Der Film und Fernseh Thread
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captain carot vor vor 3 weeks, 1 Tag aktualisiert.
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9. Juli 2014 um 9:58 #959824
ghostdog83TeilnehmerDer erste Trailer zu Ridley Scott’s neuesten Film Exodus – Gods and Kings (Kinostart: 25. Dezember) – u.a. mit Christian Bale, Joel Edgerton, Aaron Paul, John Turturro, Sigourney Weaver, Ben Kingsley
[youtube]SJq7MBa7jHY[/youtube]16. Juli 2014 um 7:45 #959825
DerSebomatTeilnehmerHabe mir “The Signal” im Kino angeschaut und fand ihn echt gut. Abgedreht und anders, ohne dabei das Rad neu zu erfinden. Aber das muss ja auch nicht immer sein. Ist so ein Mix aus Matrix, Die Insel, Cube und Chronicle. War auf jeden Fall 90 Minuten lang gebannt und habe mir beim besten Willen nicht vorstellen können, worauf das alles rauslaufen soll. Voller Überraschungen und WTF-Momente!
16. Juli 2014 um 14:28 #959826
LofwyrTeilnehmerDen werde ich mir wohl auf Disc holen. Da will keiner mit ins Kino.
16. Juli 2014 um 22:38 #959827
TommoTeilnehmerHeut Abend Wolverine Weg des Kriegers angeschaut.
Wenn ich ihn mit einem Wort beschreiben müsste, würde ich gewöhnlich sagen.
Der Film ist nicht schlecht, unterhält auch ganz gut(nur, aber wirklich nur wegen der Action), aber das war’s schon.Ich denke in einer Woche kann ich mich schon nicht mehr richtig an den Streifen erinnern.
16. Juli 2014 um 23:49 #959828
Tom BreiterTeilnehmerMit The Signal gehts mir ähnlich. Würde den auch gerne anschauen, aber da will auch keiner mit mir rein. “Lass uns doch lieber in Transformers 4 gehen.” Äh nein danke. Was für Leute kenn ich eigentlich!?
17. Juli 2014 um 5:44 #959829
HarrikulesTeilnehmerNeulich kam auf ZDF Neo die Sendung “Der Rassist in uns”. In der Sendung wurde eine Gruppe von Menschen in zwei Gruppen aufgeteilt Braunäugige und Blauäugige, während die Braunägigen ganz normal behandelt wurden, wurden die Blauägigen konsequent diskrimeniert und mit Vorurteilen behaftet. Ziel des Workshops war es zu Zeigen wie Rassismuss funktioniert und wie er sich in unseren Kopf einschleichen kann.
hier ein Link zur ZDF Mediathek und dieser echt sehenswerten Sendung
http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/2174378/Der-Rassist-in-uns#/beitrag/video/2174378/Der-Rassist-in-unsoder auch Youtube aber in schlechterer Quali
17. Juli 2014 um 14:21 #959830
RonynTeilnehmerSpacemoonkey wrote:hab heute einem gesagt dass ich noch nie diese armee der finsternis filme gesehen habe. >
17. Juli 2014 um 14:39 #959831
LofwyrTeilnehmerTom Breiter wrote:Mit The Signal gehts mir ähnlich. Würde den auch gerne anschauen, aber da will auch keiner mit mir rein. “Lass uns doch lieber in Transformers 4 gehen.” Äh nein danke. Was für Leute kenn ich eigentlich!?

Ganz so schlimm ist es bei mir dann doch nicht. Nach Transenrobos 2 war der Zahn gezogen.
17. Juli 2014 um 14:52 #959832
coketheguyTeilnehmerMist, ich habe gerade Transenrobos 2 bei youtube eingegeben und nix gefunden.
Finde ich scheiße von dir, das du hier die Leute heißmachst
17. Juli 2014 um 17:35 #959833
LofwyrTeilnehmerDu könntest mal bei Asylum nachfragen. Das dürfte was für die sein.
20. Juli 2014 um 16:04 #959834
ghostdog83TeilnehmerInside Llewyn Davis (2013)……8.5 von 10
Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=iTZm46HLOJQDas Werk der Coen-Brüder erzählt die fiktive, aber real inspirierte Geschichte des Musikers Llewyn Davis in den 60er Jahren.
Der Film zeigt dabei einen Ausschnitt seines Lebens im Verlauf einiger Wochen (vielleicht auch weniger, so genau habe ich nicht auf die Zeitangabe geachtet), wo existenzielle Fragen bzgl. seiner Zukunft als Musiker im Vordergrund stehen.Für mich einer der besten musikalisch angehauchten Filme seit langer Zeit. Die Besetzung ist durch die Bank weg Klasse, besonders angetan bin dabei von Carey Mulligan (“Drive”), die ohne große Worte mit ihrer Mimik sehr viel an Emotionen transportieren kann.
Die Optik ist sehr stimmungsvoll, die Beleuchtung und Kameraarbeit in einigen Szenen richtig gut, die Ausstattung erinnert an Boardwalk Empire.Die Szenen, wo die Protagonisten ihr musikalisches Können zur Schau stellen sind in Zusammenspiel mit der optischen Gestaltung des Films das große Highlight.
Im Mittelteil sind vereinzelt Längen vorhanden, einen Handlungsstrang empfand ich als zu lang, gemessen an dem Inhalt, der vermittelt wird. Dafür kann John Goodman in diesen Szenen glänzen, weniger übergewichtig, dafür aber sichtlich gealtert. Wer ihn lange nicht mehr in einem Film oder Serie gesehen hat, wird anfangs leichte Wiedererkennungsschwierigkeiten haben.
Die deutsche Synchronstimme von Oscar Isaac, der Lleyn Davis spielt, ist nicht schlecht, lässt den Charakter aber etwas negativer erscheinen als im O-Ton, wo dieser feinere Nuancen hat (bin daher auf diese Tonspur gewechselt). Die sonstigen Sprecher sind weniger problematisch.
20. Juli 2014 um 16:46 #959835
ghostdog83TeilnehmerThe Counselor – Kinofassung (2013)……8.5 von 10
Trailer: http://www.youtube.com/watch?v=2yNqrcSrtE0Die vielen 1-Sterne-Wertungen bei Amazon sind wohl das Ergebnis einer falschen Erwartungshaltung bedingt durch den Eindruck des Trailers hier ein stärker actionorientiertes Filmerlebnis geliefert zu bekommen, sowie der Tatsache, dass der Inhalt auch so nicht zugesagt hat.
Der Film ist sehr dialoglastig, Sex und Gier und die daraus resultierenden Konsequenzen als zentrale Themen, die den Film anleiten, diesen zu einem komplexen Ganzes verflechten, die wenigen Actionszenen dienen ausschließlich dazu die Handlung voranzutreiben, auch wenn diese sehr gut umgesetzt sind, frei von Klischees, die durchaus zu erwarten waren.
Die Stimmung des Films ändert sich in dessen Verlauf, so wie sich das Schicksal seiner Protagonisten ändert, von anfänglich exotisch, glamourös und heiter in bedrohlich, düster und verzweifelt.
Das Schauspiel aller Beteiligten ist ausgesprochen gut, vor allem Fassbender sticht als tragende Säule dabei besonders hervor, seine Szene zum Schluss ist herausragend, emotional ergreifend.
Kritisch betrachte ich den Verlauf eines der Protagonisten, welcher mir zu geschönt verläuft, zu sauber ohne jegliche Hindernisse oder Konsequenzen, auch wenn der Abschluss dann doch passend ist.
21. Juli 2014 um 4:44 #959836
HarrikulesTeilnehmer@ghostdog
Ich hatte von dem Counselor zwar kein Actionfeuerwerk erwartet sondern hatte nur gelesen das der Autor von No Country for Old Men beteiligt war und der Cast war natürlich sehr ansprechend, trotzdem war der Film für mich eine einzige Entäuschung. Ich habe nichts gegen Dialoglastige Filme doch hier hatte ich das Gefühl das nur um des Redens willens geredet wurde zu deutsch es kam sehr viel heise Luft aus den Mündern der Leute, desweiteren wurden für mich auch viele Charaktere nur angerissen und und und leider fand ich den Film auch sehr entäuschend. Aber schön das er dir gefallen hat freut mich für dich.Zu Inside Llewyn Davis kann ich nur sagen das ich den Film auch mochte und die Schauspieler definitiv einen sehr guten Job abgeliefert haben mir aber irgendwas gefehlt hat das ich nicht benennen kann. Aber ich schau mir den Film nochmal auf Englisch an vllt. gewinnt er dann bei mir noch ein paar Sympathien.
21. Juli 2014 um 7:53 #959837
ChrisKongTeilnehmerAlso Revolver war nebst dem, dass er zeredet war, einfach auch langweilig inszeniert. Auch da bin ich immer wieder eingenickt. Lustigerweise hat mir Deathproof recht gut gefallen. Allerdings eher weniger die Actionszenen. Zum Schluss hin ist das viel zu lange und zu öde gewesen und mehr eine Zurschaustellung von Zoe Bell als Stuntfrau.
Wie belanglos ein Text ist oder nicht, spielt nicht mal so eine Rolle, sondern mehr was er transportiert, welches Feeling und welche Atmo damit einhergehen.Ich nehm da gern einen meiner absoluten Lieblingsfilme, Jackie Brown. Action gibts fast keine in dem Film. Ja der Film ist eigentlich verdammt langsam. Aber er atmet irgendwie den Groove der 70ies, was sich schon in den Mimen wiederspiegelt. Wenn sich der bis über beide Ohren verliebte Robert Foster sich eine Delfonics Kassette einschiebt, weil Jackie diese Musik mag, dann ist das irgendwie ganz grosses Kino.
Aber zurück zu den Dialogen. Man merkt hier einfach, dass ein Gespür für die Figuren vorhanden ist, man legt ihnen Worte in den Mund, die man eben auch von Leuten in diesem Alter erwartet und nicht irgendwie unpassend auf Coolness getrimmt werden. Das kommt der Glaubhaftigkeit wirklich zugute.
Fairerweise muss man auch sagen, dass gar nicht mal soviel geredet wird, aber dennoch würde ich ihn als dialoglastig einstufen, weil eben der Dialog schon im Vordergrund steht. Schliesslich gehts ja bei der ganzen Umsetzung von Jackies Plan darum, jemanden zu überzeugen. Auf der einen Seite die Behörden auf der anderen Seite die Gangster. Es fallen im ganzen Film glaube ich kaum 6 Schüsse.Was ich veranschaulichen will, dass auch Filme, die ihre Spannung über Dialoge vermitteln prima funktionieren können. Aber dafür müssen die Dialoge eben passen, sonst bleibts nur als geschwätzig in Erinnerung. Ein ganz mieses Beispiel ist Cop Out, nie war ein Buddymovie langweiliger, von Witz fehlt jede Spur. Man merkt, dass das Smith einziger Film ist, der, soweit ich weiss, nicht auf seinem Mist gewachsen ist. Wenn ich da an die grandiosen Filme von ihm denke, die nur über die Dialoge funktionieren, dann nervt mich sowas erst recht ab.
Beispiele aus dem Thriller-Genre gibts natürlich auch genügend, die mit Dialogen allein schon Spannung erzeugen können. Z.B. Under Suspicion, das Remake von das Verhör. Hab mir beide Filme angeschaut, wobei das Original von Ventura sichtlich profitiert, sein Gegenspieler war ein wenig blass. Das Remake kann immerhin Hackmann und Freeman auffahren, sowie ein toll aufspielender Jane. Da wird fast nur geredet. Fand das aber irrsinnig interessant.
Leider sind auch da grosse Teile der guten Dialogschreiber einfach ins TV abgewandert. Was im Kino meist zurückbleibt ist redundantes Geschwätz, das einen auf anspruchsvoll machen will, aber nicht tut.
Vom ersten Trailer in the Counselor wurde ich richtig heissgemacht, aber nachdem, was ich bislang darüber gelesen habe, wird mir der Film vermutlich auch weniger zusagen.
21. Juli 2014 um 8:05 #959838
ghostdog83TeilnehmerErstmal Danke für dein Feedback.
Zu The Counselor:
Die Dialoglastigkeit, besonders diese Art, hat mich an den Film Revolver von Guy Ritchie erinnert, der sich ähnlicher Kritik ausgesetzt sah (Reden um des Redens willen, geringe Substanzdichte beim Inhalt), der mir aber auch gefallen hat.
Es ist einfach auch eine Stilfrage, wie sehr man mit dieser Art Erzählung anfreunden kann, ich habe z.b. mit dem Tarantino Film Death Proof große Probleme, ich finde den Film gelinde gesagt furchbar langweilig, hier wird die ganze Zeit über noch viel trivialere Dinge geredet, die mich überhaupt nicht interessieren, die man in wenigen Sätzen hätte abhandel können, die aber gefühlt bis ins unendliche gedehnt werden.
Ich weiß, es ist eine Hommage an das B-Movie- und Exploitationfilm-Genre der Frühen 70er Jahre, aber wenn die Vorlage schon nicht besonders interessant ist, zumindest diese konkrete Form, es gibt auch bessere, wie Bring Mir Den Kopf Von Alfredo Garcia den ich für sehenswert halte, dann bringt es auch nichts wenn Tarantiono einen solchen Film dreht und seinen Namen daruntersetzt.Im Falle von The Counselor sehe ich deine Kritik bei den Dialogen in einigen Fällen durchaus, aber ich sehe auch die Vorboten, die in diesen schlummern, die auf spätere Ereignisse deuten, wenn Drogenkönig Reiner ausschweifend von einer seiner Schwächen spricht, die ihm eines Tages zugrunde richten wird, oder eine ebensolche das Leben des Counselors, der jede Warnung an sich abprallen lässt, egal wie schlimm die von Westray ausführlich geschilderten Konsequenzen auch sein mögen, ein Ausdruck seiner Gier nach mehr sind oder Malkina, deren beiläufigen Äußerungen am Ende mehr Gewicht erhalten als es zu Beginn erscheint.
Aber ja, man hätte die Dialoge verkürzen können, ohne dass die Botschaft verloren ginge, aber es ist nun mal auch eine künstlerische, ästhetische Frage, die dem Autor und Regisseur erlaubt sei. Auch kann man die ausschweifenden Dialoge mitunter als Bestandteil der Charakterisierung betrachten, was im Falle von Reiner, der sein Leben im Luxus frönt, durchaus passend erscheint.
Das einige Charaktere nur als Zitatgeber dienen ist durchaus kritikwürdig (z.b. Dean Norris (“Breaking Bad”) gegen Ende mit der Sache mit dem zusätzlichen Fass)), soll aber ausschließlich dazu dienen in möglichst kurzer Zeit, dank mehr oder weniger bekannter Gesichter, die Konsequenzen bzw. alle Glieder dieser Kette aufzuzeigen, um eben das große Ganze hervorzuheben, dass alle Beteiligten nur Sandstaub in dem Getriebe sind, was am Ende auch so ist, da diese vormals noch so mächten, einflussreichen in Luxus frönnenen Personen mit einmal nichts sind, einfach von der Bildfläche verschwinden, während die Produktion so weiterläuft, als hätten diese nie existiert. Daher hätten längere Charaktermomente ihr Ziel hier verfehlt, weil sie nicht erforderlich waren, den Film womöglich (zusätzlich) unnötig aufgebläht hätten.
Zu Inside Llewyn Davis:
Auf Deutsch ist mir Davis viel unsympathischer, seine Stimme hat einen leicht negativen touch, was in Verbindung mit dem Verhalten was er zeigt, eher nachteilig ist.
Das Problem ist kein spezifisches nur diesen Film zuordnetest. Bei einer Synchro geht nun mal leider immer etwas verloren, was ich zuletzt auch bei Lincoln deutlich merken musste, ich konnte den Film nicht auf Deutsch ansehen aufgrund der für mich völlig unpassenden deutschen Stimme (nicht nur von der Stimmlage her) von Lincoln, die den Ton von Daniel Day Lewis in keinster Weise gerecht wurde.
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