Auch in diesem Monat gibt es natürlich wieder die NPD-Absatzzahlen für den amerikanischen Markt (nachzulesen bei VG247). Diese zeigen, dass Nintendos amiibos, Madden NFL 16 und die PS4 dort im August dem Sommerloch trotzten.
Nintendo gab dabei an, dass seit November 2014 sieben Millionen amiibo-Figuren auf dem amerikanischen Markt angekommen seien. Leider wurde dabei offengelassen, ob es sich um verschiffte oder verkaufte Einheiten handelte. Aber der Mario-Konzern hatte noch mehr gute Nachrichten aufzufahren, denn innerhalb der letzten acht Monate zogen die 3DS-Absätze um 30 Prozent an und von Splatoon konnten 600.000 Einheiten abgesetzt werden.
Bei Sony dürften aber ebenfalls die Korken geknallt haben. Zum einen, weil die PS4 erneut vor der Xbox One lag, zum anderen aner auch, weil Madden NFL 16 auf der PS4 am häufigsten verkauft wurde – man lag hier vor Xbox 360 und Xbox One, was auf dem amerikanischen Markt schon bemerkenswert ist. Außerdem sei der Beta-Test zu Call of Duty: Back Ops III der erfolgreichste in der noch jungen PS4-Geschichte gewesen. Microsoft sagte, dass die Xbox-One-Absätze im Jahresvergleich um 26 Prozent zugelegt hätten.
Die Hardwareverkäufe gaben im Vergleich zum Vorjahr dezent um zwei Prozent nach (auf 190,5 Millionen Dollar), während der portable Bereich um vier Prozent anzog. Last-Gen-Konsolen erlebten dagegen ein Minus von satten 61 Prozent. Interessanterweise wurden stolze 93 Prozent der Konsolenverkäufe im Bundle getätigt, nachdem es 2014 im selben Zeitraum lediglich 41 Prozent waren.
Die Softwarecharts sahen so aus:
- Madden NFL 16 (PS4, Xbox One, Xbox 360, PS3)
- Minecraft (Xbox 360, PS3, Xbox One, PS4)
- Gears of War: Ultimate Edition (Xbox One)
- Grand Theft Auto V (PS4, Xbox One, Xbox 360, PS3, PC)
- Lego: Jurassic World (Xbox 360, 3DS, Wii U, PS3, Xbox One, PS4, Vita)
- Rare Replay (Xbox One)
- Until Dawn (PS4)
- Call of Duty: Black Ops Combo Pack (Xbox 360, PS3)
- Batman: Arkham Knight (PS4, Xbox One)
- Call of Duty: Advanced Warfare (PS4, Xbox One, Xbox 360, PS3, PC)
Grundsätzlich gaben die Softwareverkäufe um zehn Prozent nach. Dabei zog Next-Gen-Software zwar um 34 Prozent an, aber die Last Gen gab in diesem Segment um 51 Prozent nach. Bei 3DS und Vita waren es dagegen “nur” 24 Prozent.
Insgesamt betrugen die Gesamtausgaben der Industrie 548 Millionen Dollar (ein Minus von zwei Prozent) und der Umsatz mit Zubehör legte um zwölf Prozent auf 149,6 Millionen Dollar zu.















