Splatoon – neue Mehrspieler-Map im Anmarsch

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VG247 berichtet, dass die neue Mehrspieler-Map “Camp Triggerfish” für Splatoon ab morgen erhältlich sein wird. Starttermin ist 19 Uhr US-Westküstenzeit, was bedeutet, dass es hierzulande in der Nacht von Samstag auf Sonntag um 4 Uhr soweit sein wird.

Splatoon erschien in Europa am 29. Mai 2015 und stieß nicht ausschließlich auf Gegenliebe, was auch mit dem geringen Umfang des Titels begründet wurde. Unseren Test des Shooters könnt Ihr hier nachlesen.

So Many Me – im Test (XOne)

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Achtung, niedlich: Der grüne Blob Filo und seine nicht minder putzigen Gegner können es auf der Knuddelskala beinahe mit Kirby &amp Co. aufnehmen, aber So Many Me ist keineswegs ein Kinderspiel. Zwar halten sich die Anforderungen an Eure Joypad-Künste in Grenzen, zumal es beim Ableben sofort an fast gleicher Stelle weitergeht. Dafür stellt Euch die vermeintlich einfache Frage ”Wie komme ich durch Tor X und an Schalter Y?” bald vor größere Rätsel, die auch mal nerven können. Teils liegt das an komplizierten bis unübersichtlichen Konstellationen, teils am eigenwilligen Sprungverhalten Eurer Figur, von der Ihr Klone zu allen möglichen Hilfszwecken erschafft. Mehr Geradlinigkeit hätte geholfen, so ist’s eher ein Fall für grübelwütige Hüpfer.

Superknuffige Knobelhüpferei mit unnötig diffusen Rätseln.

Singleplayer6
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Red Goddess: Inner World – im Test (PS4)

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Die etwas merkwürdige Story rund um das junge Mädel Divine, das einen Planeten in ihrem Bewusstsein bereist, solltet Ihr nicht überbewerten: Sie dient letzten Endes doch nur als Aufhänger für das erklärte Vorhaben der Entwickler, einen zünftigen Metroidvania-Verteter zu erschaffen.

Entsprechend rennt, klettert und erkundet Ihr eine weitläufige Landschaft, die ganz ansehnlich illustriert ist, allerdings gelegentlich ins Ruckeln kommt – trotz erstem Patch bleibt das Geschehen nicht immer flüssig. Genretypisch müsst Ihr hier und da weitere Wege auf Euch nehmen, um am einen Ende Aufgaben zu erledigen oder Juwelen zu sammeln, damit sich der Durchgang am anderen Ende öffnet oder Divine neue Fähigkeiten wie Telekinese oder Doppelsprünge erlangt.

Dieses solide Konzept wird dummerweise von einigen Problemen begleitet: So ist ausgerechnet die Weltkarten-Navigation immens träge und das Kampfsystem schafft es, eine gute, von z.B. Ikaruga inspirierte, Idee frustrierend zu gestalten. Schnell bekommt Divine zwei geisterhafte Unterstützer (rote Wut und blaue Angst), deren Form sie annehmen darf – denn nur so kann sie Gegnern der entsprechenden Farbe Schaden zufügen. Der Haken daran: Häufig tauchen beide Feindtypen im Rudel auf und Ihr erleidet im Getümmel unweigerlich Schaden. So haucht Ihr regelmäßig Euer Lebenslicht aus (wofür manchmal auch urplötzlich sehr schwere Hüpfpassagen sorgen), und Checkpoints sind gerne so gesetzt, dass Ihr nach einer Ladepause unüberspringbare Storyschnipsel immer wieder bewundern dürft.

Ulrich Steppberger meint: Ich würde zu gerne ein freundlicheres Gesicht für Divines Abenteuer aufsetzen, doch die Red Goddess macht mir es mit allerlei unklugen Design-Entscheidungen schwer. Bei den technischen Macken dürfte sich durch weitere Patches sicher noch etwas tun. Aber Elemente wie die mühsame Bedienung der Karte, unklug gesetzte Checkpoints und vor allem die häufig chaotisch bis unfairen Kampfsituationen fallen kaum in diese Kategorie. Im Gesamtbild sorgen sie für unnötigen Frust, der die Lust am Erkunden der interessanten Umgebungen dämpft und Red Goddess gegen Metroidvania-Giganten wie Axiom Verge alt aussehen lässt.

Akzeptabler Metroidvania-Vertreter mit unglücklichen Designfehlern.

Singleplayer5
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Guncraft: Blocked and Loaded – im Test (360)

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Das blockige Guncraft nimmt den kreativen Bauspaß von Minecraft und würzt diesen mit knallharten Shooter-Elementen, wie man sie aus Call of Duty &amp Co. kennt. Zu der Möglichkeit, eigene Karten und Waffen zu basteln sowie Eure Spielfigur mit freischaltbaren Gegenständen zu gestalten, kommen die üblichen Multiplayer-Verdächtigen: Spielt in bekannten Modi wie ”Deathmatch“ oder ”Capture the Flag“ und macht dabei in Fahrzeugen wie Helikoptern oder Panzern die Blockwelten unsicher. Toll: Die Karten sind komplett zerstörbar. Nicht so toll: Starkes Ruckeln beim erstmaligen Laden eines Szenarios stört den Spielspaß enorm, optisch ist der Titel eine Zumutung – wo hier das ”HD-Update“ auf der Xbox 360 sein soll, bleibt unklar.

Etwas krude Mischung aus “Minecraft“ und Ego-Shooter.

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Cube Life: Survival Island – im Test (Wii U)

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Wenn das Original nicht auf die Konsole kommen will, muss es eben eine Kopie richten: Cube Life ist unverkennbar eine solide Minecraft-Kopie. Die übernimmt die etablierten Konzepte von Mojangs Klotzweltsimulator und versucht, ein paar eigene Ideen einzubringen – wenn auch mit wechselndem Erfolg. Sympathisch und interessant ist am Überlebens-Modus, dass der mit einer Geschichte aufwartet und die Umgebung nicht eine große Landmasse ist, sondern Ihr mehrere Inseln besuchen könnt. Allerdings nerven lange Ladezeiten und der zu große Einfluss von Hunger sowie das schnelle Kaputtgehen von Werkzeugen. Gut, dass es alternativ den Kreativ-Modus gibt, bei dem Ihr Euch ohne diese Ärgernisse auslebt.

Ordentlicher “Minecraft“-Klon mit ein paar eigenen Ideen und Macken.

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Whispering Willows – im Test (PS4 / PSV)

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Meinung & Wertung

Ulrich Steppberger meint: Elenas Abenteuer hat mich zwar nicht sehr lange, aber dafür gut unterhalten: Die Erkundung der ansehnlichen Kulissen erfordert eine Prise Orientierungssinn und die Geschichte hält trotz einiger Klischees bei der Stange. Der Zeichenstil und die unheilvolle Farbpalette erzeugen eine geisterhafte Stimmung, die nicht auf billige Schockmomente setzt. Nicht unbedingt gebraucht hätte ich allerdings die wenigen Geschicklichkeitseinlagen, die aber zum Glück mit einer Ausnahme kaum nerven. Dass das Rätselniveau eher in Richtung Einsteiger abzielt, schadet Whispering Willows nicht.

Stimmungsvoll gezeichnetes Abenteuer mit kurzer Spielzeit.

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Shingeki no Kyojin: Humanity in Chains – im Test (3DS)

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Die Anime- und Manga-Serie ”Attack on Titan” feierte in den letzten Jahren auch im Westen Erfolge. Das im hiesigen eShop erschienene Spiel trägt aus Lizenzgründen den japanischen Titel – inhaltlich änderte sich aber nichts. Um die namensgebenden Titanen zu besiegen, kämpft Ihr Euch durch weitläufige Levels und tötet die Kolosse, indem Ihr den Nacken (ihre einzige verwundbare Stelle) angreift. Beschützer- und Suchmissionen sorgen für Abwechslung, zusammengehalten wird das Spiel von animierten Sequenzen aus der TV-Serie. Kennen solltet Ihr die Vorlage aber trotzdem, ein vollständiges Bild gibt die fragmentiert erzählte Geschichte nicht wirklich ab.

Thomas Nickel meint: Der erste Eindruck ist konfus, ich bekomme die Schwung-Mechanik kaum unter Kontrolle. Nach etwas Einspielzeit wird’s besser: Souverän zerlege ich die fiesen Titanen. Doch bald dämmert die Erkenntnis: Viel mehr passiert nicht mehr und die gelegentlichen Such- und Beschützermissionen spielen sich eher schlecht als recht. Leider verlässt sich das Spiel zu sehr auf seine für Anime-Fans starke Lizenz, macht aber nur wenig draus. Ein klarer Fall für harte Fans, die Spaß damit haben können.

Monotone Kämpfe gegen Giganten, die (fast) nur Fans der Anime-Serie bedienen.

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State of Decay: Year One Survival Edition – im Test (XOne)

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Ob Schädel zertrümmert, Gliedmaßen abgehackt, Körper verbrannt oder über den Haufen gefahren – auf unterschiedlichste Weise haben wir in Zombie-Spielen den schlurfenden Untoten schon zum zweiten Ableben verholfen. Wer dasselbe bei State of Decay erwartet und den Titel noch nicht auf der Xbox 360 gespielt hat, kann sich jedoch auf eine Überraschung gefasst machen!

Hier seid Ihr nämlich weniger mit Metzeln, sondern mehr mit dem Überleben Eurer Gruppe beschäftigt. Nach dem Tutorial stoßt Ihr auf weitere Menschen, deren Gemeinschaft Ihr beitretet. Fortan kommt es auf Teamarbeit und ein offenes Ohr an: Wie in jeder Truppe gibt es immer wieder kleine Reibereien, etwa aufgrund niedriger Gruppenmoral. Damit müsst Ihr Euch ebenso auseinandersetzen wie mit persönlichen Gefallen, die Ihr für Eure Mitmenschen erledigen sollt. Tut Ihr genug für eine bestimmte Person, gewinnt Ihr deren Vertrauen und dürft sie fortan jederzeit selbst steuern. Denn jede Spielfigur braucht von Zeit zu Zeit eine Pause, da ihr maximaler Ausdauer-Balken ständig sinkt – das lässt sich mit speziellen Items aber verlangsamen. Abgeschlossene Aufgaben verschaffen Euch mehr Einfluss, der quasi als Währung für das Verbessern Eurer Basis und die Nutzung von Waffen, Munition und mehr aus dem Gemeinschafts-Schließfach dient.

Auch andere Gruppen von Menschen sind regelmäßig auf Eure Hilfe angewiesen. An dieser Stelle sticht State of Decay im Vergleich zu anderen Zombie- oder Open-World-Spielen heraus: Die Überlebenden werden an zufälligen Orten auf der Karte zu verschiedenen Zeitpunkten platziert – entscheidet frei, wie Ihr mit ihnen umgeht. Helft Leuten, deren verbarrikadierte Tankstelle von einer Horde Untoter belagert wird oder überlasst sie ihrem Schicksal und verpasst damit möglicherweise eine Freundschaft. Stirbt ein Mitglied Eures Teams – egal ob von Euch gesteuert oder selbstständig auf einer Mission unterwegs – war es das: Die verbliebenen Charaktere trauern kurz und Ihr müsst fortan auf diese Figur verzichten.

State of Decay macht trotz technischer Schwächen einen ordentlichen Eindruck, denn Ihr habt immer das Gefühl, in einer lebendigen Welt unterwegs zu sein. Neben dem Hauptspiel enthält die Year One Survival Edition die beiden DLCs ”Breakdown” und ”Lifeline”: In ”Breakdown” versucht Ihr, mit einem Charakter möglichst lange in Trumbull Valley zu überleben, während die Schwierigkeit ständig steigt. ”Lifeline” dagegen bietet eine neue Geschichte, bei der Ihr den Zombie-Ausbruch aus der Sicht des Militärs spielt.

Kenneth Burgess meint: Survival Horror mal anders: Mehr Ressourcen- und Gruppen-Management, weniger Zombietöten lautet die Devise. Die ständige Suche nach neuen Materialien und nützlichen Gegenständen, die Eure Gruppe zum Überleben braucht, hält auf Trab die Story-Missionen sind abwechslungsreich und mit gut geschriebenen Dialogen gewürzt. Wer quasi unendlich lange spielen mag, startet in ”Breakdown” mit einem zufälligen Charakter und überlebt in einer offenen Welt mit ansteigender Schwierigkeit. Für Zombie-Fans mit Entdecker- und Überlebenssinn ist die Year One Survival Edition das Spiel, auf das sie gewartet haben. Das motivierende Spielprinzip übertüncht dabei die technischen Schwächen.

  • Komplettpaket mit beiden DLCs der Xbox-360-Fassung
  • Texturen auf 1080p aufgehübscht…
  • …trotzdem sind die alten technischen Probleme mit an Bord

Spaßiges Open-World-­Abenteuer mit starkem Fokus auf Überlebenskampf – technisch bleibt trotz neuer Hardware viel Luft nach oben.

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EarthBound Beginnings – im Test (Wii U)

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Pünktlich zur E3 überrascht Nintendo mit einem fast vergessenen Rollenspiel-Klassiker: Der NES-Vorgänger des SNES-Hits EarthBound war bereits lokalisiert, Nintendo verzichtete aber trotzdem auf die Veröffentlichung. Erst jetzt kommt Shigesato Itois erstes RPG via digitalem Vertrieb offiziell in den Westen. Auf den ersten Blick erinnert vieles an das 16-Bit-Sequel: Kampfsystem und Kameraperspektive sind ähnlich, auch inhaltlich gibt es einige Parallelen. Allerdings ist EarthBound Beginnings ein Fall für Liebhaber: Die Schwierigkeit ist hoch und macht wilde Sprünge, die Bedienung wirkt oft etwas archaisch. Seid Ihr bereit, Euch darauf einzulassen, wartet ein nicht nur faszinierendes, sondern auch immer noch unterhaltsames Stück Rollenspiel-Geschichte.

Thomas Nickel meint: Ja, die Steuerung von Beginnings ist oft umständlich, die hohe Schwierigkeit zehrt an den Nerven und zwingt zum harten Grinden. Wer zeitgenössische J-RPG-Kost mit all ihren Handreichungen gewohnt ist, wird hier schwer schlucken. Doch wer bereit ist, sich auf das 26 Jahre alte Abenteuer einzulassen, entdeckt bald viel Schönes. Welt und Geschichte haben viel Herz, der typische EarthBound-Humor kommt bereits gut durch – ein Festmahl für passionierte Spiele-Archäologen und RPG-Kenner.

Interesses J-RPG aus der Frühzeit, das sich um heutige Konventionen noch wenig schert.

Singleplayer7
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Xbox Game Store – neu am 24. Juli 2015

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Xbox One:

  • Q.U.B.E. Director’s Cut – 9,99 Euro

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