Xbox Game Store – neu am 9. Dezember 2015

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Xbox One:

  • Baseball Riot – 4,99 Euro
  • The Binding of Isaac: Rebirth – 14,99 Euro
  • Starwhal – 11,99 Euro

PlayStation Store – neu am 9. Dezember 2015

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PlayStation 4:

  • Among the Sleep – 14,99 Euro
  • Three Fourths Home: Extended Edition – 5,99 Euro
  • Guns Up! – 4,99 Euro

PlayStation Vita:

  • Three Fourths Home: Extended Edition – 5,99 Euro
  • Panda Run – 5,29 Euro

Trine 3: The Artifacts of Power – noch vor Weihnachten auf PS4

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Im europäischen PS Blog schreibt Entwickler Frozenbyte, dass Trine 3: The Artifacts of Power noch vor Weihnachten für PS4 erhältlich sein sollte. Wenn alles nach Plan verlaufe, könne der Titel vermutlich in der kommenden Woche veröffentlicht werden, heißt es dort.

Auf der PS4 erstrahlt Trine 3: The Artifacts of Power in 1080p und 60 Bildern pro Sekunde und besteht aus sieben Story-Kapiteln.

Assassin’s Creed Chronicles: India & Russia – Veröffentlichungstermine bekannt

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Ubisoft verkündet, dass Assassin’s Creed Chronicles: India und Assassin’s Creed Chronicles: Russia am 12. Januar bzw. 9. Februar digital für PS4 und Xbox One erscheinen werden. Das physische Assassin’s Creed Chronicles Trilogy Pack, welches zusätzlich noch den bereits seit längerem verfügbaren China-Ableger enthält, wird ebenfalls am 9. Februar käuflich zu erwerben sein.

Etwas überraschend ercheint zudem eine Vita-Umsetzung des Dreierpacks, die ist jedoch erst zwei Monate später an der Reihe und wird am 5. April erhältlich sein.

The Talos Principle: Deluxe Edition – im Test (PS4)

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Erschienen in:

Solche Überraschungen sind selten, aber willkommen: Was bei Ubisoft als Entwurf für ein neues Prince of Persia-Spiel begann, wurde zu Assassin’s Creed – heute die wichtigste Marke des Konzerns. Auch Capcoms Dämonenjäger-Saga Devil May Cry gibt es nur, weil Hideki Kamiya einen PS2-Nachfolger der Resident Evil-Serie entwickeln sollte. Und The Talos Principle entstand aus einer Kreativspielerei heraus – dem Technologie-Newsdienst Venturebeat verriet Alen Ladavac, Croteams Chief Technology Officer, die Hintergründe: ”Als wir am nächsten Serious Sam-Spiel arbeiteten, haben wir mit neuen Spielmechaniken experimentiert. Zwei von uns haben eine Reihe Testlevels gebaut – ich eher simple Dinge. Aber mein Kollege dachte sich ein paar echte Kopfnüsse aus, um zu schauen, wie viel Komplexität möglich ist. Und als wir alle diese Puzzle-Levels testeten, liebten wir sie – und so wurde ein eigenes Spiel daraus.”

Damit hätten wir das ”Wie kam es zum Spiel?” geklärt, fehlt noch die Herkunft des Namens: Talos ist eine Gestalt aus der griechischen Mythologie (u.a. Argonauten-Sage) – meist wird er als metallener Riese beschrieben, der auf Kreta zum Schutz der Europa abgestellt war vielleicht wurde er vom Schmiedegott Hephaistos erschaffen. Im Spiel spielt Ihr zwar keinen Bronzeriesen, dafür einen mannsgroßen Androiden – und wer im Menü auf die Third-Person-Sicht schaltet, der wird diesem Blechheini für viele Stunden über die Schulter blicken.

The Talos Principle ist ein Rätselspiel, wie Portal eines ist trotzdem fällt es ganz anders aus als der Valve-Knobler. Ihr spaziert, sprintet und hopst durch eine leblose, aber hübsche 3D-Welt, deren Aussehen von viel Natur, ein bisschen moderner und ganz viel alter Architektur geprägt ist.

In der Oberwelt sucht Ihr nach Easter-Eggs oder Geheimräumen und habt Zugang zu den drei Szenarien des Spiels: Pompeji, Ägypten, europäisches Mittelalter. Jedes Szenario wiederum ist Heimat Dutzender Rätselkammern, die Euch, sofern Ihr sie erfolgreich absolviert, bunte Puzzleteile spendieren. Mit diesen Objekten schaltet Ihr Rätsel-Tools frei, die für spätere Levels zwingend nötig sind. Und dann ist da ja noch dieser geheimnisvolle Turm in der Eiswüste, dessen Betreten Euch vom Erzähler Elohim (ein hebräischer Name für den einen Gott) untersagt wurde.

Das heißt bei The Talos Prinicple – so spielen sich die Rätsel: Meist habt Ihr einen kleinen Irrgarten vor Euch, mit (nicht überspringbaren) Zäunen, Energiebarrieren und Mauerdurchbrüchen. In einem bestimmten Bereich wartet das Puzzleteil auf Euch – da wollt Ihr hin. Nur geht das nicht so einfach! Zum Beispiel müsst Ihr eine Energiequelle mithilfe von Laserstrahlen und Umlenk-Kristallen (auf Stativen) mit einem Energie-Empfänger verbinden, damit sich ein Tor öffnet. Hinter diesem Tor liegt dann ein Würfel den braucht Ihr, um einen Schalter zu beschweren. Der Schalter wiederum liefert Strom für eine Windmaschine. Die hingegen braucht Ihr, um einen weiteren Würfel mit einem Energie-Umlenk-Stativ obendrauf einige Meter in die Luft zu heben, damit der Weg des Lasers sich nicht mehr mit einer Wand schneidet.

An anderer Stelle müsst Ihr einen Platz überqueren, wo zwei Schweberoboter patrouillieren – die rasen auf Euch zu und explodieren, wenn Ihr zu nahe kommt. Ihr habt aber nur ein mobiles ”Jammer”-Gerät zur Verfügung, mit dem Ihr nur einen von ihnen lahmlegen könnt. Die Lösung könnte so aussehen, dass Ihr mit dem Jammer eine Energiebarriere am Rande des Platzes deaktiviert. Daraufhin schwebt einer der Wachroboter, der bisher immer gegen die Barriere stieß, nun in den Gang dahinter. Ist er durch, schaltet Ihr Euren Jammer wieder ab, die Barriere taucht erneut auf und der Roboter ist dahinter weggesperrt. Oder Ihr blockiert nur kurz einen der Wachroboter, sodass das Duo seine Bahnen nicht mehr parallel, sondern versetzt zieht – so überschneiden sich die Reichweiten ihrer Bewegungsmelder nicht mehr und Ihr flitzt dazwischen hindurch. Zu derlei Mechaniken gesellen sich Sprung-Pads, Stromschalter oder eine trickreiche Aufnahme- und Abspiel-Funktion Eurer Handlungen – so könnt Ihr einen Klon erschaffen, der in die Bresche springt, wenn mal wieder zu wenig Kisten oder Laser-Stative zur Problemlösung vorhanden sind.

Fehlt noch ein wesentliches Element von The Talos Principle – die Geschichte. Die findet fast ausschließlich über Textdialoge an Computer-Terminals statt (Bild linke Seite unten) und schürft für ein Videospiel erstaunlich und erfreulich tief: Ihr erörtert Themen wie den Beginn vernunftbegabten Lebens, künstliche Intelligenz oder was nach unserem irdischen Dasein übrig bleibt.

Auf PC hat das Spiel schon einige Monate auf dem Buckel, die Deluxe Edition auf PS4 liefert den recht umfangreichen DLC Road to Gehenna gratis mit – hier warten neue, gleich vom Start weg ziemlich anspruchsvolle Prüfungen auf Euch. Leider muss der DLC ohne frische Rätsellösungs-Werkzeuge auskommen.

Matthias Schmid meint: Ein tolles Stück Software – wenn es nur ein bisschen mehr Spaß machen würde! Eigentlich kann ich The Talos Prinicple wenig vorwerfen: Die Grafik ist etwas leblos, dafür aber meist richtig hübsch, und die Geschichte gibt Hobby-Philosophen fundamentale Denkanstöße. Auch die Schwierigkeit der Prüfungen ist gelungen – es sind knallharte Kopfnüsse dabei, nach einiger Zeit kommt Ihr aber meistens auf die Lösung. Leider ist das ständige Herumrennen in den Irrgärten, das Umhertragen von Kisten, Jammern &amp Co. mitunter ermüdend und langweilig. Dass der DLC Road to Gehenna gratis beiliegt, ist nett – doch nach den über 100 Kopfnüssen des Hauptspiels hatte ich erst mal genug. Top finde ich die Beschilderung in den Hub-Welten – ein kleines Detail, das viel Komfort mit sich bringt.

Kerstin Mayer meint: Eigentlich mag ich Rätselspiele, und eigentlich machen die Denkaufgaben von The Talos Principle wenig falsch: Sie sind komplex, nicht zu einfach und doch mit genügend Nachdenken lösbar. Trotzdem sprang der Funke irgendwie nicht über. Ob es an den biederen Rätselmechaniken oder dem vielen Herumlaufen lag, kann ich nicht eindeutig sagen – eine Karte hätte auf jeden Fall nicht geschadet. Und so habe ich die Prüfungen in erster Linie absolviert, um zu erfahren, was es mit der Welt auf sich hat. Unspektakulär über Computerterminals, Audiologs und Schmierereien an der Wand wurde eine Geschichte erzählt, über Ängste und Hoffnungen der Menschheit, den Grund ihres Strebens und was es ausmacht, ein Mensch zu sein – das hatte ich nicht erwartet.

  • über 100 Rätselprüfungen im Hauptspiel
  • inklusive DLC-Paket ”Road to Gehenna”
  • in Ego- oder Third-Person-Sicht spielbar
  • Geschichte stammt von den Autoren Tom Jubert und Jonas Kyratzes

Kluges und forderndes, manchmal etwas umständliches Rätselspiel mit philosophisch angehauchter, aber schwach eingebundener Geschichte.

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Multiplayer
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Neo-Geo ist 25 Jahre alt – wie wär’s mit (fast) geschenkten Spielen?

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1990 erblickte das legendäre Neo-Geo das Licht der Welt und verzückte auf dem heimischen TV mit seinen pixeligen Exklusivtiteln – ergo wird dieses Jahr der 25. Geburtstag gefeiert, was die Organisatoren des Humble Bundle gerade mit einem besonders reizvollen Deal tun.

Wer auf die Humble Bundle-Webseite steuert, kann noch knapp zwei Wochen lang ein feines Set an Neo-Geo-Klassikern für kleines Geld einsacken: Derzeit sind es 21 Titel, die man für den Einsatz von 10 US-Dollar erhält, wozu sich aber noch andere gesellen sollen. Und wer jetzt bereit ist, gleich 40 US-Dollar zu investieren, der erhält das oben abgebildete Fan-Shirt dazu.

Für Konsolenzocker hat der Deal natürlich einen Haken: Hier geht es ausschließlich um PC-Versionen. Wobei man die meisten davon immerhin direkt auf der Webseite kostenfrei zwei Minuten lang anspielen kann, für den kurzen Nostalgieflash ist das gar nicht so schlecht…

Hyrule Warriors Legends – Linkle könnte in künftigen Zelda-Titeln zurückkehren

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Eiji Aonuma, Produzent von The Legend of Zelda, hat jetzt gegenüber IGN in Aussicht gestellt, dass Linkle aus Hyrule Warriors Legends in künftigen Serienteilen durchaus zurückkehren könnte. Sie war bereits in Promo-Material zu Hyrule Warriors für Wii U zu sehen und wurde nach entsprechendem Fan-Feedback in dessen 3DS-Version als spielbarer Charakter integriert. Laut Aonuma würde sich Linkle in der Welt der Zelda-Spiele keinesfalls fehl am Platze fühlen.

Hyrule Warriors Legends wird in Europa am 25. März 2016 erscheinen.

PlayStation 4 – kostenloses Online-Wochenende im Anmarsch

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Der amerikanische PS Blog schreibt, dass am kommenden Wochenende auch PS4-Besitzer ohne Plus-Abonnent an Online-Duellen teilnehmen können. Für Europa ist dies noch nicht offiziell bestätigt, dürfte aber (hoffentlich) Formsache sein – ansonsten könnte man sich zur Not ja auch einen Zweitaccount in der “passenden Region” anlegen…

Los geht es nach deutscher Zeit am Samstagmorgen um 9:01 Uhr und Schluss ist am Montagmorgen um 8:59 Uhr. Um von dem Angebot Gebruach zu machen, muss man sich einfach nur bei entsprechenden Online-Partien einloggen, eine Registrierung oder ähnliches ist nicht nötig.

Resident Evil 0 – Termin für HD-Remaster steht fest!

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Kurz und knackig: Die HD-Neuauflage von Resident Evil 0 erscheint am 19. Januar digital für PS3, PS4, 360 und Xbox One – Kostenpunkt sind 19,99 Euro.

Und wer noch ein paar Tage länger warten kann, der bekommt am 22. Januar für PS4 und Xbox One die Resident Evil Origins Collection als physische Disc, auf der sich neben Resident Evil 0 auch noch Resident Evil HD Remaster findet.

Lego Dimensions – im Test (PS4)

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Aus dem Duell um die Vorherrschaft im Toys-to-Life-Segment ist seit diesem Jahr ein Dreikampf geworden: Der dänische Klötzchen-Gigant Lego wirft mit Lego Dimensions seinen Hut in den Ring und will Skylanders und Disney Infinity den Platz streitig machen. Für Steinchenfreunde, die bisher nur die zahlreichen ”klassischen” Lego-Abenteuer kennen, kurz eine Erklärung, was hier der neue Kniff ist: Das Spiel beschränkt sich nicht rein auf den Bildschirm, sondern beinhaltet auch Sammelfiguren – deren digitale Alter Egos werden durch ein flaches Plastik-Portal, auf das man sie stellt, virtuell aktiviert. Dass sich gerade Lego von Natur aus besonders gut für dieses Konzept eignet, liegt auf der Hand. Doch die alten Entwicklerhasen von Traveller’s Tales haben sich einige neue Ideen einfallen lassen, die deutlich über das hinausgehen, was bei der Konkurrenz üblich ist.

Denn bei den Mitbewerbern dient das Portal tatsächlich fast ausschließlich zum Erkennen der Charaktere sowie zum Lesen und Schreiben von Daten. Bei Lego Dimensions dagegen wird das ”Toypad” genannte, aus fast 300 Steinen zusammengesteckte Bauwerk während des Spiels in Rätsel eingebunden: Bis zu sieben Figuren passen auf die drei separaten Abstellflächen, die wiederum durch LED-Leuchten in verschiedenen Farben erstrahlen können. Je nach Aufgabenart aktiviert Ihr mittels korrekter Platzierung Elementarkräfte wie Feuer und Wasser, schickt Eure Helden durch verschiedene Teleporter, lasst sie wachsen und schrumpfen, färbt mit ihnen Schalter oder sucht in einer Art digitalem Topfschlagen versteckte Objekte. Die fünf Rätseltypen sind geschickt umgesetzt und funktionieren in der Praxis so tadellos, dass sie prompt ausgiebig genutzt werden. Wer sich bei vergangenen Lego-Abenteuern schon einmal am teils unübersehbaren Rätsel-Recycling gestört hat, wird das auch bei Lego Dimensions erleben, denn kaum ein Level oder Bosskampf (die ziemlich häufig auftreten) kommt während der Hauptstory ohne Toypad-fokussierte Aufgaben aus. Speziell im hinteren Spieldrittel treten Ermüdungserscheinungen auf auch, weil die über Dutzende Vorgänger etablierte, typische Lego-Spielstruktur konsequent strapaziert wird.

Zum Glück protzt Lego Dimensions aber mit so viel Inhalt und Abwechslung, dass sich der Abnutzungseffekt noch in Grenzen hält: 14 Welten, teils aus dem eigenen Sortiment, überwiegend aber basierend auf namhaften Lizenzen, wurden unter einem Dach vereint und (fast) alle dienen als Schauplätze für die Story. Nicht jedes Szenario wird dabei seinem Potenzial entsprechend genutzt und der Mashup-Gedanke teils überstrapaziert, aber eins kann man festhalten – langweilig wird es nicht. Und wenn Ihr etwa begleitet von GLaDOS’ Kommentaren durch die Portal-Welt eilt, Scooby-Doos Gruselschloss mit leichtem Cel-Shading-Look inspiziert, bei Ghostbusters der Originalsoundtrack ertönt, in den Midway Classics Retro-Automaten ”legofiziert“ werden und Doctor Who Gruselstimmung erzeugt, dann läuft Lego Dimensions zur Hochform auf.

Reizvoll sind auch die sogenannten ”Abenteuerwelten“, in denen Ihr Euch jenseits der Story tummelt: Zu jeder Marke existiert ein solcher Bereich, der wie die Oberwelten von Der Hobbit oder Jurassic World mit kleinen Aufgaben und Nebenbeschäftigungen vollgestopft ist und die Spielzeit für Jäger und Sammler noch einmal deutlich anhebt.

Das Hauptspiel könnt Ihr mit den drei beim Starterset vorhandenen Stars Wyldstyle (aus dem Lego Movie), Batman (in der DC-Variante) und Gandalf (Der Herr der Ringe) sowie dem Batmobil komplett und problemlos bestreiten und habt entsprechend Zugriff auf die jeweiligen Abenteuerwelten. Legotypisch erreicht Ihr aber viele der Nebenbereiche und Sammelobjekte nicht, weil die Charaktere dazu notwendige Spezialfähigkeiten nicht beherrschen. Das ist nicht anders als bei den bislang üblichen Klotz-Abenteuern, allerdings kann man dort alle notwendigen weiteren Figuren mit spielinterner Währung erwerben. Bei Lego Dimensions dagegen müsst Ihr mit realem Geld entsprechende Erweiterungen kaufen. Heißt also: Wer nur das anfangs Gebotene genießen will – und das ist wirklich nicht wenig –, der kommt mit 100 Euro aus. Ansonsten kann es aber recht schnell teuer werden.

Ulrich Steppberger meint: Als Toys-to-Life-”Veteran” finde ich es toll, dass Lego Dimensions sein Portal auch als aktiven Teil für die Knobeleien einsetzt. Das klappt prima und sorgt für interessante Aufgaben, die nur ein Problem haben: Die Rätselmechanismen tauchen im Lauf des Abenteuers so häufig auf, dass sie mir am Ende schon fast zum Hals heraushingen. Weniger wäre hier mehr gewesen, was auch für die Menge an Bosskämpfen (natürlich mit Rätseln!) gilt. Ansonsten schwankt die Qualität der Levels zwischen genial (insbesondere die Portal-Dimension) und banal, weil einige Lizenzen kaum zur Geltung kommen – durch die schiere Vielfalt wiegt das jedoch zum Glück nicht so schwer. Insgesamt hat mir Lego Dimensions trotzdem viel Spaß gemacht (und das bereits mit dem Starter Pack), gegen den Rivalen Skylanders zieht es aber trotz des höheren Innovationsfaktors (noch) den Kürzeren.

Denis Kuckmann meint: Ich kann Ulrichs Kritik nachvollziehen: Die Frequenz an Portal-Rätseln und Bosskämpfen ist in der Tat ziemlich hoch. Wer keine Lust auf ständiges Hantieren mit Plastikfiguren hat, dürfte davon schnell genervt sein. Für mich als Lego-Dauerspieler ist das allerdings ein großer Pluspunkt, da sich Dimensions gerade dadurch von den anderen Lego-Games – mit den Avengers ist das nächste ohnehin schon wieder in Sichtweite – abhebt. Außerdem ist das Toys-to-Life-Konzept für mich mangels Interesse an Skylanders &amp Co. völliges Neuland, was sicher auch seinen Teil zu meiner Begeisterung beisteuert. Dazu kommt der Lego-Aspekt: Fahrzeuge im Spiel aufrüsten und dann die haptischen Modelle umbauen? Richtig cool – wenn man denn Lust drauf hat!

  • erster Lego-Titel im Toys-to-Life-Bereich
  • Figuren-Portal wird sehr aktiv für Rätsel genutzt
  • 14 Markenwelten aus Film, TV und mehr
  • es darf auch etwas gebastelt werden

Gutes Abenteuer mit bewährtem Lego-Spielkonzept, das sein Lizenzpotenzial nur begrenzt nutzt und die guten neuen Ideen etwas überstrapaziert.

Singleplayer80
Multiplayer
Grafik
Sound

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