Sony musste jetzt rückläufige Zahlen für das zweite Quartal des aktuellen Geschäftsjahres präsentieren, welches am 30. September endete (nachzulesen bei VG247). So gingen die Verkäufe um 10,8 Prozent zurück und auch die operativen Einnahmen gaben nach. In Zahlen ausgedrückt sind es laut Sony 1,688 Milliarden Yen bzw. 16,722 Millionen Dollar.
Die “Game & Network Services”-Abteilung, der die Hardware und das PlayStation Network angehören, musste sogar ein Minus von 11,3 Prozent bei den Absätzen und dem operativen Gewinn verbuchen. Die operativen Einnahmen gaben 20,6 Prozent nach, was 19 Milliarden Yen oder 188 Millionen Dollar entspricht. Schwächere PS4-Verkäufe und niedrige PS3-Absätze wurden hier als Grund genannt. Etwas abgefedert wurde das Minus noch durch niedrigere Herstellungskosten für die PS4 und sehr gute Softwareabsätze, vor allem digital.
Über das Quartal verteilt wurden 3,9 Millionen PS4-Konsolen verkauft, was ein überschaubares Minus von 100.000 Einheiten im Vergleich zum Vorjahr ist. Damit sind insgesamt 47,4 Millionen PS4s bisher verschifft worden. Sony geht weiterhin von 20 Millionen verkauften PS4-Konsolen bis Jahresende aus – eine Zahl, die dank der Veröffentlichung der PlayStation 4 Pro am 10. November durchaus möglich erscheint.