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Meinung & Wertung

Oliver Ehrle meint: Shadow Run hat nicht nur seine eigene Welt, es hat auch seine eigene Sprache. Da im beiliegenden Handbuch kein Glossar zu finden ist, tut sich der Neuling schwer. Davon abgesehen ist Shadow Run in Ordnung, aber etwas monoton: Im Gegensatz zum SNES-Kollegen müßt Ihr kaum Puzzles lösen, sondern seid meist damit beschäftigt, Pakete von A nach B zu tragen und Eure Kunden zu eskortieren. Habt Ihr genug Geld beisammen, geht`s erstmal ins Bett und dann werden die schwer erarbeiteten Nuyen an einen Informanten verplempert. Außerdem spart Ihr auf Waffen und Biomechanik, um eine Handvoll übermächtige Gegner zu schlagen. Der Cyberspace selbst ist in 3D dargestellt und somit etwas aufregender als auf dem Nintendo. Shadow Run ist eine gelungene Abwechslung zu Fantasy-Rollenspielen, aber kein echtes Cyber-Highlight.

Spannendes Technik-Abenteuer mit fesselnder Atmosphäre – langweiliges Geldscheffeln vermindert jedoch den Spielspaß.

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The Ren & Stimpy Show Presents: Stimpy’s Invention – im Klassik-Test (MD)

9
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Ingo Zaborowski meint: Habt Ihr schon mal in einem Kühlschrank Euren Kumpel als Preßluftbohrer mißbraucht, während Walrösser Euch plattzudrücken drohen? Das Modul hat die gleichen Stärken und Schwächen wie ein Trickfilm: Was beim ersten Mal witzig und unterhaltsam dahersprudelt, quält sich in der Wiederholung recht langweilig über den Bildschirm. Eine halbe Stunde werdet Ihr Spaß an den kuriosen spielerischen und grafischen Gags haben, danach ist der Zauber weg.

Witzige Umsetzung der chaotischen Trickfilmvorlage, aber: Zu einfach, zu kurz und ohne Wiederholungswert.

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Metal Marines – im Klassik-Test (SNES)

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Winnie Forster meint: Zum Glück haben die Metal Marines noch etwas mehr zu bieten, als eine bei Populous geklaute Optik. Abgesehen von der brutalen Hintergrund-Thematik (Raketenkrieg in naher Zukunft), ähnelt der Spielgedanke dem von Dune 2. Gegen ein enges Budget und knappe Energievorräte versucht Ihr verzweifelt, eine funk-tionstüchtige Stellung mit ausreichend Verteidigungs- und Offensiv-Einrichtungen aufzubauen – dabei fegt der gegnerische Angriff in Echtzeit über Euch hinweg. Das alles ist grafisch putzig dargestellt und animiert. Dank der anschaulichen Icon-Leiste flutscht auch die Steuerung: Metal Marines ist (trotz zahlreichen Vor- und Zwischensequenzen) weder das schönste, noch das komplexeste Strategiespiel, doch ein makaber-spaßiges Roboter-Geholze mit vereinfachter Sim City-Spielmechanik und rasantem Verlauf.

Populous und Sim City werden von Robotern überrannt: Echtzeit-Strategiespiel, das Euch kaum Zeit zum Pläneschmieden läßt.

Singleplayer74
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Joe & Mac – im Klassik-Test (MD)

17
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Winnie Forster meint: Takara hat sich bei der Umsetzung des klassischen Joe & Mac-Automaten Mühe gegeben und ein ordentliches Jump’n’Run programmiert. Im Gegensatz zur Super-Nintendo-Version von 1991 werdet Ihr von Flackereinlagen verschont. Auf dem Mega Drive kommt der Spielablauf in keiner Situation ins Stocken, obwohl sich die halbe Vorzeit auf dem Bildschirm versammelt – die Höhlenmenschen greifen als Busch verkleidet, mit Keulen oder aus der Luft im Steinzeit-Flugzeug an. Dank der liebenswerten Grafik, der furchterregend-großen Endgegnern, dem unverwüstlichen Leveldesign und einem kurzweiligen Zwei-Spieler-Modus gefällt Joe & Mac nicht nur den Anhänger des Automaten. Hoffentlich müssen wir auf den zweite Teil nicht auch solange warten.

Steinzeit-Action um zwei keulen­schwingenden Dickköpfe. Verschiedene Wege zum Ziel sorgen für Abwechslung.

Singleplayer65
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Manual Samuel – im Test (PS4)

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Denis Kuckmann meint: Ich stehe ja auf Humor der Marke “Family Guy” – geht es Euch ähnlich, dürfte Manual Samuel bei Euch offene Türen einrennen mit der bescheuerten Spielmechanik, dem leicht vulgären Humor und der rundum durchgeknallten Handlung. Dass ich etwa 30 Minuten des ungefähr zwei Stunden langen Abenteuers mit dem frustrierenden finalen Bosskampf verbrachte, schmälert meine Begeisterung. Insgesamt bin ich jedoch zufrieden: Manual Samuel ist ein hübsch gezeichnetes, toll englisch vertontes und urkomisches Abenteuer in Spielfilmlänge zum Spielfilmpreis – dank bockschwerem Koop-Modus und Kapitelwahl ein sicherer Hit auf jeder Zockerparty.

Abgedrehtes, kurzweiliges 2D-Abenteuer ohne Rätsel, das flinke Reaktion und Geschick fordert.

Singleplayer75
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Bubba ‘n’ Stix – im Klassik-Test (MD)

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Ingo Zaborowski meint: Das auf den ersten Blick nette Comic-Jump´n´Run ist eine höllisch verzwickte Puzzelei mit harten Geschicklichkeitspassagen. Ist der erste Level schnell geschafft, fangen die Schwierigkeiten an – welche Aufgaben können problemlos gelöst werden, welchen Gegnern geht man besser aus dem Weg? Gute Musik, über einhundert Soundeffekte und witzig animierte Figuren halten die Motivation aufrecht, zwischendurch müßt Ihr Eure Joypad-Künste bemühen, um unbeschadet den Weg zum nächsten Rätsel zu finden. Die Idee hinter Bubba´n´Stix ist originell und hat deshalb kaum spielerische Konkurrenz zu fürchten. Am nächsten kommt Puggsy von Psygnosis an das Spielprinzip heran, kann aber nichts gegen das clever gemachte und erheblich reizvollere Core-Modul ausrichten. Knobelfans, die Jump´n´Runs mögen, sollten sich das Spiel besorgen.

Originelle Mischung aus Jump´n´Run und vielen Mini-Rätseln. Dank toller Grafik und harten Aufgaben sehr fesselnd.

Singleplayer77
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Revenge of the Ninja – im Klassik-Test (Mega-CD)

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Ingo Zaborowski meint: Cobra Command war toll, aber dem Entwickler ist danach das Händchen für ein interessantes Spieldesign verloren gegangen. Auch Revenge of Ninja ist ein simpel-stressiger Reaktionstest mit grobkörniger Comic-Grafik, bei dem die Levels einfach abgehakt werden. Die CD hat einen gewissen Reiz, sobald man die 30 Minuten Zeichentrick gesehen hat, verschwindet der jedoch völlig. Löblich, daß Ihr nach Durchspielen den ganzen Film noch einmal ansehen dürft.

Nette Handlung, aber simpler Reaktionstest in der Machart von “Time Gal” und “Road Avenger”.

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Space Ace – im Klassik-Test (SNES)

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Ingo Zaborowski meint: Das Modul ist genau richtig für Videospiel-Masochisten: Empire setzte die frustrierenden Eigenschaften eines Laserdisc-Spiels (lineare Handlung, ein einziger Patzer killt) auf das Super NES um. Die Spielstufen sind ungewöhnlich gestaltet und unheimlich knifflig, da Ihr nur durch ständiges Ausprobieren die richtige Aktion zum Weiterkommen herausfindet. Selbst dann ist die Ausführung aber nicht leichter – unfaire Kollisionsabfrage und massenhafte Heldentode sorgen für gepflegte Wutausbrüche. Dabei wurde ich aber nicht demotiviert – ein trotziges “Ich schaff das noch irgendwie”-Gefühl sorgt für den x-ten Anlauf, um das verflixte Modul endlich in den Griff zu bekommen. Obwohl das Ganze nur wenig mit Spaß zu tun hat, sollten ehrgeizige Joypadprofis ein Spiel wagen, zumal in späteren Stufen schönere Grafiken das Auge verwöhnen.

Ungewöhnliches Spieldesign verschafft dem Weltraumabenteuer einen eigenen Reiz, der den Frustfaktor knapp übertrifft.

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