Nintendo – höchster Quartalsverlust seit fünf Jahren

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Das wird dem Aktienkurs auch nicht gut tun: Nintendo hat die Finanzzahlen für der erste Geschäftsquartal des Jahres (also von April bis Juni) veröffentlicht und darin den größten Verlust seit fünf Jahren eingefahren.

24,5 Milliarden Yen (ca. 211 Millionen Euro) Miese wurden gemacht, während im gleichen Zeitraum des vergangenen Jahres sogar noch ein Plus von 8,3 Milliarden Yen (ca. 73 Millionen Euro) verbucht werden konnte. Der Gesamtumsatz betrug im Quartal 61,7 Millarden Yen (ca. 531 Millionen Euro) und fiel um 31%.

Im Mobile-Segment, auf das so große Hoffnungen gesetzt wird, kamen gerade mal 1,6 Milliarden Yen (ca. 13,8 Millionen Euro) Umsatz zusammen.

940.000 3DS-Geräte wurden verkauft (7% weniger), dramatisch ist der Einbruch bei Wii U: Nur noch 220.000 Exemplare fanden einen Abnehmer, das sind 52% weniger als im Vorjahresquartal.

Dafür gingen mehr Spiele über die Ladentische, für 3DS 8,5 Millionen (zuvor 7,9 Millionen) und für Wii U 4,7 Millionen (zuvor 4,6 Millionen).

Eigentlich kann es jetzt nur noch aufwärts gehen, denn zum einen fallen ab dem nächsten Quartal die Einnahmen über Pokémon Go an (auch wenn die bekanntlich nur teilweise bei Nintendo landen) und NX steht ja in absehbarer Zeit auch an…

PlayStation Plus – die Spiele im August 2016

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Ab 2. August neu bei PlayStation Plus:

  • Tricky Towers (PS4)
  • Rebel Galaxy (PS4)
  • Yakuza 5 (PS3)
  • Retro/Grade (PS3)
  • Patapon 3 (PSV / PSP)
  • Ultratron (PSV / PS3 / PS4)

Yakuza 0 – Start-Termin für Europa steht fest

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Kein halbes Jahr mehr müssen Fans von Segas Unterwelt-Drama warten, bis es endlich weiter geht: Das Prequel Yakuza 0 erscheint nämlich am 24. Januar 2017 für die PS4 zeitgleich in Europa und den USA – und anders als bei ihrer japanischen Kollegin Hatsune Miku gibt’s dann auch bei uns neben der digitalen eine verpackte Fassung!

Langrisser Re:Incarnation – TENSEI- – im Test (3DS)

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In der ersten Hälfte der 1990er war Langrisser ein echter Anwärter auf den Strategie-Thron. Die Episoden auf 16- und 32-Bit-Konsolen waren bis auf den Mega-Drive-Erstling zwar japanexklusiv, bestachen aber mit tollem Artwork und spannendem Spielsystem: Gemeinsam mit den sterblichen Helden zogen auch angeheuerte und entbehrliche Söldner-Einheiten in die Schlacht, die am effektivsten kämpften, wenn sie im Einflussbereich ihres Kommandanten platziert waren. Jetzt gibt es nach langer Pause eine neue Episode, die erneut dieses clevere Konzept aufgreift. Wie bei Fire Emblem seht Ihr die taktischen Karten von oben und zieht nacheinander Generäle und Truppen, im Kampf wird auf eine 3D-Animation umgeblendet – die ist allerdings so erbärmlich und undynamisch inszeniert, dass man froh ist, die Sequenzen im Menü abstellen zu können. Knifflig ist hierbei: Erledigt Ihr einen gegnerischen General, verschwinden auch all seine Truppen – gleichzeitig bringt Ihr Euch auch um die entsprechenden Erfahrungspunkte. Die braucht Ihr, um aufzuleveln und später die Klasse zu wechseln. Zwischen Missionen verfolgt Ihr die Handlung in Standbild-Sequenzen und dürft weiblichen Mitstreitern schöne Augen machen.

Inhaltlich stellt der neue Teil einen Reboot dar: Bis auf Komponist Noriyuki Iwadare hat das alte Team nichts mehr mit der Neuauflage zu tun, auch Charakterdesigner Satoshi Urushihara ist nicht mehr mit von der Partie.

Thomas Nickel meint: Konnte Langrisser sich früher durchaus mit Fire Emblem messen, wird der neue Teil in jeder Hinsicht deklassiert: Das Interface ist fummelig, die Steuerung träge und vor allem die Kämpfe sind optisch einfach nur ein schlechter Witz – es ist unbegreiflich, wie jemand diese Sequenzen durchwinken konnte. Zudem irritiert das Charakterdesign: Frauen, die in Reizwäsche kämpfen, ist man ja fast schon gewöhnt. Aber kleine Mädchen in Fetischklamotten? Tut das wirklich not? Dabei hat das Spiel doch durchaus Qualitäten! Die Musik klingt prima und mit seiner Mischung aus Anführern und austauschbaren Truppen ist ”Langrisser” auch heute noch einzigartig. Aber in dieser Form verschenkt das Spiel sein Potenzial klar – da hätte man besser ein paar Monate Entwicklungszeit mehr reingesteckt.

Visuell schwache und unkomfortable Taktik-Schlachten, die ein paar alte Serienqualitäten bewahrt haben.

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The Division – Jessica Chastain für Verfilmung im Gespräch

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Eins muss man Ubisoft lassen: Für die Verfilmung der firmeneigenen Spiele kann man immer wieder namhafte Leute gewinnen. So wird etwa Ende des Jahres bekanntlich Michael Fassbender in Assassin’s Creed die Klinge zücken, Tom Hardy ist irgendwann danach für Splinter Cell am Start und vor einer Weile war Jake Gyllenhaal als Prince of Persia aktiv.

Letzterer hat bekanntlich als Produzent und Hauptdarsteller auch für The Division zugesagt, wo nun auch eine prominente Darstellerin für eine Hauptrolle im Gespräch ist: Laut The Hollywood Reporter soll sich Jessica Chastain (kennt man u.a. aus Interstellar und – siehe oben – Der Marsianer) in Vertragsverhandlungen befinden. Welchen Charakter sie verkörpern könnte, ist eine gute Frage, denn für eine tiefgreifende Story ist The Division ja nicht unbedingt bekannt…

Dead Rising 4 – die “1.000 Kills Challenge” im Gameplay-Video

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Auf der San Diego Comic-Con am vergangenen Wochenende war für Besucher auch Dead Rising 4 anspielbar – freundliche Menschen haben die “1.000 Kills Challenge”, bei der man in fünf Minuten diese Menge an Zombies eliminieren soll, im Video festgehalten, womit wir uns nun auch ein Bild vom rabiaten Geschehen machen können.

Rocketbirds 2: Evolution – im Test (PS4)

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Meinung & Wertung

Tobias Kujawa meint: Nach dem Ende der Solokampagne war ich erst einmal genervt. Unnötig stressige Endsequenzen sollten verboten werden! Bis dahin wurde ich von Hardboileds zweitem Abenteuer aber gut unterhalten, trotz unpräziser Steuerung. Mir gefallen der Look, das große Waffenarsenal und die vielen kleinen Gags, außerdem ist die Idee eines Rambo-Hühnchens einfach zu gut. Die Show stiehlt ihm aber Metal Chicken: ein schottisches Huhn von der SARS-Einheit. Cool!

Humorig-blutige Hühner-Ballerei samt Kampagne und Koop-Modus, deren Steuerung manchmal nervt.

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Ride 2 – Termin für das “Zweirad Gran Turismo” steht fest

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Milestones Fließbänder laufen wieder einmal auf Hochtouren und spucken schon bald das nächste Produkt aus: Ride 2, der ambitionierte Versuche, eine Art Gran Turismo für Zweiräder zu sein, erscheint bereits am 7. Oktober, wie nun verkündet wurde.

Wer vorbestellt, kriegt obige zwei Motorräder und zehn Helmdesigns kostenlos dazu – wenn das mal kein Kaufanreiz ist! Ansonsten hoffen wir, dass Ride 2 nicht nur inhaltlich (das u.a. diesmal enthaltene Regenwetter ist schon mal eine gute Neuerung), sondern auch technisch etwas zulegt, aber zu hoch wollen wir unsere Erwartungen besser nicht schrauben.

Lady Layton – Level-5 kündigt neues Knobelfutter für 3DS an

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Frohe Kunde für Freunde gelungener Rätsel-Abenteuer: Professor Layton ist zwar in Rente geganden, doch demnächst tritt seine Tochter die Nachfolge an.

Level-5 hat nämlich jetzt Lady Layton: The Conspiracy of King Millionaire Ariadne angekündigt, das neben iOS- und Android-Geräte zum Glück auch auf 3DS erscheinen wird. Wie das Video oben klar macht, dürfte sich stilistisch wenig ändern (was uns hier freut). In Japan erscheint die Knobelkost im Frühjahr 2017, ob und wann wir damit beglückt werden, muss sich erst noch zeigen – traditionell haben die Layotn-Teile allerings immer recht lange gebraucht, bis die West-Anpassungen fertig waren.

WWF Royal Rumble – im Klassik-Test (MD)

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Meinung & Wertung

Winnie Forster meint: 16-MBit machen doch etwas aus: Die Animationen sind besser, die Kämpfer wirken größer und plastischer als im Vorgänger, außerdem kommen die Soundeffekte knackiger. Die Steuerung ist nicht zu einfach – Special Moves sind nur mit Übung zu aktivieren. Am besten ist Royal Rumble aber zu zweit – nichts geht über das Vermöbeln eines Kumpels mit einem herumstehenden Klappstuhl, wenn der Ringrichter gerade wegen eines “zufälligen” Treffers K.O. am Boden liegt.

Witziges WWF-Wrestling-Spektakel: Macht vor allem im anarchischen Royal Rumble und zu zweit einen Riesenspaß.

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