Der Arbeit Thread
- Dieses Thema hat 656 Antworten, 54 Teilnehmer, und wurde zuletzt von
Tommo vor vor 8 years, 4 months aktualisiert.
-
AutorBeiträge
-
12. April 2013 um 18:58 #1124120
Anonym
GastEigentlich wollte ich hier nichts mehr posten,
Aber in diesem Thread gehts ja mehr um Arbeitslosigkeit wie um Arbeit, und mit Arbeitslosigkeit kenn ich mich auch aus, Nach der Schule war ich auch sehr lange arbeitslos waren Jahre, und auch heute wo ich eigentlich arbeiten gehe bin ich jeden Winter ohne Job naja eben zurzeit Sasionarbeiter im Baustoff/Agrarhandel, Hatte nach der schule Probleme Arbeit zu finden weil ich in einem sehr ländliche Raum wohne und hier gibt es nicht viele Firmen und auch fast keine Industrie, war eben auch noch jung und lebte eben auch in den Tag hinein, Jedenfalls hatte ich dann nach langer Zeit richtig bock auf arbeit, was auch in einer Ausbildung sehr hilfreich sein kann.
Bis jetzt bin ich jeden Winter Arbeitslos wo ich oft froh bin darüber nicht bei Arschkälte rauszumüssen sonder gemütlich im Bett liegen zu bleiben,Und sich dann einen schönen Tag machen, Naja obwohl langweilig wurde mir auch manchmal, aber man ist eben ausgeruht, aber trotzdem möchte ich nicht mehr dauerhaft Arbeitslos sein.zum schluss möchte ich noch erwähnen ich hab noch nie Arbeitslosengeld oder sonstige Sozialleistungen bezogen alles Geld was ich bisher im Leben hatte hab ich mit Arbeit verdient.
12. April 2013 um 19:07 #1124121
schnitzelTeilnehmer@Aeon:
Es geht nicht um das “Arbeiten nicht können”, sondern um das “Arbeiten nicht wollen”, weil, ich hab ja genug Geld, mehr Zeit und komme auch damit zurecht. Für mich unverständlich. Ich gehe für mein Geld hart arbeiten und mir tuhen auch die Füße weh.12. April 2013 um 19:12 #1124122
genpei tomateTeilnehmerUnser Wirtschaftssystem ist gar nicht darauf ausgerichtet uns “Glücklich” zu machen, mal im ernst, wer kann behaupten “sinnvolles” zu leisten und glaubt nie in Ostd Lage zu geraten?
Hab mit abgeschlossener Ausbildung und abgebrochenem Studium ca. 10 Jahre gearbeitet bis zum Kollaps ( Gehörsturz, beidseitigem Tinnitus und obendrein Borreliose, bis heute alles nicht wirklich im Griff und zu 50% Schwerbehindert, grüß dich Aeon, was machen die Zecken?
), ich sag man kann Arbeit/ten zwar gut finden, keiner ist aber unersetzlich oder sollte seine Leistung für die “Gemeinschaft” ( welche? nach einigen Posts hier denke ich es gibt keine…) zu hoch einschätzen, denn ich finde dass auch diejenigen die vermeintl. nichts beitragen ( geht sowas überhaupt? Der Arge Berater braucht doch Arbeitslosen!) auch ein Anrecht haben nach dem Grundgesetz nicht diffamiert zu werden.Mehr Zeit fürs Menschliche sollte eigentlich vor der Arbeit-Zeit stehen, oder irre ich mich?
Wieviel und welche Arbeit ist Sinnvoll? Wir kommen ohne Pflegeberufe nicht aus, und genau solche werden am schlechtestens bezahlt!
Long story short, ich Arbeite aus Überzeugung 20st bin aber in der glücklichen Lage eine Berufung zu haben, das Wirtschaftliche Arbeiten hat mich in meiner Vergangenheit meine Gesundheit gekostet. Hab durch das leben selbst mehrmals den Job wechseln müssen und bin der Überzeugung dass nur diejenigen gegen ein Grundeinkommen auf die Barrikaden gehen die aufgehört haben an einer Humaneren ( mit gelebten Werten!) Gesellschaft zu glauben oder einfach keine Lust verspüren sich intensiv damit auseinanderzusetzen.
Dann sollen sich solche Menschen bitte eingestehen dass sie auch nicht glücklich sind!12. April 2013 um 19:38 #1124123Anonym
Gast@ genpei tomate
Da hast du vollkommen recht!
12. April 2013 um 23:39 #1124124Anonym
GastOpalauge wrote:Mit dem Threat haste echt reingeschissen Erko!

Aber mal so richtig, schlimmster Thread ever. xD
edit:
Ich habe von meinem Vater bis nach den Sommer Schulferien Narrenfreiheit bekommen.
Dannach muss ich wider klotzen.13. April 2013 um 0:31 #1124125
KinskiTeilnehmersollen die die nicht arbeiten wollen, eben nicht arbeiten, dann aber bitte ohne geld des steuerzahlers.
13. April 2013 um 8:20 #1124126
AnonymInaktiv@OSTD
SHUT UP AND TAKE MY MONEY !!!13. April 2013 um 10:36 #1124127
genpei tomateTeilnehmerDieses Ungerechtigkeitsgefühl kann nicht abgeschafft werden, indem man glaubt die “pösen Arbeitsunwilligen” würden auf Vaters (?) StaatsKosten leben und hätten sich zu “fügen”, um dann laut Gestzeslage sie in ihrer Entscheidung auch noch zu unterstutzen!
Das Gefälle “ich bin Arm trotz Arbeit” vs. ” verarme zwar nicht ganz, brauch aber keine Arbeit”, ist die Schattenseite eines Modells das alle Menschen in unserem Sozialstaat nicht nach wirklicher Freiheit des individuums fragt,, sondern einzig und allein nach seiner wirtschaftlichkeit.
Alles ( ob Bildung, Medien, verankerte Ideologien die einfach ohne grossartiger Reflektion weiter gegeben werden) ist mehr oder weniger darauf geeicht schon von Kindesbeinen an in Wirtschaftlichen Bahnen zu lenken, hatte vor kurzem das Vergnügen meinem Kind die Frage zu beantworten, warum Menschen so viel Arbeiten…Es fängt schon bei der Frage an “welcher Beruf möchtest später machen?” und selten bis gar nicht bei ” was für ein Mensch möchtest du später sein?”..
Wat nu? Hier wird, finde ich, permanent die Keule geschwungen gegen andersdenkende, und ich begrüsse nicht die permanente Ansicht ,dass wer nicht arbeiten will es einfach dabei belassen sollte, aber nach dem Statu quo, funktioniert die Verteilungsmaschine nicht in die richtige Richtung.
Es gibt nämlich eine ganze Industrie die davon lebt sowohl Kranke wie auch arbeitsunwilligen Menschen zu “Produzieren”, z.B. hier eine vergrösserung vom Parkplatz eines Heimes beantragt( die vom Staat hier zur Verfügungs gestellten Arbeitsgeräten werden später verliehen!), dort ein Arzt der entsprechende Gutachten austellt damit jemand auf “Hilfe” angewiesen bleibt, dann noch ein “Service” in Form von mehr oder weniger sinnfreien “Maßnahmen” für langzeit Arbeitslosen etc. etc. die Liste ist ellenlang!
Und das auch schön auf kosten der Mittelständer!! -Steuergelder, die “da Oben” nämlich,tragen defacto durch geschicktes Bescheissen nichts dazu bei mit ihrem ( übrigens in dem sie die arbeitskraft der selben Mittelständer aussaugen! ) Geld etwas an die Gemeinde die sie füttert zurückzugeben. Sie mögen meinetwegen Arbeitsplätze schaffen, aber ganz gewiss nicht aus altruistischen Gründen, dann sollen sie die Menschen auch ensprechend einer menschlichen Würde auch bezahlen!( Siehe Aufstocker, geringverdiener oder irgendwelche komischen 400 euro Regeln, die den ach so gütigen Arbeitgeber Tür und Tor fürs an der Sozialen Kasse vorbei erwirtschaften bietet)
Allenfalls bekommen sie ein schlechtes Gewissen und gründen eine Stiftung!!
Also frag ich mich, welche Alternativen gibt es um Anreize zu schaffen, Menschen den Wert des Arbeitens für sich und anderen zu vermitteln?
Mit dem Grundeinkommen ( übrigens, es ist eine Steuerliche umgestaltung, und keine Maßnahme die aus dem Wirtschaftskreislauf mal eben jedem 1000 euro schenkt!)
gäbe es schon mal eine Alternative, die jetztigen verkrusteten politischen Parteien werden aber ein Teufel tun an ihrem Machtgefüge rüttel zu lassen, soll alles schön “alternativlos” bleiben, naja, ein Mindestlohn( würg…) sollten sie schon auf ihrer Agenda haben um nicht ganz ihr D vom Parteikürzel zu streichen…
Wer bei der GrundE. Alternative immer noch arbeiten würde oder wie Aeon schrieb, ob die Bildungswut ausbricht ( wünsch ich mir übrigens auch) würde man dann sehen, gespannt wäre ich allerdings zu sehen, wieviele ihren Job quittieren würden wegen der mindere Sinnhaftigkeit die sie dahinter empfinden, und wieviele die jetzt wirklich arbeiten wollen, dann genau die Posten ausfüllen würden von denjenigen die quittiert haben…..13. April 2013 um 10:48 #1124128
LofwyrTeilnehmerBezahlte Arbeit ist ja auch höher angesehen als gemeinnützige Arbeit. Ich würde es zwar nie machen (ohne den Anreiz Geld mag ich nicht nicht mit anderen Menschen auseinander setzen) aber es ist schon sehr bezeichnend für unsere Gesellschaft.
13. April 2013 um 12:12 #1124129
schnitzelTeilnehmerKinski wrote:sollen die die nicht arbeiten wollen, eben nicht arbeiten, dann aber bitte ohne geld des steuerzahlers.
Recht hast du.
@genpei:
Ich kann aus gesundheitlichen Gründen auch nicht mehr jeden Job als Industriemechaniker annehmen. Schweißen und Schleifen und Bereiche mit hoher Staubbelastung und trockener Luft muss ich meiden. Habe direkt nach meiner Ausbildung eine Festanstellung bekommen und Schweißroboter programmiert, musste meinen Beruf aber aufgeben. Seither wandere ich von einer befristeten Stelle in die nächste und führe überwiegend nur noch Montagearbeiten aus. Eine Zeitlang habe ich auch in Zürich und Tirol gearbeitet, was für mich eine Kombination aus Arbeit und Urlaub war. Da es als Industriemechaniker sehr schwer ist, einen Arbeitsplatz ohne schweißen und schleifen zu bekommen, habe ich mich auch in einigen anderen Sachen weitergebildet und ein paar Zusatzqualifikationen erlernt. …..
Was der Lärmbelästung und den Tinitus angeht, das wurde in den 80iger Jahren, und auch in den 90igern, nicht so ganz ernst genommen. Mittlerweile ist es aber aber Pflicht, im Lärmbereich Gehörschutz zu tragen.13. April 2013 um 12:20 #1124130
AnonymInaktivsansibal wrote:@OneStepToDeath,
solange du mein hart verdientes Geld, für so sinnvolle Sachen wie Videospiele ausgibst, hast du meine volle Unterstützung.
Von Spieler, für Spieler : )
Ich bin dir sehr dankbar!
Mach dir keine Sorgen. 70% meiner Spielesammlung ist sponsored by Arbeitsamt.
Hab bestimmt schon über 150 Spiele von Hartz 4 gekauft.Sollte die Situation mal umgekehrt sein, also ich arbeiten, du Dauerurlaub, dann erwarte ich aber auch das Gleiche von dir
13. April 2013 um 15:57 #1124131
genpei tomateTeilnehmer@Schnitzel
Ein Gehörsturz hat nicht zwangsläufig mit dem Äusseren Geräuschpegel zu tun, sondern ( in meinem Fall) mit dem “Inneren” der einem auffrisst.Bin zu 80% Taub, Tinnitus geht seit 13 j. nicht weg, alles wegen enormen Arbeitsstress, und kann zusätzlich wegen meiner Borreliose auch nicht jeden “Scheiß” machen.
Und ja, siehe meine ansichten zu Berufung, habe selber 2 abgeschlossene Ausbildungen, und in meiner Berufung bin ich permanent dabei mich Fortzubilden ( leider immer auf eigenen Kosten, denn Alternative Bewegungslehrer sind in unserer Gesellschaft zwar gerne gesehen, aber aufgrund der “wirtschaftlichkeit” nicht gerne gefördert…).
An so einem Punkt im Leben sollte man/Frau aber schon angekommen sein um zu wissen mit welchen Inhalten man sein Arbeitsleben füllen will, aber Arbeiten weil man “muß”, aus den falschen Antriebsgründen heraus ( nur unter Umständen, bitte nicht falsch verstehen, zähle ich auch Geld zu den Gründen), das kann Menschen irreparabel Krank machen.13. April 2013 um 17:32 #1124132
AnonymInaktiv@ genpei
Das mit deiner Gesundheit zu lesen, tut mir sehr Leid
Sowas ist einfach nur Scheiße….13. April 2013 um 18:21 #1124133
John SpartanTeilnehmerIch hab mir mal alles durchgelesen und ich muss sagen, die anderthalb Stunden waren gut investiert. Größtenteils sehr unterhaltsam, wenn auch von gelegentlichen Beledigungen und unschönen Bemerkungen durchzogen. Für mich stellt sich die Situation so dar: Nach der Schule, durch die ich mich mit Müh und Not durchkämpfe, werde ich erstmal ein soziales Jahr im Krankenhaus machen. Das hat zwar auch den Grund, dass so eine soziale Leistung in Bewerbungen immer gut ankommt, hauptsächlich geht es mir aber darum, wirklich etwas zu leisten. Die zwölf Jahre, die ich in der Schule verbracht habe, kann ich größtenteils als verschwendet verbuchen. Deshalb werde ich bei der späteren Berufswahl nicht so sehr darauf achten, wo man das meiste Geld verdient, sondern mir etwas suchen, das mich wirklich interessiert.
13. April 2013 um 19:49 #1124134
genpei tomateTeilnehmer@John und Ostd, ich hab die Erfahrung gemacht dass nicht alles Verschwendung gewesen ist, selbst wenn ich in jungen Jahren auch mal so gedacht/gelebt habe wie euch ( kenn nämlich beide Phasen), sowohl was Schule oder Arbeit angeht.
Die einzige Verschwendung besteht für mich nur darin, wenn man erkannt wozu diese “Lehre” (des angeblichen nichts tun bzw. der Zeitverschwendung in fragwürdigen “Bildungsanstalten”) notwendig war, und Erkenntisse daraus gewonnen hat um das eigene Leben positiver zu gestalten, schlicht darin den Schritt zur Veränderung nicht zu wagen. -
AutorBeiträge
- Du musst angemeldet sein, um auf dieses Thema antworten zu können.



